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Archive for the ‘Politik’ Category

Heureka! Es geht voran am Bahnhof! Wie das Nordheide Wochenblatt berichtete, hat „eines der wichtigsten Bauprojekte in Buchholz“ die „vorletzte Hürde in der politischen Diskussion genommen“. Der Stadtentwicklungsausschuss empfahl am Mittwoch, dem geänderten städtebaulichen Vertrag für das Canteleu Quatier zuzustimmen. Sie erinnern sich vielleicht dunkel – da war mal was. Ein großes Kino sollte im Bahnhofsviertel gebaut werden, irgendwann war auch mal von einem Hotel die Rede. Alles Luftschlösser!

Recht lustig, wie sich Andreas Tietz, Geschäftsführer der Firma terra Real Estate, der man das Gelände zum Abkassieren anhand gegeben hat, gegenüber dem Wochenblatt äußerte. Er wollte zu Details der neuen Planung nichts sagen. Ist wohl auch besser so, sonst verspricht er wieder was, das nicht zu halten ist. Ansonsten verlautbarte Tietz, man brauche den städtebaulichen Vertrag, „um in die Umsetzung des Projekts zu gehen“. Von ihm aus könne es „jetzt losgehen“. Immerhin plane die Firma seit fünfeinhalb Jahren. Hört sich fast so an, als wäre die Politik schuld an der nahezu unendlichen Geschichte des Canteleu Quartiers. Von außen natürlich schwer zu beurteilen, aber es scheint doch eher so, dass die Stadt einen „Investor“ auserwählt hat, der der Aufgabe von Anfang an nicht gewachsen war.

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Das Nordheide Wochenblatt kann es offenbar nicht lassen, den Ostring zu promoten. In der Ausgabe vom Mittwoch wurde unter der Überschrift „Eine Stadt vor dem Verkehrskollaps“ dem Projekt eines Rentners viel Platz eingeräumt. Der Mann hat nichts Besseres zu tun, als sich stundenlang an wichtige Durchgangsstraßen in Buchholz zu setzen und die Autos zu zählen. Das kaum überraschende Ergebnis: Zu bestimmten Zeiten sind die Straßen doch recht voll.

Aber erstens sind die Staus in Buchholz verglichen etwa mit denen in der Hamburger Rush-hour kaum der Rede wert. Und zum zweiten: Es wäre sinnvoller gewesen, darauf hinzuweisen, dass sehr viele Fahrten, die in die Innenstadt unternommen werden, völlig überflüssig sind. Aber nein, es ist ein heiliges Grundrecht, mit dem SUV zum Brötchenholen zu fahren, daran lässt der deutsche Wohlstandsbürger nicht rütteln. Wir kommen nur voran, wenn der Indiviudalverkehr massiv eingeschränkt wird.

Völlig grotesk wird es, wenn das Wochenblatt eine Formulierung des Rentners, der Lastenräder als „SUVs der Fahrräder“ bezeichnet, widergibt und auch noch in die Unterzeile übernimmt. Geht’s noch, Ihr Spinner! Allmählich sollten auch die Letzten mitbekommen haben, dass SUVs zu den Hauptverursachern des Klimawandels gehören und dass ihre exorbitant steigenden Verkaufszahlen eine echte Gefahr für uns alle sind. Diese Teile gehören verboten, je schneller desto besser! Vor allem die Leute, die diese panzergleichen Riesen-SUVs fahren, sind nicht ganz richtig im Kopf.

 

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https://www.jungewelt.de/artikel/365008.fliegerhorst-b%C3%BCchel-nato-probt-f%C3%BCr-atomkrieg.html

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Passend zur Automobilmesse in Frankfurt nächste Woche:

https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/berlin-horror-unfall-porsche-rast-auf-gehweg-vier-tote-auch-baby-stirbt-64474564.bild.html

Produziert doch noch ein paar mehr PS-starke SUVs, denn die sind ja ein Segen für unser Land!

 

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Demnächst im buchholzblog: die große Serie über die Lebenslügen des Bürgertums. Die erste Folge handelt von Waschzwängen und emotionalen Verkrüppelungen.

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Glückwunsch! Buchholz hat es auf die erste Seite von Bild.de geschafft. Unter der Überschrift „Tatort Sparkasse – Buchholz in der Niedersachsen: Mindestens 3,5 Millionen Euro Beute!“ wird da heute Abend über das raffinierte Ausräumen der Schließfächer in der Sparkasse Harburg-Buxtehude berichtet. Auch so kann man als Kleinstadt bekannt werden… Stellt sich allerdings die Frage, warum die Kollegen von Bild erst jetzt auf die Geschichte kommen, denn die Sache ist ja schon eine Weile her.

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Von Kristian Stemmler

Ich stehe dazu. Nach den Berichten über den spektakulären Diebstahl in der Buchholzer Filiale der Sparkasse Harburg-Buxtehude, bei dem Unbekannte 80 Schließfächer leerräumten, konnte ich nächtelang nicht mehr schlafen. Stundenlanges Grübeln über das Schicksal dieser armen Menschen, denen so viel Wertvolles genommen wurde, ließ mich einfach nicht zur Ruhe kommen. All der wunderbare Schmuck, die Wertpapiere, Edelmetalle oder was da sonst in den Schließfächern gewesen sein mag.

Wie nur, fragte ich mich immer wieder, sollen diese Menschen sich im Leben künftig noch zurechtfinden, ohne ihr geliebtes Collier oder den familieneigenen Edelchronographen von Patek Philippe? Wie sollen sie die traumatische Erfahrung dieses Verlustes überwinden? Werden Sie jemals wieder Vertrauen in ein Geldinstitut haben können?

Die Dunkelmänner, die ihnen das angetan haben, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Es kann und darf nicht angehen, dass die Leistungsträger dieser Gesellschaft um ihre sauer verdienten Reichtümer fürchten müssen. Darum fordere ich die Polizeiinspektion Harburg dringend dazu auf, eine Sonderkommission zu bilden. Ein paar Plakätchen mit Zeugenaufrufen in den Geschäften sind nicht genug!

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