Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Anja Stoeck’

Kopfgeld an Schulen pädagogisch verfehlt!“

Der Kreisverband Harburg-Land der Partei DIE LINKE fordert die Landesschulbehörde als zuständige Schulaufsicht auf, das Ausloben von „Kopfgeld“ am Gymnasium am Kattenberge in Buchholz zu unterbinden. Laut Medienberichten hat Schulleiter Armin May wegen Vandalismus im gerade bezogenen Schulgebäude eine Belohnung von 100 Euro für Hinweise auf Täter im vorliegenden und weiteren Fällen von Vandalismus ausgesetzt.

„Es ist verständlich, wenn ein Schulleiter sich über Sachbeschädigungen an seiner Schule ärgert. Aber das Aussetzen eines Kopfgeldes ist eine pädagogisch völlig verfehlte Maßnahme, geht sogar in Richtung SCHWARZER PÄDAGOGIK“, sagt Anja Stoeck, Kreisvorsitzende der Partei DIE LINKE. „Der Schulleiter fördert auf diese Weise Denunziantentum und Illoyalität. Jeder Schüler, der auf dieses Angebot einginge, würde mit Sicherheit von seinen Mitschülern ausgeschlossen und geschnitten.“

Aus Sicht der Partei DIE LINKE ist Vandalismus an Schulen auch Ausdruck einer verfehlten Schulpolitik. „Als geeignetes Herangehen, um Vandalismus zu vermeiden, sehen wir Maßnahmen, dass SchülerInnen sich mit ihrer Schule identifizieren können, gern lernen und den Wert des Lernens schätzen lernen“, so Stoeck. Ziele auf dem Weg dorthin könnten sein: mehr Demokratie an Schulen, weniger Hierarchien, eine bessere pädagogische Ausbildung und bessere Bezahlung der Lehrer oder kleinere Klassenstärken.

Stoeck: „Eine solch fundierte Schulpolitik würde Kamikaze-Maßnahmen wie das Ausloben von Kopfgeld überflüssig machen!“

Advertisements

Read Full Post »

DIE LINKE ruft den Landkreis auf: Helft am 2. Juni mit,

den Naziaufmarsch in Hamburg zu stoppen!

Der Kreisverband Harburg-Land der Partei DIE LINKE hat dazu aufgerufen, sich an den Demonstrationen und Aktionen gegen den Aufmarsch der Neonazis am 2. Juni in Hamburg zu beteiligen. „Wir fordern die Menschen im Landkreis Harburg auf, an diesem Tag massenweise nach Hamburg zu fahren und an den geplanten Blockaden teilzunehmen, um den Nazi-Aufmarsch zu einem Fiasko zu machen. Wir müssen die Nazis stoppen!“, sagte LINKE-Kreisvorsitzende Anja Stoeck.

Am 2. Juni wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet an die Elbe kommen und unter dem perversen Motto „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen die Überfremdung“ durch die Innenstadt marschieren. „Die Kameradschaftsszene will mit diesem Aufmarsch ihre eigene Politikfähigkeit und Stärke beweisen und ein Event etablieren. In ihren Aufrufen reden die Nazis ganz offen von ,Überfremdungsirrsinnʽ, ,Ausländerbandenʽ und ,Ghettoʽ. Damit dürfen sie nicht durchkommen!“, sagte Stoeck.

Der Widerstand gegen den Nazi-Aufmarsch wird vom „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ angeführt, ein breites Bündnis von Gruppen, Parteien und Trägervereinen. Mit vielfältigen Aktionen soll es, wie zuletzt in Dresden, gelingen, die Nazis aufzuhalten. Erwartet werden weit mehr als 10.000 Gegendemonstranten.

Stoeck: „Unser Ziel ist eine solidarische Gesellschaft, in der Platz für alle Menschen ist, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung und sozialem Status. Wir fordern alle Menschen auf, am 2. Juni für dieses Ziel Flagge zu zeigen und sich auch in ihrem Alltag aktiv einzumischen für eine soziale Umgestaltung und Demokratisierung der Gesellschaft, um den Faschisten den Nährboden zu entziehen.“

Read Full Post »