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Archive for the ‘Widerstand’ Category

Um einmal mit einem offenbar weitverbreiteten Irrtum aufzuräumen: An diesem Montag hat keineswegs die Adventszeit begonnen. Dass etwa in Buchholz mit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes gewartet wird, bis der Ewigkeitssonntag, auch Totensonntag genannt, vorbei ist – das muss man heutzutage ja hoch anrechnen. Denn viele Weihnachtsmärkte werden ja bereits vorher aufgemacht. Der Rubel muss rollen. Die Adventszeit und das neue Kirchenjahr beginnt jedenfalls erst mit dem 1. Advent, also nächsten Sonntag. Und nach biblischer Überlieferung beginnt die Woche mit dem Sonntag, das heißt diese Woche gehört noch zum Ewigkeitssonntag.

Nun lässt sich natürlich trefflich argumentieren, das sei doch völlig wurst, da sich das Weihnachtsfest längst von allen Ursprüngen gelöst hat. Stimmt ja auch, es ist ein reines Konsumhappening geworden, ein Anlass zum Fressen, Saufen und Kaufen. Unvorstellbar, dass die Adventszeit traditionell eigentlich eine Fastenzeit ist, die der inneren Einkehr und Besinnung dient.

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de.indymedia.org teilt mit:

An der Prachtmeile hat es wieder mal gekracht.

In der Nacht vom 28. auf den 29.3. wurden an der Randalehauptstraße Elbchaussee in Hamburg bei zwei Immobilienbüros die Scheiben zerstört.

Gegen die Stadt der Reichen!

Mit Freude war festzustellen, dass in der gleichen Nacht andere Wütende das Amtsgericht in Barmbek angegriffen haben.

Da bleibt nur, sich anzuschließen:
Keine Ruhe den G 20 Schauprozessen, unterstützt die Gefangenen, Anna und Arthur halten das Maul!

Solidarität heißt weiter kämpfen.

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Auch in Buchholz sind wehrlose Schüler jetzt Opfer der hybriden Kriegsführung der Russen geworden, auf die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dankenswerter Weise auf der Münchener Sicherheitskonferenz aufmerksam gemacht hat. Aber ganz im Ernst: Es besteht noch Hoffnung, wenn selbst die Jugend einer verschlafenen Kleinstadt auf die Straße geht, um gegen die zerstörerischen Auswirkungen des kapitalistischen Systems – hier: der Klimawandel – zu demonstrieren. Am Freitag schlossen sich Buchholzer Schüler in Scharen der FridaysForFuture-Bewegung an und taten genau das. Rund 600 Schüler zogen nach Angaben der Polizeiinspektion Harburg mit Bannern und selbstgebastelten Schildern durch die Innenstadt. Nach einer Zwischenkundgebung auf dem Peets Hoff endete die Demonstration auf dem Rathausplatz.

Die Bewegung FridaysForFuture geht auf die Initiative der schwedischen Schülerin Greta Thunberg zurück, die mit einem Schulstreik gegen die Klimazerstörung im vergangenen Herbst begann. Mittlerweile folgen hunderttausende Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt bis nach Australien und Kanada jeden Freitag ihrem Vorbild. Und dafür ist es höchste Zeit! Wenn jetzt schon Minderjährige die Sorge um diese Erde umtreibt, sollten Politiker das ernst nehmen. Offenbar sind aber unsere Herrschenden so in ihrer Blase und ihren Abhängigkeiten von Konzernen gefangen, dass ihnen nichts anderes einfällt, als sich über die Schüler lustig zu machen oder die Bewegung mit Schmutz zu bewerfen, wie unsere Kanzlerin das getan hat.

Und was fällt den Trotteln von der hiesigen AfD zu dem Thema ein: Sie stellen sich auf den Buchholzer Wochenmarkt und demonstrieren für den Diesel! Ist das Eure Alternative für Deutschland?

Die Redaktion

 

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Am frühen Morgen des 20.02.19 haben wir die Zweigstelle des Hamburger Wochenblatts, einem Werbeträger der AFD, in Hamburg-Eilbek (Pappelallee 28) mit Farbflaschen besucht.

Das Hamburger Wochenblatt hat der AFD-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte in den letzen Monaten wiederholt Raum für Werbung in ihren wöchentlichen Ausgaben geboten. Dadurch konnte sich die faschistische Partei als bürgernahe Interessenvertretung in der Lokapolitik präsentieren. So will sie als Wächterin der Steuergelder bei der Bezirksverwaltung Hamburg-Mitte „nachhaken“, welche politischen Vereine und Institutionen aus öffentlichen Mitteln bezuschusst werden. (Ausgaben für Horn und Billstedt, KW49 | 05.12.2018)

Ihre rassistische und nationalistische Grundausrichtung versucht die Partei in diesen Anzeigen einmal mehr zu verschleiern. Dabei ist gerade die Bezirksfraktion Mitte unter ihrer Vorsitzenden Nicole Jordan ein Beispiel für die menschenverachtende und reaktionäre Politik der AFD. Auf ihrem Facebook Profil hetzt der Bezirksverband regelmäßig gegen Migrant_innen, Geflüchtete und Linke. Am 18.10.2018 veranstaltete Jordan in ihrem Garten (Ernst-August-Stieg 1, HH-Wilhelmsburg) einen „Stammtisch“ mit dem Faschisten und ehemaligen AFD-Landes-Vorsitzenden in Sachen-Anhalt André Poggenburg. Dieser ist mittlerweile aus der AFD ausgetreten, weil sie ihm offensichtlich nicht rechts genug ist.

Das Hamburger Wochenblatt unterstützt durch den Druck von AFD-Werbung die weitere Normalisierung von rassistischen und nationalistischen Äußerungen im öffentlichen Diskurs. Dafür hat das Blatt die Konsequenzen zu tragen, rein materiell durch ein paar schöne Farben, sowie zu Bruch gegangenes Glas.
Brennende Unterkünfte, Hetzjagden auf nicht-deutsch wahrgenommene Menschen, sowie Gewalt gegen Migrant_innen und Geflüchtete sind weiterhin die Konsequenzen für Menschen, welche zum Feindbild der AFD gehören.

Keine Kooperation mit der AFD!

Den Europa-Wahlkampf der AFD sabotieren!

Für mehr Kanthölzer!

Quelle: https://de.indymedia.org/node/29255

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Es ist nun schon einige Wochen her, dass die Deutsche Bahn AG (DB) ihrer Räumungsklage gegen das Wohnprojekt Black Triangle im Leipziger Süden Taten folgen lassen hatte und die Bullen das Gelände räumten. Die seitdem vergangene Zeit hat unsere Wut darüber nicht weniger werden lassen. Zumal der Konzern DB eine Vielzahl von Anlässen bietet, die Interventionen unsererseits auf den Plan rufen sollten.

Unser Hauptaugenmerk liegt, aus aktuellem Anlass, auf der logistischen Unterstützung der Rüstungskonzerne, die unter anderem das kriegerische Treiben in den von der kurdischen Zivilbevölkerung bewohnten Gebieten ermöglichen. Die Deutsche Bahn nimmt somit Teil an der Ermordung unzähliger Menschen. Durch die Belieferung des deutschen NATO-Partners, der faschistischen Türkei mit Kriegsgerät, wird die Gefahr dass das Projekt Rojava und dessen lokale Unterstützer dem Erdboden gleich gemacht werden immer konkreter.

Außerdem erkennen wir die DB als Feind, weil wir ihre Sicherheitsdienste und deren Schikanen ablehnen, ihr martialisches Auftreten und die oft nach rassistischen Gesichtspunkten gerichteten Kontrollen verachten. Die DB beansprucht vor allem in den Städten einen großen Teil des öffentlichen Raums für sich. In diesen Gebieten setzt die Deutsche Bahn in Zusammenarbeit und Vertretung des Staates Recht und Ordnung mit Hilfe von bezahlten Schlägern um. Vertreibung von Wohnungslosen durch die DB Sicherheit sind in Hamburg zum Beispiel am Hauptbahnhof Alltag.

Auch konnten wir beobachten, dass sich die massive und ständig erweiterte Überwachung durch Kameras in den Bahnhöfen und Verkehrsmitteln für die Repressionsorgane nach dem G20 Gipfel sehr bezahlt gemacht hat.

Ein Konzern, der an der Unterstützung kriegerischer Handlungen im Ausland beteiligt ist, ist somit auch hier ein wichtiger Akteur in Sachen sozialer Kontrolle.

In der näheren Vergangenheit gab es bereits verschiedene Angriffe auf die DB. Es gab Kommuniqués zu Angriffen mit Feuer auf Kabelschächte, Autos und LKWs der DB-Tochtergesellschaft Schenker oder der Carsharing Firma Flinkster, sowie auf Baufahrzeuge. Immer wieder erfreuen wir uns aber auch daran, dass Menschen Kameras an Bahnsteigen zerstören, Securitys und Kontrolleure boxen und Züge besprühen.

In der Nacht vom 6. auf den 7. Februar wurde in Hamburg ein leerer ICE Schnellzug auf kompletter Länge mit mehreren Dutzend Steinen beworfen.

Wir wollen darauf hinweisen wie leicht es ist eine derartige Aktion zu machen in der Hoffnung Menschen damit zu inspirieren. Ein paar Punkte, wie es eine relativ leichte und sichere Aktion werden kann:

– Die DB betreibt in Deutschland mit Unterstützung verschiedener Tochterunternehmen über 33.000 km Schienennetz. Ein erheblicher Teil davon verläuft durch Städte, die Knotenpunkte darstellen.. Das bedeutet, dass sich hier besonders viele Optionen bieten um geeignete Orte für solche Aktionen zu finden. Industriegebiete und andere wenig belebte Gegenden entlang der Strecken bieten gute Gelegenheiten für geeignete Anfahrts- und Fluchtwege ohne Kameras.

– Kenntnis der Ampelanlagen kann dabei helfen die Anfahrt eines Zuges frühzeitig zu erkennen.

– Es sollte darauf geachtet werden, dass es sich um eine Leerfahrt handelt.

– Der*die Lokführer*in wird wahrscheinlich nicht merken, was hinter ihm*ihr geschieht, weil es in der Fahrer*innenkabine laut ist. Wartet aber vielleicht trotzdem noch den ersten Waggon ab und beschäftigt euch mit den darauf Folgenden. Dabei ist es gut nicht frühzeitig durch die Lokführer*in bemerkt zu werden.

– Wenn die verwendeten Steine denen im Gleisbett ähneln, fällt es den Schweinen schwerer sie zu identifizieren. Die Steine sollten natürlich trotzdem möglichst frei von DNA sein.

Wir hoffen, dass diese Art die DB abzufucken auf viel Zustimmung und Nachahmung stößt. Jeder Sachschaden ist gut. Der druck auf diesen Konzern und seine Machenschaften muss aufrechterhalten werden.

Wir grüßen alle anderen Nachtschwärmer*innen, die in den vergangenen Wochen und Monaten ihrem Zorn auf die Deutsche Bahn Ausdruck verliehen haben.

Viel Kraft an den anarchistischen Gefährten aus Zürich, dem andere Sabotageakte an der Infrastruktur der Macht vorgeworfen werden und der sich deshalb momentan in U-Haft befindet.

Gegen die Deutsche Bahn, alle anderen Kriegsprofiteure und die Logistik der Herrschaft.

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https://www.jungewelt.de/artikel/340169.schlechte-zahlen-zum-weltkindertag-jugend-ohne-perspektive.html

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Von Kristian Stemmler

In der Kinder- und Jugendhilfe eskaliert derzeit unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit eine Entwicklung, die als Skandal zu bezeichnen stark untertrieben ist. Die für kritische Berichterstattung bekannte Tageszeitung junge Welt aus Berlin meldete es am 6. September mit eher nüchternen Worten: Die Zahl der in geschlossenen Heimen untergebrachten Kinder und Jugendlichen hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt – die Zahl stieg von 6.016 im Jahr 2006 auf 15.534 im Jahr 2016,. Das hatte die Passauer Neue Presse am Mittwoch unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der Fraktion von Die Linke berichtet.

Als Journalist, der für das Hamburger Abendblatt jahrelang über Themen der Jugendhilfe berichtet und sich leidenschaftlich für gerade die ausgestoßenen Kinder und Jugendlichen eingesetzt hat, bin ich entsetzt über diese Nachricht. Wie können sich Menschen, die sich Pädagogen nennen und das entsprechende Fach studiert haben wollen, allen Ernstes erneut dafür hergeben, Kinder und Jugendliche, die sich nicht anpassen wollen, einfach wegzusperren. Genau das passiert hier, ohne dass ich die Schwierigkeiten, die die Jugendhilfe mit abweichendem Verhalten mancher Klienten hat, verharmlosen will.

Immer wieder habe ich vor Jahren als Lokalredakteur des Abendblattes über die Probleme geschrieben, die in Hamburg mit den so genannten Crash-Kids entstanden. Minderjährige, die schwer zu stoppen waren, die im Alter von 13, 14, 15 Jahren Autos kurz schlossen, um Spritztouren zu unternehmen. Zu einiger Bekanntheit brachte es hier der Junge Dennis. Die Lösung für das Problem war aber sicher nicht die geschlossene Unterbringung. Man versuchte mit Aufenthalten in einem finnischen Betreuungscamp in Finnland namens Kuttula und mehrwöchigen Trainings auf Segelschiffen die Jugendlichen wieder auf Kurs zu bringen, durchaus erfolgreich. Von rechts wurden diese Lösungsansätze damals natürlich übelst diffamiert als „Abenteuerurlaub auf Kosten der Steuerzahler“ und dergleichen.

Wie kann es sein, dass trotz aller Diskussionen, die in den 70ern und auch noch 80ern zu dem Thema geführt wurden, sich jetzt die Zahl der Kinder und Jugendlichen in geschlossenen Heimen mal eben so verdoppelt hat?! Der eigentliche Skandal ist die vordergründige Ursache für diese Entwicklung. In der zitierten Meldung in der jungen Welt heißt es dazu: „Der kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion, Norbert Müller, kritisierte die Entwicklung. Die stark gestiegenen Zahlen seien Folge des Sparzwangs in der Kinder- und Jugendhilfe, sagte er der Zeitung. Weil das Geld für frühzeitige Unterstützung fehle, stehe am Ende oft Wegfangen und Einsperren.“

Wer sich als Sozialpädagoge für Derartiges hergibt, versündigt sich an seinen Klienten!

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