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Posts Tagged ‘Kristian Stemmler’

Sie müssen leider draußen bleiben - Underdogs finden sich im Stadtrat von Buchholz und anderen kommunalen Gremien nicht wieder.

Sie müssen leider draußen bleiben – Underdogs finden sich im Stadtrat von Buchholz und anderen kommunalen Gremien nicht wirklich wieder.

Die Zeit des amtierenden Rates der Stadt Buchholz in der Nordheide geht Ende des Monats zu Ende. Ein neuer Rat mit vielen neuen Gesichtern wird demnächst die Arbeit aufnehmen. Zu den ausscheidenden Ratsmitgliedern gehört Kristian Stemmler, der zuerst für die Linkspartei, später zeitweise für „Die Partei“, und zuletzt wieder als Parteiloser amtierte. Im Gespräch mit dem querschläger zieht Stemmler Bilanz.

querschläger: Herr Stemmler, Ihre Zeit im Stadtrat von Buchholz läuft ab. Wie sieht Ihre Bilanz aus?

Kristian Stemmler: Gemischt, wobei das Negative überwiegt. Vor allem am Anfang konnte ich mit einigen Anträgen, zum Beispiel zur Umsetzung des grauenvollen Kriegsfindlings auf dem Buchholzer Marktplatz oder zur Umbenennung der Adolfstraße, für ein wenig Unruhe sorgen. Ich musste allerdings schnell feststellen, dass der Rat fast durchweg von arrivierten Mittelschichtlern besetzt ist, die ihr Ding machen und dabei nicht gestört werden wollen. Politik wird da weitgehend nur simuliert. Im Großen und Ganzen geht es den Kommunalpolitikern wie auf allen anderen Ebenen der Politik nur darum, dass sie und ihre Klientel den Platz am Futtertrog nicht verlieren. Der Landkreis Harburg ist vor allem ein Rückzugsraum für Leute, die in Hamburg Kohle machen, und deren Personal, und denen will man es gemütlich machen.

Das klingt polemisch und auch ein wenig resignativ.

Haben Sie etwas anderes von mir erwartet?! Nein, im Ernst: Diese Feststellungen sind weder das eine noch das andere. Ich versuche einfach die Dinge realistisch zu sehen, schonungslos zu analysieren. Wenn man das tut, ist man gleich ein Quertreiber, ein Nestbeschmutzer.

Aber Sie haben doch mit Kollegen im Rat durchaus gut zusammenarbeitet.

Ohne Frage. Es geht mir ja auch nicht darum, Ratskollegen persönlich herabzusetzen. Es geht mir um Inhalte. Am Anfang war ich als Gast in der SPD-Fraktion dabei, später in der Fraktion der Grünen. In beiden Fraktionen bin ich durchaus herzlich aufgenommen worden. Aber politisch ging es, rückblickend gesehen, vor allem darum, mich einzubinden. Soweit ich mich erinnern kann, haben Sozis und Grüne so gut wie keinen meiner Anträge wirklich unterstützt, von dem Mahnmal für NS-Opfer mal abgesehen. Aber das ist vom Konzept her dann stark verwässert worden und andere haben sich das Verdienst ans Revers geheftet.

Sie sagen, es geht Ihnen nicht darum, jemanden herabzusetzen. In ihren Beiträgen im buchholzblog, der mittlerweile querschläger heißt, machen Sie Leute aber gern mal an.

Das mag sein. Aber das sind in der Regel Leute, die sich ins Rampenlicht begeben haben, die selbst die Öffentlichkeit suchen, die politisch oder anders aktiv sind. Die aber müssen sich auch Polemik und Kritik gefallen lassen. Das gilt auch für Geschäftsleute, die auf dem Rücken anderer Kohle machen. Wenn es darum geht, für Schwächere die Stimme zu erheben, werde ich sicher nicht schweigen.

Klingt nach Mutter Teresa.

Von mir aus. Ich habe mich schon in meiner Zeit als Lokalredakteur des Hamburger Abendblatts für Leute eingesetzt, die in diesem System unter die Räder kommen: Junkies, Obdachlose, Arbeitslose zum Beispiel. Dieses System generiert himmelschreiende Ungerechtigkeiten – da kann man als Linker nicht abseits stehen.

Und darum kritisieren Sie auch immer wieder die Mittelschicht?

Genau. Ich entstamme ihr ja selbst, kenne also die Heuchelei und Doppelmoral, den Materialismus und die Profilneurosen in diesen Kreisen aus nächster Nähe. Die Mittelschichtler sind das eigentliche Problem in diesem System, weil sie es nach unten absichern und abfedern. Wenn sie ihren Job behalten dürfen, ihre Doppelhaushälfte, einmal im Jahr eine Fernreise, dann sind sie zufrieden und tragen alle Sauereien des Systems mit. Man wählt dann vielleicht noch Grün oder SPD und hält sich für links und engagiert. Zum Totlachen!

Was meinen Sie mit Heuchelei und Doppelmoral?

Da kann ich Ihnen haufenweise Beispiele liefern. Ich nenne mal eine Auseinandersetzung, die ich aktuell führe. Was da gelogen und verleumdet wird, das geht auf keine Kuhhaut. Wenn manche Leute meinen, sie wären im Recht, sind alle Mittel erlaubt. Da wird keine Rücksicht auf Privatsphäre oder auf persönliche Probleme genommen – übrigens auch nicht von involvierten Behörden. Man schmeißt mit irgendwelchen Paragraphen um sich und meint, sich um die Folgen für die Menschen dann nicht kümmern zu müssen.

Aber damit stehen sie ja nicht allein?

Natürlich nicht. Darum regt es mich ja so auf. Wenn es nur um mich ginge – ich kann mich wehren, ich kann auch als juristischer Laie Rechtslagen ganz gut einschätzen, wenn ich mich ein wenig eingelesen habe. Aber andere, etwa die alleinstehende Mutter mit Hauptschulabschluss, die nicht weiß, wo ihr der Kopf steht, die sind den Ämtern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die wissen doch gar nicht, wo sie hin oder was sie tun sollen, wenn sie ein Schreiben vom Amt bekommen oder vom Gericht.

Das war früher doch auch schon so.

Tendenziell ja, aber nicht in dieser Quantität und Schärfe. Wir haben doch heut eine Art Sanktionsregime aus Justiz, Jugendamt und Jobcenter – um hier mal eine Alliteration zu bemühen. Es geht darum, die Marginalisierten in Schach und auf Trab zu halten. Wer sich fügt, kriegt ein paar Brosamen vom Tisch, die anderen dürfen die ganze Härte des Gesetzes schmecken. Gucken Sie sich doch allein an, wie die Repression durch die Jobcenter immer weiter ausgebaut wird. Das ist doch mit dem Grundgesetz längst nicht mehr vereinbar, vor allem nicht mit Artikel 1.

Auf die Praxis der Jobcenter hat die Kommunalpolitik ja aber kaum Zugriff.

Das ist richtig. Aber die Vertreter der Parteien, die all dies erfunden haben und weiter forcieren, also Grüne und SPD, CDU und FDP, die sitzen im Stadtrat von Buchholz. Und wenn man einer Partei angehört, dann verantwortet man auch das mit, was sie im Land oder im Bund getan hat oder noch tut. Also als Grüner kann ich nicht einfach sagen, die Hartz-IV-Gesetzgebung, damit habe ich nichts zu tun, oder als Sozi, was Nahles da in Berlin macht, will ich nicht wissen. Und das sollte sich übrigens auch die Linkspartei auf die Fahnen schreiben – mit einer SPD und einer Grünenpartei, die nicht bereit sind, die Agenda 2010 zu revidieren, kann es keine Koalitionen geben!

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Hier soll die Gedenktafel für Ernst Nauhaus hin: an das Haus, in dem das Kaleidoskop residiert, oder an die Mauer davor.

Hier soll die Gedenktafel für Ernst Neuhaus hin: an das Haus, in dem das Kaleidoskop residiert, oder an die Mauer davor.

Buchholz (qu) – Das parteilose Mitglied im Buchholzer Stadtrat Kristian Stemmler versucht mit zwei Anträgen zum Ende der Ratsperiode erneut, die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Stadt voranzubringen. Zum einen beantragt Stemmler am Haus Steinstraße 2, in dem unter anderem das Mehrgenerationenhaus Kaleidoskop untergebracht ist, oder an der Umgrenzungsmauer des Grundstücks eine Gedenktafel für den Kommunisten Ernst Neuhaus anzubringen, der vermutlich von den Nazis ermordet wurde. Mit dem zweiten Antrag will er erreichen, dass eine neue Straße im Plangebiet „Schaftrift-West“ nach einem Sozialdemokraten benannt wird, der von den Nazis ins Elend getrieben wurde.

Ernst Neuhaus gehört zu den wenigen, genau gesagt sechs NS-Opfern, die in dem Buch „Buchholz 1925-1945 – die verschwiegenen 20 Jahre“ namentlich benannt werden konnten. Seine Wohnung an der Steinstraße galt als „Kommunistentreff“, er grüßte Genossen auf offener Straße mit dem Rotfront-Gruß und fuhr zur 1.-Mai-Demonstration nach Hamburg (natürlich vor der Machtergreifung). In der NS-Zeit verschwand Neuhaus „spurlos“, man muss also davon ausgehen, dass er von den Nazis umgebracht wurde.

Mit einer Gedenktafel am Eingang der Steinstraße würde Ernst Neuhaus, so heißt es in Stemmlers Antrag, als Opfer der NS-Tyrannei gewürdigt und ein Stückweit dem Vergessen entrissen. Und weiter: „Ein solcher Beschluss zum Ende der Ratsperiode würde ein deutliches Zeichen setzen angesichts der Gefahr des Aufkommens eines neuen Faschismus‘, die mit dem Erstarken rechtspopulistischer und protofaschistischer Kräfte wie der Alternative für Deutschland (AfD) immer klarer zu Tage tritt.“

Dieselbe Begründung gilt auch für den zweiten Antrag des parteilosen Ratsherren, der nicht erneut für den Stadtrat kandidiert. Darin beantragt er, die Straße im neuen Wohngebiet zwischen Schaftrift und AEG entweder Friedrich-Bode-Straße oder Anton-Tietjen-Straße zu benennen. Bode war Ortsvereinsvorsitzender der SPD und war 1933 eine Woche im Gewahrsam der Gestapo, wie es im oben genannten Buch heißt. Dort wurde er mit Sicherheit eingeschüchtert und vermutlich auch gefoltert. Er verlor seine Arbeit und lebte mit seiner Frau in materieller Not. Anton Tietjen, der die SPD in Buchholz mit aufbaute, wurde von den Nazis schikaniert und zermürbt, seine Familie ins Elend getrieben.

„Vielleicht kann sich der Rat, also vor allem die Mehrheit aus SPD, Grünen, Buchholzer Liste und dem Piraten Arne Ludwig, zum Ende der Ratsperiode noch aufraffen, endlich ein klares Zeichen zu setzen, dass es auch in Buchholz Verbrechen der Nazis gegeben hat“, sagte Stemmler dem querschläger. Der Ratsherr hatte bereits mit seinen ersten Anträgen und seitdem immer wieder versucht, für ein solches Zeichen zu sorgen, etwa indem er die Versetzung des „Kriegerdenkmals“ vom Marktplatz beantragte.

„Das Einzige, was durchzusetzen war, das war das Mahnmal für NS-Opfer gegenüber von dem widerlichen, kriegsverherrlichenden Findling“, so Stemmler, „das ist aber so allgemein gehalten und wirkt im Verhältnis zu dem Stein so unscheinbar, das es eher kontraproduktiv ist.“ Auf der anderen Seite bilde genau dieses Größenverhältnis und Erscheinungsbild in der zentralen Grünanlage der Stadt die Realität ab: „Der Schatten der NS-Vergangenheit in der braunen Lüneburger Heide ist lang und reicht in die Gegenwart. Kein Wunder, dass hier so viele alte und neue Nazis herumlaufen!“

Hier die Links zu den Anträgen im Informationssystem der Stadt:

https://www.buchholz.de/allris/___tmp/tmp/450810361043323969/1043323969/00081662/62-Anlagen/01/AntragRmStemmlervom02082016.pdf

Klicke, um auf AnlageDS0978001-AntragKristianStemmlervom02082.pdf zuzugreifen

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Buchholz (qu) – Es ist mal wieder eine Großtat eines politischen Gremiums der Stadt Buchholz zu vermelden. Der Stadtplanungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 8. Juni einen Antrag des parteilosen Ratsherren Kristian Stemmler in hervorragender Weise veredelt.

Der Antrag hieß im Original: „Straßen, die von der Stadt Buchholz für die Errichtung neuer Wohnungen gebaut werden, werden nach Opfern des NS-Regimes benannt.“ Der Ausschuss lehnte diesen Antrag einstimmig ab, formulierte den Satz dann um und machte daraus einen interfraktionellen Antrag. Darin heißt es jetzt: „Straßen in Buchholz i. d. N. sollen zukünftig auch nach Opfern des NS-Regimes benannt werden.“

Nun gut, sprachlich ist das sicher genauer, entspricht aber wohl der ursprünglichen Intention des Antragstellers weitgehend. Man hätte das Ganze natürlich noch eine Spur verbindlicher machen können, indem man zum Beispiel formuliert hätte, dass die Straßen im nächsten großen Wohngebiet von Buchholz die Namen von NS-Opfern bekommen. Aber das wäre für den hochlöblichen Rat sicher eine Spur zu verbindlich gewesen…

Natürlich hätte man den Antragsteller auch noch mal kontaktieren können, ob er seinen Antrag präzisieren möchte. Aber, so wird der eine oder andere sagen, der war ja wieder nicht da. Dazu sagte Stemmler dem querschläger: „Natürlich hätte ich nichts lieber gemacht, als einmal wieder einen Abend im Stadtplanungsausschuss zu verbringen – aber ich muss leider hin und wieder etwas für den Lebensunterhalt meiner Familie tun. Und das schließt bei mir Arbeit an Abenden und an Wochenenden ein.“

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Buchholz (qu) – Der parteilose Buchholzer Ratsherr Kristian Stemmler hat seine Anzeige gegen die Einzelhandelsunternehmen Edeka Schreiber im Ortsteil Sprötze und Rewe Lorenz in Holm-Seppensen bei der Stadt Buchholz zurückgezogen. „Wenn die Herrschaften in den betreffenden Ortsteilen meinen, Sie müssten auch am Sonntag ihr Päckchen Butter und ihren Piccolo im Supermarkt um die Ecke kaufen, will ich ihnen nicht im Wege stehen“, sagte Stemmler dem querschläger.

Da die Ratsperiode ohnehin zu ende gehe, verspüre er zunehmend weniger Lust, sich mit dem örtlichen Personal herumzuärgern, so der Ratsherr weiter: „Am Anfang meiner Zeit im Rat habe ich tatsächlich geglaubt, das Eine oder andere bewegen zu können – aber das war natürlich grenzenlos naiv.“ Auch in Buchholz und im Landkreis gebe es natürlich wie überall Solche und Solche, also fähige und unfähige Leute, sympathische und eher unsympathische, aber insgesamt sei Buchholz eben doch eine Schlafstadt und der Landkreis Provinz.

Für ihn sei das Thema Sonntagsöffnung in Buchholz damit erledigt, was er auch bereits dem Landkreis als Kommunalaufsicht mitgeteilt habe, so Stemmler weiter. Wenn die Stadt oder der Landkreis die eindeutigen Rechtsverstöße von sich aus weiter verfolgten, so sei das aber durchaus in seinem Sinne. Das parteilose Ratsmitglied zum querschläger: „Ehrlich gesagt, rechne ich aber nicht damit…“

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DSC_0262Buchholz (be) – In Buchholz nimmt man es mit dem Gesetz offenbar nicht so genau. Seit Ende des vergangenen Jahres liegt in der Verwaltung der Stadt eine Anzeige des parteilosen Ratsmitglieds Kristian Stemmler gegen die Einzelhandelsbetriebe Rewe Lorenz in Holm-Seppensen und Edeka Schreiber in Sprötze wegen Verstoßes gegen das Sonntagsöffnungsverbotes – doch bis heute hat die Stadt offenbar nichts gegen die offensichtlichen Gesetzesverstöße unternommen.

„Während einem Hartz-IV-Empfänger der zu wenig Bewerbungen schreibt, mal eben ruckzuck die Leistungen gekürzt werden, dürfen wohlhabende und einflussreiche Einzelhändler offenbar das Gesetz mit Füßen treten“, kommentiert Stemmler das Verhalten der Stadt. Man ziehe sich auf das Argument zurück, alle seien doch mit der Regelung zufrieden, niemandem werde geschadet. Stemmler: „Darum geht es aber nicht, auch nicht in dem fraglichen Gesetz – es geht um den Schutz des Sonntags und von Arbeitnehmerrechten.“

Über kurz oder lang wird die Buchholzer Verwaltung sich wohl nicht aus der Affäre ziehen können. Stemmler hat bereits im März die für die Kommunalaufsicht zuständige Abteilung des Landkreises eingeschaltet, die wiederum die Stadt um eine Stellungnahme bat. Diese liege inzwischen vor, bestätigte Kreissprecher Johannes Freudewald dem querschläger, müsse aber noch nachgebessert werden. Man darf gespannt sein, ob es der Buchholzer Verwaltung noch gelingt, irgendwelche Hintertüren im Gesetz zu finden.

Seit Jahren ist es ein offenes Geheimnis, dass die beiden Supermärkte in Sprötze und Holm-Seppensen am Sonntag öffnen und damit gegen das Niedersächsische Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten verstoßen. Auch die Presse berichtete bereits darüber, allerdings ohne die Rechtsverstöße groß zu bemängeln (da Supermarktketten zu den besten Anzeigenkunden gehören…). Ende 2015 erstattete Stemmler Anzeige, Anfang Februar 2016 fragte er bei der Verwaltung nach, was aus der Anzeige wurde (über die Anzeige hat natürlich bisher auch kein Lokalblatt berichtet…).

Die Abteilung Ordnung und Recht bestätigte den Eingang der Anzeige und schrieb: „Aufgrund personeller Engpässe sind derzeit andere Aufgaben mit Priorität zu bearbeiten. Zu gegebener Zeit wird jedoch den Hinweisen des Anfragenden nachgegangen und eine Überprüfung der Sach- und Rechtslage erfolgen.“ Aufgaben mit Priorität? Ist damit gemeint, der FDP immer den wohl besten Platz auf dem Wochenmarkt zuzuschanzen und schräg gegenüber eine Sekte wie die Friedenskirche zu platzieren?

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Hier soll das Mahnmal für die NS-Opfer künftig seinen Platz finden.

Hier soll das Mahnmal für die NS-Opfer künftig seinen Platz finden.

Buchholz (be) – Der parteilose Buchholzer Ratsherr Kristian Stemmler hat beantragt, das im Januar von Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (CDU) auf dem Marktplatz der Stadt eingeweihte Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes umzusetzen. In seinem Antrag verweist Stemmler darauf, dass der Gedenkstein an einer „wenig repräsentativen Stelle“ positioniert wurde, „eingeklemmt zwischen einem öffentlichen Telefon und einem Schaukasten“.

Der Ratsherr, der die Aufstellung des Gedenksteins Anfang 2012 initiiert hatte, schlägt vor, das Mahnmal in das Beet links vom „Kriegerdenkmal“ (wenn man davor steht) umzusetzen. Dort sei ausreichend Platz für eine würdevolle Aufstellung. Weiter schlägt Stemmler vor, den Gedenkstein mit einem kommentierenden, erklärenden Hinweisschild zu flankieren, wie es in Hamburg und anderswo gemacht wird.

Hier der Antrag im Wortlaut:

Der Rat möge beschließen:

Das am 27. Januar 2016 auf dem Buchholzer Marktplatz eingeweihte Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes wird auf eine andere Stelle der Grünanlage, in der es steht, umgesetzt und mit einem kommentierenden Hinweisschild flankiert. Es wird in regelmäßigen Abständen gereinigt.

Begründung: Die Aufstellung eines Mahnmals im Januar des Jahres war ein wichtiger Schritt, um die Erinnerungskultur in Buchholz und der Nordheide zu entwickeln. Das Mahnmal wurde allerdings an eine wenig repräsentative Stelle gestellt, eingeklemmt zwischen einem öffentlichen Telefon und einem Schaukasten.

Dazu wurde es ohne jedes kommentierende Schild aufgestellt, so dass nur Eingeweihte oder Menschen, die sich das Mahnmal genau ansehen, überhaupt erfassen können, welche Botschaft der Stein hat. Einem Ortsfremden, der zum erstenmal den Buchholzer Marktplatz betritt, dürfte das Mahnmal kaum auffallen – und wenn doch und wenn er oder sie sich den Stein näher ansieht, heißt das noch nicht, dass der Sinn des Mahnmals verstanden wird.

In Hamburg und in anderen Kommunen gibt es zahlreiche Beispiele, wie Mahnmale mit kommentierenden Texten auf Schildern oder anderen Medien versehen werden, um ihre Botschaft aufzuschlüsseln. Hingewiesen sei hier etwa auf das erst vor kurzem von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) eingeweihte Deserteursdenkmal am Dammtorbahnhof.

Als repräsentativer Ort für die neue Aufstellung des Gedenksteins liegt das Beet links vom „Kriegerdenkmal“ auf der Hand. Hier ist ausreichend Platz und hier kann das Mahnmal von Blumen umrahmt seine volle Wirkung entfalten. Auch ist ausreichend Platz für ein Hinweisschild.

Eine regelmäßige Reinigung des Steins sollte geprüft werden, weil erkennbar ist, dass das Mahnmal beispielsweise durch Vogelkot verunreinigt wird.

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Buchholz (be) – Werden die Namen der wenigen bekannten Opfer des NS-Regimes doch noch im Buchholzer Stadtbild gewürdigt? Der parteilose Ratsherr Kristian Stemmler hat den Antrag gestellt, Straßen in neuen Buchholzer Wohngebieten nach Buchholzer NS-Opfern zu benennen. Ähnliches hatte er bereits für das Mahnmal auf dem Markplatz beantragt, da konnte er sich gegen die Ratsmehrheit aber nicht durchsetzen.

Durch die Forschungsarbeit des Gymnasiallehrers Michael Kreidner und anderer sind sechs Opfer des NS-Regimes in Buchholz festgestellt worden (tatsächlich dürften es mehr gewesen sein), von denen fünf namentlich bekannt sind. Es sind zwei Sozialdemokraten, zwei Kommunisten und eine Halbjüdin. Hier der Wortlaut des Antrags:

Der Rat möge beschließen:

Straßen, die von der Stadt Buchholz für die Errichtung neuer Wohnungen gebaut werden, werden nach Opfern des NS-Regimes benannt.

Begründung: Wie in anderen Kommunen Deutschlands sind auch in Buchholz von den Organen des verbrecherischen NS-Regimes Menschen gedemütigt, gefoltert und anderen Behörden zur weiteren Folterung oder Tötung übergeben worden.

In der Zeit nach dem Krieg wurde in Buchholz über diesen Umstand offenbar gar nicht oder kaum gesprochen. Vor allem dem Buch „Buchholz 1925 – 1945 – Die verschwiegenen 20 Jahre“ von Michael Kreidner, Birgit Diekhöner und anderen ist es zu verdanken, dass viele Ereignisse der NS-Zeit dem Vergessen entrissen und handelnde Personen benannt wurden.

Den Autoren des Buches gelang es auch Namen von Personen zu Tage zu befördern, die von NS-Behörden verfolgt wurden. Insgesamt handelte es sich dabei um sechs Personen auch Buchholz: zwei Kommunisten, zwei Sozialdemokraten, eine Halbjüdin und ein namenloses Mädchen.

Für Straßenbenennungen kommen folgende dieser sechs Personen in Frage:Die Kommunisten Ernst Neuhaus und Erich Hasselfeld verschwanden „spurlos“, was mit Sicherheit bedeutet, dass sie deportiert und ermordet wurden. Anton Tietjen, der die SPD in Buchholz mit aufbaute, wurde von den Nazis schikaniert und zermürbt, seine Familie ins Elend gebracht. Sein Parteigenosse Friedrich Bode, Ortsvereinsvorsitzender der SPD, war im September 1933 eine Woche im Gewahrsam der Gestapo. Dort wurde er vermutlich eingeschüchtert und gefoltert. Er verlor seine Arbeit und lebte mit seiner Frau in materieller Not.

Die Halbjüdin Paula E., wurde vom Gauleiter Otto Telschow gezwungen, ihren Lebensmittelladen zu schließen. Sie wurde in Buchholz als „Volksschädling“ beschimpft, von Geschäftsleuten nicht bedient und vom Zahnarzt nicht behandelt. Als Werkssanitäterin in einem Rüstungsbetrieb musste sie gefährlichste Arbeiten übernehmen. Die sechste Person ist, da ihr Name nicht bekannt ist, für die Benennung einer Straße nicht geeignet.

Die in dem erwähnten Buch genannten NS-Opfer sollten bereits in der Gedenkstätte auf dem Marktplatz, die der Antragsteller bereits 2012 beantragt hatte, beim Namen genannt werden. Dies fand keine Mehrheit im Senat. Die Benennung von Buchholzer Straßen nach den genannten Personen würde die ausgebliebene Würdigung nachholen und dem Beispiel zahlreicher Kommunen folgen, die bereits vor langer Zeit Straßen nach Opfern des NS-Regimes benannt haben.

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Auch der buchholz express öffnet sich für die Buchholzer Geschäftswelt. Bisher haben vor allem technische Gegebenheiten dafür gesorgt, dass Beiträge über die Aktivitäten der hiesigen Betriebe weitgehend unterblieben, einfach weil das Einbetten von Anzeigen bei einem kostenlosen WordPress-Blog nicht möglich ist.

Darum hat der buchholz express einen neuen Weg gefunden. In der Rubrik „Buchholz Business“ sollen ab sofort in unregelmäßigen Abständen kreative und belebende Unternehmen der Region vorgestellt werden. Das kann das neu eröffnete Blumengeschäft an der Ecke ebenso sein wie ein ausgefallener Modeladen, ein angesagtes Restaurant ebenso wie ein Tierpark oder Museum.

Wie es für den buchholz express schon Tradition ist, werden sich die Beiträge dabei wohltuend von dem PR-Geseire abheben, das die Titel des Wochenblatt-Verlages ihren Lesern zumuten. Die lieblos hingehauenen Texte in den so genannten Kollektiven (Seiten, die über Betriebe mit Anzeigen und redaktionellen Texten berichten) werden vom Leser kaum wahr genommen, ebenso wie die fantasielosen Fotos in einem langweiligen Layout.

Die Rubrik „Buchholz Business“ soll ganz anders sein. Die journalistischen Fähigkeiten und Erfahrungen des Chefredakteurs Kristian Stemmler garantieren ein hohes Niveau, Originalität und Witz. Dass es bisher kaum Beiträge über die Geschäftswelt von Buchholz im buchholz express gegeben hat, dürfte, zumindest anfangs, für besondere Aufmerksamkeit sorgen.

Auch wenn der buchholz express, seiner inhaltlichen Agenda folgend, die Aktivitäten von Unternehmen bisher eher kritisch begleitet hat, so sieht er doch gerade den Erfolg lokaler Geschäftsleute als substanziell an. Er ist Voraussetzung dafür, dass die Stadt nicht einem Einerlei von immer denselben Läden großer Ketten geopfert wird.

Natürlich hat der buchholz express nach wie vor Vorbehalte gegen bestimmte unternehmerische Aktivitäten, so etwa die der Banken, oder der Betriebe, die für einen besonderen Luxus und damit auch für die gesellschaftliche Spaltung stehen, also etwa Mercedes-Benz. In diesem Punkt wird der Blog keine Kompromisse machen.

Der buchholz express ist seit Ende 2011 als lokaler journalistischer Blog in Buchholz und im Landkreis aktiv, anfangs unter dem Namen Buchholzblog. Er berichtet auf hohem journalistischem Niveau über Vorgänge in der Region. Der buchholz expres hat eine relativ überschaubare, aber, soweit erkennbar, sehr qualifizierte Leserschaft.

Im vergangenen Jahr verzeichnete der buchholz express rund 80.000 Zugriffe. Das sind 220 pro Tag im Schnitt. Für einen lokalen Blog in einer Stadt mit rund 40.000 Einwohnern ist das ein guter Wert. In diesem Jahr lag der Durchschnittswert pro Tag bisher sogar noch ein wenig höher, bei derzeit 236 Zugriffen.

Wer seinen Betrieb, seinen Laden, sein Projekt in der neuen Rubrik „Buchholz Business“ wiederfinden möchte, der wende sich bitte an Chefredakteur Kristian Stemmler unter Kristian.Stemmler@web.de

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Buchholz (be) – Nach der emotional geführten Debatte über das geplante Flüchtlingsprojekt auf der so genannten Jordanfläche am Buchholzer Rathaus hat die SPD den parteilosen Ratsherren Kristian Stemmler massiv kritisiert. In einem Text, der eine Woche lang auf der Homepage des SPD-Ortsvereins stand, inzwischen nach Stemmlers Intervention aber korrigiert wurde, wird der Ratsherr als Exponent des „rechten Lagers“ bezeichnet.

Wörtlich hieß es in dem Beitrag, der unter der Überschrift „Informationen aus der Ratssitzung vom Dienstag, 16.02.2016“ steht, aber keinen Autoren vermerkt:

„Leider ist die latente, undemokratische Intoleranz auch bei einigen Ratsherren zu spüren, die mit ihren kruden Thesen inzwischen so weit rechts sind, das es manchmal unerträglich wird. Besonders heraus aus diesem rechten Lager sticht dabei ein einzelnes ehemaliges Mitglied der ‚Linken‘, der in seinem Blogg die Verschwiegenheitspflicht ignoriert und gegen den sozialen Wohnungsbau wettert. Was auch immer diese Menschen antreibt, Politik zu machen…“

Stemmler sprach von „ebenso ungeheuerlichen wie grotesken Vorwürfen“. In der betreffenden Ratssitzung habe er sich gar nicht geäußert, allerdings gegen den Verkauf der Jordanfläche gestimmt. Sein Abstimmungsverhalten habe er im „buchholz express“ vor allem mit der katastrophalen Öffentlichkeitspolitik von Verwaltung und Ratsmehrheit in der Sache begründet. Stemmler: „Ich habe nirgendwo auch nur den Hauch von Sympathie für rechte Tendenzen erkennen lassen.“

Auf Nachfrage hätten ihm SPD-Vertreter nicht konkret sagen können, worauf sich der Vorwurf, er befände sich politisch nicht nur inzwischen im „rechten Lager“, sondern steche sogar da noch heraus, konkret bezieht. „Offenbar haben bei der Buchholzer SPD nicht mehr alle ihre Emotionen im Griff“, kommentierte Stemmler den Vorgang. „Mein Eindruck ist, dass hier zum Teil auch eigenes Versagen überdeckt werden soll.“

So warne er mit Beiträgen im „buchholz express“ seit vielen Monaten, und das schon vor Beginn der großen öffentlichen Debatte zum Thema, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Tendenzen zunehmen können. „Möglicherweise schmeckt es der Buchholzer SPD nicht, dass ich dabei auch immer wieder das Verhalten ihrer Partei in der Flüchtlingsfrage auf Bundesebene kritisiere“, erklärte Stemmler.

Auch lege er, so der Ratsherr, sich in seinen Beiträgen immer wieder mit der Alternative für Deutschland in Buchholz und im Landkreis und den Nazis von der Aktionsgruppe Nordheide an, werde dafür immer wieder beschimpft, beleidigt und bedroht. Für seine Initiative, ein Mahnmal für Opfer der NS-Gewaltherrschaft auf dem Marktplatz aufzustellen, sei er beispielsweise massiv bedroht worden.

Bei der Umsetzung des Mahnmals, das vor kurzem eingeweiht wurde, habe sich die SPD nicht mit Ruhm bekleckert, kritisiert der parteilose Ratsherr. „In meinem Ursprungsantrag hatte ich vorgeschlagen, dass die Gedenkstätte konkret die Namen der Buchholzer nennt, die von den Nazis verfolgt worden sind“, erklärte Stemmler, „darunter waren auch Sozialdemokraten, die in der NS-Zeit eine wichtige Rolle gespielt haben. Darauf ist die Buchholzer SPD nirgendwo auch nur eingegangen.“

Auch die Vorwürfe, er habe seine Verschwiegenheitspflicht als Ratsherr nicht erfüllt und gegen den sozialen Wohnungsbau „gewettert“, bezeichnete Stemmler als haltlos. „Ich habe weder beim Thema Jordanfläche noch bei anderen Themen vertrauliche Informationen, die mir wegen meiner Tätigkeit als Ratsherr bekannt wurden, an den buchholz express oder andere Medien weitergegeben“, betonte der Parteilose.

„Komplett hirnlos“ sei auch die Kritik, er habe sich gegen sozialen Wohnungsbau ausgesprochen. „Im Gegenteil: Sowohl im buchholz express als auch im Rat mache ich mich seit Jahren für Mieter mit geringem oder gar keinem Einkommen stark. Von der Ratsmehrheit ist mir dagegen nicht aufgefallen, dass sie sich tatsächlich mit Leidenschaft hinter das Thema geklemmt hat. Nicht umsonst hat Buchholz die höchste Mietstufe in ganz Niedersachsen.“

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Porträt Kristian

Zieht als Parteiloser in den Wahlkampf: Ratsherr Kristian Stemmler

Buchholz (be) – Der Buchholzer Ratsherr Kristian Stemmler hat seinen Ausflug auf den satirischen Flügel der deutschen Parteienlandschaft beendet. Er ist aus der von Wikipedia als „Kleinpartei mit parodistischem Charakter“ bezeichneten Partei Die PARTEI, in die er im Oktober 2015 eingetreten war, wieder ausgetreten. Zur Begründung sagte Stemmler dem buchholz express, er wolle zur Kommunalwahl am 11. September als parteiloser Einzelkandidat antreten, weil er sich so bessere Chancen ausrechne.

„Ich bereue den Eintritt in Die PARTEI nicht“, erklärte Stemmler weiter. „Er war eine Reaktion darauf, dass meine Anträge im Stadtrat offensichtlich nicht mehr ernst genommen, ja noch nicht einmal diskutiert wurden.“ Mit seinem Schritt habe er demonstrieren wollen, dass es vielmehr die Kommunalpolitik in diesem Staat ist, und das auch in Buchholz, die immer absurdere Züge annimmt und eigentlich nur noch mit Mitteln der Satire zutreffend abgebildet werden könne.

„Das soziale Auseinanderfallen unseres Gemeinwesens tritt immer deutlicher zu Tage“, betonte der Ratsherr, „die aus Kriegs- und Krisengebieten ankommenden Menschen verschärfen diesen Druck noch mal. Weder Bund noch Länder noch Kommunen haben eine Antwort darauf und zwar allein aus einem Grund: Ober- und Mittelschicht haben nur Angst um ihre Besitzstände, sie glauben sich mit ihrem freiwilligen Engagement für eine Willkommenskultur aus der Affäre ziehen zu können, wollen aber nicht teilen.“

Für Stemmler liegt es auf der Hand, dass die Probleme nur durch eine Umverteilung von oben nach unten zu lösen sind: „Es müssen milliardenschwere Programme für alle marginalisierten Gruppen her, ob Deutsche oder Zuwanderer. Aber dazu sind die Herrschenden nicht bereit, und die Mittelschicht auch nicht. Auf seinen SUV und den Tauchurlaub auf den Malediven verzichtet keiner. Da riskiert man lieber, dass uns allen der Laden um die Ohren fliegt. Die Konflikte in der Gesellschaft werden an Zahl und Schärfe zunehmen, auch in Buchholz.“

Zur Kommunalwahl wolle er einen offensiven Wahlkampf führen, bei dem er die Parteien, denen er anfänglich im Rat nahe gestanden habe, nicht schonen werde. „Sowohl die SPD als auch die Grünen und die Buchholzer Liste zeigen zunehmend, dass sie nicht bereit sind, mehr als Kosmetik zu betreiben“, sagte Stemmler. „Im Rat sitzen durchweg saturierte Mittelschichtler, die kein Interesse daran haben, die skandalösen sozialen Zustände wirklich zu verändern.“

Er hoffe, der Linkspartei, die in Buchholz und im Landkreis in der Bedeutungslosigkeit versunken sei, und der Piratenpartei, für die – allerdings wegen allgemeiner politischer Trends und nicht wegen der Arbeit des sehr fleißigen Buchholzer Ratsherren – dasselbe gälte, Stimmen abnehmen zu können. „Vielleicht kommen ja noch ein paar unzufriedene, echte Sozialdemokraten und Grüne dazu, die mit der Abschiebepolitik ihrer Parteien nicht einverstanden sind“, so Stemmler, „dann könnte es reichen.“

PS.: Die kurze Mitgliedschaft bei der PARTEI brachte Stemmler immerhin eine Erwähnung bei Wikipedia, nämlich im politischen Teil des Artikels über Buchholz.

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