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Archive for November 2018

Tero

Zwergschnauzer Tero im Kühlergrill – eingeklemmt, aber fast unverletzt.

Die Pressestelle der Polizeiinspektion Harburg berichtet am heutigen Mittwoch von der folgenden Geschichte, bei der ein Zwergschnauzer auf wundersame Weise eine Fahrt im Kühlergrill überlebte:

„Am Dienstagmorgen fuhr eine 59Jährige mit ihrem Pkw von Bullenhausen in Richtung Hamburg. Während der Fahrt spürte sie plötzlich einen Schlag am Fahrzeug und dachte an einen Unfall. Die Frau drehte um, konnte an der vermeintlichen Unfallstelle aufgrund der Dunkelheit aber nichts erkennen. So fuhr sie weiter an ihren Arbeitsplatz in Hamburg.

Etwa zeitgleich meldete eine 40Jährige aus Bullenhausen ihren 13 Jahre alten Zwergschnauzer als vermisst. Dieser sei morgens wohl angefahren worden und stecke im Kühlergrill des Autos fest. Ein Kennzeichen konnte sich die Hundehalterin in der Aufregung nicht merken.

Als die 59-Jährige nach Arbeitsschluss zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, bemerkte sie ein leises Winseln aus dem Frontbereich. Das Erstaunen war groß, als sie den 13 Jahre alten Tero in ihrem Kühlergrill steckend feststellte. Dieser war über die missliche Lage nicht erfreut und versuchte die hinzugerufenen Helfer der Feuerwehr zu beißen. Die Hamburger Feuerwehr konnte den Hund letztendlich nahezu unverletzt aus dem Fahrzeug befreien. Wenig später wurde dann auch die Verbindung zu dem morgendlichen Unfall hergestellt und Tero konnte seiner überglücklichen Halterin übergeben werden.“ (bb)

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Im Grunde ist es jedes Jahr dasselbe – aber auch wieder nicht. Denn es wird tatsächlich immer schlimmer, immer gestörter, immer kränker! Zum Weihnachtsfest demaskiert sich diese Gesellschaft wie sonst nie im Jahr. Wie krank ist es, jetzt schon in TV und Radio Tipps für das Weihnachtsmenü zu verbreiten?! Wir haben noch nicht einmal Advent, auch wenn das jetzt sicher die meisten nicht begreifen. Die Adventszeit beginnt am kommenden Wochenende, mit dem 1. Advent, keine Minute früher. Die Woche, in der wir uns befinden, gehört zum Ewigkeitssonntag, denn nach christlicher Überlieferung beginnt die Woche mit dem Sonntag – und Advent und Weihnachten sind nun mal christliche Feste.

Liebe Mitbürger, wenn Ihr es anders machen wollt, als diese Überlieferungen es hergeben, dann beruft Euch gefälligst nicht auf das Christentum und nennt die Chose anders. Zum Beispiel Sauf- und Fressfest. Oder Feier der klingelnden Kassen. Da bietet sich einiges an. Was jedes Jahr zu diese Zeit zelebriert wird, ist an Verlogenheit nicht mehr zu übertreffen. Und dann den Islam als Bedrohung für „unsere Kultur“ zu stigmatisieren. Unsere Kultur ist Saufen, Kaufen, Fressen, Feiern, das ist übrig geblieben. Die Redaktion

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Von Kristian Stemmler

Ein Feiertag folgt momentan dem nächsten. Eben ist der Black Friday begangen worden, einer der höchsten Feiertage des Konsumjahres. Es folgt schon bald die Eventzeit, die fließend übergeht in die All-You-Can-Eat-Xmas-Party. Um unbeschwert einen drauf machen zu können, haken wir an diesem Sonntag noch kurz was ab, da steht nocht der so genannte Totensonntag irgendwie blöd im Weg herum. Aber hej, wir lassen uns das Singen, Saufen und Fressen nicht verbieten!

Ganz im Ernst: An diesem Sonnabend musste man auf den Straßen den Eindruck gewinnen, dass dieses Wochenende eher zunehmend wie eine Art Portal zum adventlichen Konsum- und Eventrausch begriffen wird. Von Besinnung und innerer Einkehr keine Spur, man schmeißt vielmehr überall den Turbo an. Wie wenig diese Gesellschaft noch von ihren überlieferten Traditionen und Ritualen versteht, zeigt expemplarisch der Umgang des Nordheide Wochenblattes mit dem Totensonntag.

Schon die Überschrift des Textes auf Seite 1 der Sonnabendausgabe, mit dem auf Beiträge zum Thema auf einer hinteren Seite hingewiesen wird, lässt tief blicken. „Erinnerung an die Verstorbenen“, heißt es da. Die letzte Seite der Ausgabe ist mit Rückblicken von Wochenblatt-Mitarbeitern auf Verstorbene aus dem persönlichen Umfeld gefüllt und darunter einem Beitrag über den Ambulanten Hospizdienst des Kirchenkreises Winsen. Es geht hier also nur um den Tod, auch wenn der Zweispalter auf der 1 immerhin erwähnt, dass der Totensonntag auch Ewigkeitssonntag genannt wird und der letzte Sonntag des Kirchenjahres ist.

Das ist typisch für diese Gesellschaft, der jeder Sinn abhanden gekommen ist für Transzendenz, für eine Gesellschaft, die ihre eigenen Überlieferungen nicht mehr versteht (zugleich aber groteskerweise sich zum Teil vom Islam bedroht sieht). Denn das Totengedenken ist nur eine Seite dieses Tages, es geht um viel mehr. Es geht um das Ende der Zeit, die Überwindung des Todes, die Wiederkehr Jesu und das jüngste Gericht. Was immer man davon hält, ob man so etwas glauben kann, so ist die christliche Überlieferung. Die man im übrigen nicht wörtlich verstehen sollte.

Jüngstes Gericht lässt sich so verstehen, dass jeder Mensch sich für sein Handeln wird verantworten müssen, und das vor allem, was die unbedingte Forderung nach Gerechtigkeit angeht. „Was ihr getan habt dem Geringsten unter meinen Brüdern, das habt ihr mir getan“, sagt Jesus im Matthäus-Evangelium. Und es gilt vor allem der Umkehrschluss, was wiederum bedeutet: Auch die Vielen müssen sich verantworten, die nur an sich und an den eigenen Profit denken und sich bereichern, genauso wie jene, die den Kopf einziehen und schweigen zu den zunehmenden Ungerechtigkeiten.

Aber jetzt bitte anschnallen, das Denken ausschalten und mit vollem Schub abheben in den Konsumwahnsinn! Rettungsausgänge sind nicht vorhanden!

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Wie heruntergekommen muss man sein, um so etwas zu tun: Ausgerechnet den Weltladen „La Esperanza“ (Die Hoffnung) im St.-Paulus-Gemeindehaus in Buchholz, dessen Erlöse an Menschen in so genannten Entwicklungsländern gehen, haben Unbekannte beklaut. Laut einer Meldung der Polizeiinspektion Harburg stiegen sie in der Nacht zum Mittwoch in das Gemeindehaus ein und stahlen die Wechselgeldkasse. Die Täter hatten offenbar, so die Polizei, zu Öffnungszeiten das Gebäude betreten und unbemerkt die Verriegelung einer Nebeneingangstür geöffnet, um dort nachts hereinzukommen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Die Polizeiinspektion ruft Zeugen, denen in der Zeit zwischen 22.15 und 7 Uhr verdächtige Personen im Umfeld des Gemeindehauses aufgefallen sind, dazu auf, sich unter 04181-2850 bei der Polizei zu melden. (kst)

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Von Kristian Stemmler

In der Sonnabendausgabe nutzt das Nordheide Wochenblatt mal wieder eine Gelegenheit, um auf der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (KWG) des Landkreises Harburg rumzuhacken. Und dabei natürlich, was der Hauptzweck der Übung ist, eine Lanze für die „freie Wirtschaft“ und so genannte Investoren zu brechen. Von den Protagonisten dieser „freien Wirtschaft“ lebt der Verlag des Wochenblattes schließlich, da muss man auch mal Einsatz zeigen.

Im Seite-1-Aufmacher der sonnabendlichen Ausgabe wird die Kreishandwerkerschaft nach vorn geschoben. Ob die zitierte Kritik an der KWG, diese beauftrage keine Handwerker des Kreises, stichhaltig ist, soll hier nicht näher thematisiert werden. Aufschlussreicher ist, dass Steffen Lücking sich verbreiten darf, der vom Wochenblatt mit dem eingangs erwähnten Begriff „Investor“ geadelt wird.

In fünf Jahren habe er 250 Wohneinheiten „überall im Landkreis“ realisiert, darf Lücking sich selbst loben. 80 schaffe er etwa im Jahr und dies könnten mehr sein, wenn die Kommunen ihn nicht „ausbremsen“ würden. Er halte nichts davon, „dass sich der Staat in den Wohnungsbau einmischt“.

Nicht gerade verwunderlich, bei einem „Investor“ im Wohnungsbau, ist doch jede Bautätigkeit in kommunaler Regie eine Konkurrenz und führt sie in der Konsequenz doch dazu, dass dieser weniger Gelegenheit zur Realisierung eigener Vorhaben hat. Das ist für einen wie Lücking, den die Sorge um das Wohl der Allgemeinheit Tag für Tag umtreibt, sicher ungemein schmerzhaft.

Aber ganz im Ernst: Herr Lücking, reicht die erzielte Rendite Ihnen noch nicht, haben Sie noch nicht genug Geld, kriegen Sie den Hals nicht voll? Reicht es Ihnen nicht, dass Kommunen wie die Stadt Buchholz Ihnen praktisch eine Lizenz zum Gelddrucken frei Haus liefern?! An der Schützenstraße von Buchholz, mitten im Zentrum, ziehen Sie bekanntlich derzeit einen, zumindest nach der Animation zu urteilen, unglaublich hässlichen und gesichtslosen Block mit 30 Eigentumswohnung hoch.

Wo ist da eigentlich noch das angeblich für unsere Wirtschaftsform konstituierende Element des kaufmännischen Risikos? Dass diese Wohnungen verkauft werden und bei Lücking und allen anderen Beteiligten die Kassen klingeln, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wundert sich noch jemand, dass die Reichen immer reicher werden und unten dasselbe in die andere Richtung passiert?

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Wer meint, über Flüchtlinge herziehen zu müssen, lese den Beitrag unter dem folgenden Link Wort für Wort bis zum Ende durch:

https://www.jungewelt.de/artikel/343710.flüchtlingspolitik-libyen-ein-alptraum.html

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Ist der Ausfall von zwei Buchstaben an der großen Leuchtschrift des Buchholzer Krankenhauses nur ein Zufall oder ein Wink mit dem Zaunpfahl? Kranke aus – das lässt sich sicher nicht im Sinne von „Es gibt keine Patienten mehr“ verstehen. Denn die gehen gerade in einer Zeit, in der die Menschen in der Arbeitswelt und auch in anderen Bereichen immer mehr unter Druck geraten, bestimmt nicht aus. Aber es lässt sich verstehen als händeringender Wunsch zumindest eines Teils des Personals dieses Krankenhauses und vor allem offenbar führender Verantwortlicher, mal sarkastisch so formuliert: Bitte schafft uns doch die Patienten vom Hals, damit wir endlich in Ruhe arbeiten können!

Um dieses Problem zu illustrieren, beginnt der buchholzblog demnächst eine kleine Serie von Beiträgen. Dabei geht es um nicht gerade harmlose Pannen in der Buchholzer Klinik, die Leser uns mitgeteilt haben, und skandalöses Verhalten eines Teils des Personals sowie des Ärztlichen Direktors, Dr. Christian Pott. Vorab bemerkt: An diesem Krankenhaus wird mit Sicherheit Spitzenmedizin angeboten und die Mehrzahl des Personals, davon kann man hoffentlich ausgehen, setzt sich mit aller Kraft für die Patienten ein. Aber eben nicht alle. Demnächst mehr dazu. Die Redaktion

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