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Archive for Juli 2018

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Von Kristian Stemmler

Das Hamburger Abendblatt, Zeitung für den verschnarchten Kleinbürger der Hansestadt, hat heute, wohl eher unabsichtlich, einen neuen Beleg dafür kund getan, wie wir alle überwacht werden. Im Aufmacher auf der ersten Seite, der wie ein Aprilscherz anmutet, heißt es ganz zum Schluss, der Bankenverband prüfe „anhand von Listen mit auffälligen Begriffen“, die geheim seien, Überweisungen auf verdächtige Wörter, die auf Geldwäsche, Betrug oder Terrorfinanzierung hinweisen könnten.

Mit den als Beispiel zitierten Begriffen gibt sich das Abendblatt der Lächerlichkeit preis und die Behörden, die befragt worden sind, gleich mit. Unter der Überschrift „Haspa warnt Kunden vor Scherzen bei Überweisungen“ werden Bankkunden gemahnt nichts witzig Gemeintes in den Verwendungszweck der Überweisungsträger hineinzuschreiben. Zum Beipiel: „War eine tolle Nacht“, „Danke für Deine Niere“ oder „Waffenfähiges Plutonium“.

Da müssen jedem Leser, der noch alle Nadeln an der Tanne hat, sofort die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben sein. Welcher Terrorist, bitteschön, ist so dämlich „waffenfähiges Plutonium“ auf eine Überweisung zu schreiben?? Es sollte bis zu den Ermittlungsbehörden vorgedrungen sein, dass Terroristen das Bankensystem in der Regel überhaupt nicht benutzen, sondern ganz andere Möglichkeiten des Geldtransfers haben. Das geht von Hand zu Hand und nicht von Konto zu Konto.

Komplett lächerlich macht sich die Staatsanwaltschaft München, die vom Abendblatt mit den Worten zitiert wird, es seien vor einiger Zeit immer wieder Geldwäscheanzeigen eingegangen „wegen bemerkenswerter Verwendungszwecke. Als Beispiel wird angegeben: „Koks Nutten Marihuana und was man sonst so für eine gute Party braucht“. Mit Verlaub: Dieser Verwendungszweck verweist nicht auf Terroristen, sondern friedliche und lebenslustige Leute.

Im übrigen: Die Hamburger Sparkasse soll erst mal den eigenen Laden aufräumen. Was der Autor derzeit mit der Filiale in Buchholz erlebt, geht auf keine Kuhhaut. Dafür baut man sich was „Großes“ zwischen Galerie und Empore. Hauptsache Protz, der Kleinkunde zählt nicht mehr!

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SenInnDS Bericht zur Ausbildungssituation (Polizeiakademie) (1)

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Auch im Landkreis Harburg wird man nicht müde, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, wenn es um so genannte Drogen geht. Folgende Meldung hat die Polizeiinspektion Harburg veröffentlicht:

„Marihuana, Haschisch und Kokain stellten Beamte des Kriminalermittlungsdienstes aus Winsen jetzt bei Durchsuchungen sicher. Vorausgegangen waren monatelange umfangreiche Ermittlungen gegen einen 22Jährigen aus dem Landkreis Harburg, welcher auch in Hamburg eine Wohnung hat. Der Täter verkaufte seine Drogen nicht nur im Landkreis Harburg, sondern auch in Hamburg und im Heidekreis. Bei einem Treffen schlugen Beamte des mobilen Einsatzkommandos dann zu und nahmen den 22 Jährigen und einen 29 Jährigen Abnehmer fest. Die anschließenden Wohnungsdurchsuchungen in Hamburg und Winsen förderten neben den fast zwei Kilogramm Drogen auch noch mutmaßliches Dealgeld in hoher vierstelliger Summe zu Tage. Desweiteren stellten die  Beamten einen Mercedes sicher, welche offenbar aus den Einnahmen der Drogengeschäfte bezahlt wurde. Der Täter sitzt jetzt in  Untersuchungshaft.“

Da wird also ein SEK eingesetzt wegen eines bisschen Gras und Koks. Traurig, aber wahr! In diesem Land sterben jedes Jahre rund 100.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums, etwa die Hälfte an den Folgen des Tabakkonsums. Von daher müsste das SEK eigentlich mal einen Aldi-Markt stürmen…

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Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. 
Apostelgeschichte 17,27

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Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt ins freye Leben
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu ächter Klarheit werden gatten,
Und man in Mährchen und Gedichten
Erkennt die wahren Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

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Was bleibt noch vom alten Buchholz..?

Von Kristian Stemmler

Buchholz verleiht Flügel, aber nur den Investoren… „Buchholzer Flügel“ heißt das Projekt, mit dem die Stadt wieder einmal einem Bauherrn die Lizenz zum Gelddrucken erteilt hat. Wie das Nordheide Wochenblatt in seiner Wochenendausgabe berichtet, wird in die Brachfläche an der Schützenstraße vis-a-vis City-Center-Parkplatz ein postmodernes Scheusal von Bauwerk hingeklotzt, das nur an Reiche und Geschäftsleute vermietet wird. „Investor“ ist in diesem Fall der ubiquitäre Steffen Lücking, finanziert von der VBN Immobilien, einer Tochter der Volksbank Lüneburger Heide. Diese schimpft sich zwar eingetragene Genossenschaft – was das in diesem Fall heißt, bleibt dahingestellt…

Wer noch einen letzten Rest von Geschmack bewahrt hat, dem wird beim Anblick der Animation im „Buchholzer Flügel“ getauften Komplex im Wochenblatt speiübel. Noch mehr kotzen muss der neutrale Beobachter, wenn er oder sie liest, dass sich Lücking mit einer Art Stiftung ein gutes Gewissen erkauft. Der komplette Gewinn so wird der Mann zitiert, fließe in eine in Gründung befindliche Stiftung namens Casiopeia, die ein „Stiftungshaus“ errichteten soll, mit der „Aufgabe, Familien mit Hospizkindern und -jugendlichen, speziell den hinterbliebenen Geschwisterkindern, über den Verlust hinweg in ein neues Leben zu helfen“.

So weit, so schlecht. Ein Wort noch zur Hospizbewegung: Ist es richtig und gut, den Tod immer mehr auszulagern..? Wortmeldungen dazu ausdrücklich erwünscht!

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Die Polizeiinspektion Harburg meldet (Zwischenüberschrift Blog):

Tor des Monats

Buchholz – Einen Mercedes 350 CDI im Wert von 22.000 Euro entwendeten Unbekannte am Dienstag nachmittag. Zunächst brachen die Täter einen Spind im Schwimmbad im Holzweg auf. Daraus wurde neben einem Handy und Bargeld auch der Schlüssel für den PKW entnommen. Dieser wurde dann vom Parkplatz gestohlen. Zeugen, die das Fahrzeug mit dem Kennzeichen WL-DR 444 nach 15:45 Uhr noch gesehen haben, melden sich bitte bei der Polizei Buchholz unter 04181/ 2850.

Brandgefährlich

Wörme/Holm-Seppensen – Nachdem am Montag gegen 07:00 Uhr im Van der Smissenweg in Holm-Seppensen Waldboden in Brand gesetzt wurde, geschah gleiches am Mittwochmorgen gegen 01:45 Uhr in Wörme, Am Büsenbach. Zeugen bemerkten die Feuer jeweils rechtzeitig, so dass ein Ausbreiten der Flammen durch die hinzugerufene Feuerwehr verhindert werden konnte. Die Brandorte liegen nahe beieinander. Die Polizei geht daher von einem Zusammenhang aus. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizei Buchholz unter der Nummer 04181/ 2850.

Rein, aber nicht sauber

Seevetal – Ein 68 Jähriger fuhr am Dienstagmittag in das Schaufenster einer Reinigung in der Straße Am Gerätehaus. Warum der Mercedes-Fahrer diesen Unfall verursachte ist unklar. Personen befanden sich zum Glück nicht in der Nähe. Es blieb daher bei einem vierstelligen Sachschaden an Fahrzeug und Gebäude.

 

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