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Archive for the ‘Satirisches’ Category

Preisfrage: Was gibt es für Kinder und Jugendliche, die an der Tür „Süßes oder Saures?“ fragen – Saures natürlich, also gleich auf die Fresse!

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Hallo Aldi, Lidl & Co.,

wo bleibt das Weihnachtsgebäck. Wir warten auf Spekulatius und Dominosteine! Jetzt aber ruckizucki!!

LG

der querschläger

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Angesichts der ganzen Bekloppten, die den Blick starr aufs Smartphone gerichtet auf der Suche nach Pokemons durch Buchholz geistern, mache ich den folgenden Vorschlag: Der Gesetzgeber sollte einen Paragraphen in das Strafgesetzbuch einschieben, der das Überfahren dieser Leute straflos stellt! Wer wegen dieses hirnlosen Spiels vors Auto läuft, hat selbst schuld.

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Buchholz (qu) – Ein Unbekannter hat in Buchholz sein eigenes kleines Konjunkturprogramm für Autowerkstätten im allgemeinen und Autolackierer im besonderen gestartet. Wie die Polizeiinspektion Harburg meldet, zerkratzte er am Mittwoch in der Zeit zwischen 12.45 und 13 Uhr mindestens 15 an diesen Straßen abgestellte Autos. Offenbar wurden die Fahrzeuge mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt, zum Teil vom Kofferraum bis zur Motorhaube. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 15.000 Euro.

Eine Zeuge beobachtete einen etwa sieben oder acht Jahre alten Jungen, der sich zur fraglichen Zeit auffällig entlang der Autos bewegte. Ob er den Schaden verursacht hat oder sich die schon zerkratzten Autos nur ansah, ist allerdings noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen (Hinweise an Telefon 04181-2850).

Die querschläger-Redaktion legt Wert auf die Feststellung, dass alle Mitglieder der Redaktion für die fragliche Zeit Alibis vorweisen können. Auch ist das Beschädigen von Autos sicher nicht zielführend, zumindest nicht an den genannten Straßen. An Straßen wie Uhlengrund oder Wilhelm-Raabe-Weg finden sich vermutlich erheblich mehr Fahrzeuge, bei denen sich ein lohnenswertes Auftragsvolumen für Autolackierer generieren lässt, um die heimische Wirtschaft anzukurbeln.

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Buchholz (kst) – Die Polizei hatte es in Buchholz in den vergangenen Tagen nicht nur mit einer Horde Neonazis zu tun, sondern auch mit einem anderen Raubtier. Wie die Polizeiinspektion Harburg jetzt mitteilt, wurde am Freitag in Steinbeck mehrfach ein einzelner Wolf gesichtet, der kurzzeitig das Stadtgebiet aufgesucht habe und dann weitergezogen sei.

Ob der Wolf ein weisser Wolf war oder ein Vorbote der Demos der Neonazis am Sonntag in der Buchholzer Innenstadt, weiß der buchholz express nicht. Allerdings ist es auch ziemlich unfair, einen Wolf in Verbindung mit diesen Leuten zu bringen, da es sich bei Wölfen um sehr soziale Wesen handelt, die niemals ohne Notwendigkeit angreifen.

Wie die Polizei noch mitteilt, habe sie das Tier „begleitet“, was sie dann am Sonntag bei den Nazis ja auch getan hat. Es sei mit einem Sender ausgestattet gewesen und dem zuständigen „Wolfsbüro“ bekannt. In der Pressemitteilung heißt es abschließend: „Ein erneuter Besuch sei leider unwahrscheinlich, da dieser Bereich zu dicht besiedelt sei.“ Dass die Nazis wiederkommen, ist dagegen leider mehr als wahrscheinlich.

Apropos: Es wäre doch eine wunderbare Idee, die Nazis alle mit einem Sender auszustatten…

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Logo AfD

Das Logo der AfD

Bei dem nachfolgenden Beitrag handelte es sich natürlich um einen Aprilscherz – der AfD würde es nicht im Traum einfallen, ihren Mitgliedern zu verbieten, an einer Kundgebung teilzunehmen, die unter der Überschrift „Asylflut stoppen!“ steht…

 

Von Kristian Stemmler

Der Kreisverband Harburg-Land der Alternative für Deutschland (AfD) hat seine Mitglieder aufgefordert, sich von der Demonstration der „Bürgerbewegung Nordheide“ am Sonntag im Buchholzer Zentrum fernzuhalten. In einer Pressemitteilung droht der Kreisvorstand mit harten Sanktionen im Falle einer Zuwiderhandlung. „Wer an der Kundgebung teilnimmt, muss mit einem Parteiausschlussverfahren rechnen“, heißt es da wörtlich.

„Die Bürgerbewegung Nordheide wird getragen von Rechtsextremen, mit denen uns so gut wie nichts verbindet“, wird der AfD-Kreisvorsitzende Jens Krause in der Pressemitteilung zitiert. Das Motto der Demonstration „Asylflut stoppen!“ könne man zwar unterschreiben, aber die radikalen Auswüchse und die völkische Diktion der Organisatoren sei nicht akzeptabel. „Die AfD steht voll und ganz auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, erklärte Krause.

Nach Informationen des buchholz express stehen allerdings eher strategische Überlegungen hinter der massiven Intervention des AfD-Kreisvorstandes. „Offen gesagt, können wir es uns gut fünf Monate vor den niedersächsischen Kommunalwahlen nicht leisten, mit den rechten Chaoten öffentlich in Verbindung gebracht zu werden“, sagte ein Mitglied des Kreisvorstandes, das namentlich nicht genannt werden wollte, dem buchholz express.

Die „Bürgerbewegung Nordheide“ und die mit ihnen verbundene Aktionsgruppe (AG) Nordheide des Buchholzers Denny Reitzenstein machten eine gute Arbeit, so der Informant: „Wie die auf ihren Websites und bei Twitter immer wieder die ausufernde Flüchtlingskriminalität und das unerträgliche Gutmenschentum anprangern – alle Achtung!“ Tatsächlich sei das inhaltlich zu 90 Prozent mit der Agenda der AfD deckungsgleich.

In der Öffentlichkeit müsse die Alternative für Deutschland aber weiterhin an ihrem „bürgerlichen Image“ arbeiten, um niemanden zu verschrecken und koalitionsfähig zu werden. „Wir haben eine Partei aus dem Boden gestampft, die ein Wählerpotential von einem Fünftel bis einem Viertel der Wahlberechtigten hat – wenn nicht mehr -, da kommt man auf Dauer nicht an uns vorbei“, so das Mitglied des Kreisvorstands.

Nach dem 11. September, dem Tag der niedersächsischen Kommunalwahlen werde man im ganzen Bundesland und natürlich auch im Landkreis Harburg und in Buchholz in den Räten sitzen. „Dann mischen wir den Laden auf“, kündigte der Informant an. Der „Bürgerbewegung Nordheide“ drücke er die Daumen für die Demo am Sonntag – „auch wenn wir uns leider öffentlich von ihnen distanzieren müssen.“

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Wunderbar!! So kann man die Sache mit dem Terror auf den Punkt bringen.

Wunderbar!! So kann man die Sache mit dem Terror auf den Punkt bringen.

Nach den Anschlägen von Brüssel herrscht die selbe Panik und Aufregung wie nach denen von Paris. Es wird getwittert und gepostet, was das Zeug hält. Es herrscht eine Bekennerwut sondergleichen, auf allen Seiten. Der buchholz express begnügt sich damit, einen Beitrag zu wiederholen, der nach den Anschlägen von Paris erschien:

Jetzt hat alles wieder seine Richtigkeit: Französische Kampfflugzeuge des Typs Dassault Raffale haben gestern mit mehreren Luftangriffen auf die syrische Stadt Rakka die Gewalt wieder dorthin zurückgebracht, wo sie hingehört: in den Nahen Osten. Ob bei dem Angriff auch Zivilisten starben, ist bislang unbekannt und Experten zufolge auch ziemlich egal.

Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag vom Montag auf der führenden Satire-Homepage der Republik „Der Postillon“, der zu den wenigen Lichtblicken in einer von Pathos und Hysterie geprägten Berichterstattung nach den Anschlägen von Paris gehört. Hier der Link zum ganzen Beitrag: http://www.der-postillon.com/2015/11/franzosische-kampfjets-bringen-gewalt.html

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