Wo man in Hamburg reiche Leute treffen kann ++ Die neue G-20-Serie – Teil 2: Falkensteiner Ufer

Veröffentlicht: 2017-04-08 in Hintergründe, Widerstand
Schlagwörter:

Was ist das bloß für eine Welt, in der hart arbeitende Wirtschaftsbosse ihren Wohlstand nicht mehr in Ruhe genießen können, ohne dass ihnen ihr Landrover vor der Tür angezündet oder ihre Riesenvilla in Blankenese mit Farbbeuteln beworfen wird! Ist denn die Hamburger Polizei nicht mehr in der Lage, die Stützen dieser Gesellschaft vor den linken Radikalinskis zu schützen?! Was passiert denn als nächstes? Werden Unternehmer womöglich bald in unserem Land als Ausbeuter hingestellt oder auf der Straße nicht mehr gegrüßt? Wo soll das alles noch hinführen!

Als ich von der schlimmen Nachricht aus Hamburg erfuhr, dass den Reichen der Krieg erklärt wurde, habe ich mich erst einmal eine Stunde aufs Klo zurückgezogen, um in Ruhe weinen zu können. Die armen Opfer, dachte ich. Wie geht es ihren Frauen und Kindern, die jetzt nicht mehr im Landrover zum Einkaufen oder zur Schule fahren können? Wird die Versicherung ihnen den Schaden ersetzen oder werden sie bald schon am Hungertuch nagen? Fragen über Fragen.

Bevor ich mich auf dem Weg zum Jobcenter machte, um meinen Weiterbewilligungsantrag einzuwerfen, fiel mir dann aber doch noch ein, dass es ja die Reichen waren, die uns den Krieg erklärt haben – und da habe ich dann von dem Plan Abstand genommen, für die Opfer des Anschlags in Blankenese in der Kirche eine Kerze anzuzünden.

 

Advertisements
Kommentare
  1. Wir wissen zwar nicht, wer hier persönlich angesprochen wird, aber von Beton kann nicht die Rede sein. Aber es ist völlig klar, dass in dieser von bürgerlicher Wattenbäuschen-Rhethorik verseuchten Öffentlichkeit jede Sprache, die härter und kompromissloser daherkommt, sofort als linke Borniertheit etc. pp. bezeichnet wird. Ziel dieses Blogs ist es nicht, irgendwelche Diskurse zu ermöglichen, da diese angesichts der ubiquitären Manipulation und der Herrschaftsverhältnisse gar keinen Sinn machen. Und das ist der Unterschied in der Analyse – in einer Demokratie leben wir eben nur noch formal, dem Schein nach. Tatsächlich sind wir längst auf dem Weg in den Polizeistaat resp. schon fast da, siehe neues BKA-Gesetz, siehe Einfluss der Polizeiführung in Hamburg in Sachen G20 etc!

    Wobei: Polizeistaat ist etwas unscharf, da ja nicht die Polizei wirklich allein das Sagen hat, sondern nur Instrument der Herrschenden ist, die das Volk nach Belieben lenken und betäuben. Informiert Euch doch mal wirklich: Der „Rechtspopulismus“, der eigentlich ein Protofaschismus ist, ist nicht ein zufälliges Resultat sozialer Verwerfungen, sondern gewollt. Divide et impera, war schon immer die Devise der Mächtigen. Hetz die Leute auf die ärmsten Schweine und sie wenden sich nicht gegen die Arschlöcher in den Vorstandsetagen. Eigentlich uralt, aber funktioniert immer noch.

    Gefällt mir

  2. Anonymous sagt:

    Komisch, woher weißt du das? Der war aber nicht golden, sondern mit echtem Elfenbein und mit Silber beschlagen… Quatsch, 🙂 ich verarsch dich nur.

    Nee, ich habe nur zwei Jobs, die mir Spaß, mich aber nicht reich machen. Ich rege mich eigentlich gar nicht auf. Nur manchmal, ein ganz kleines bisschen, bei politischer Dummheit oder bei links einbetonierter Borniertheit. Manchmal wirkst du einfach so eindimensional in deiner Hau-auf-die-Bonzen Parolenbrüllerei. Da fehlt mir einfach manchmal die Sachlichkeit von dir. Manchmal bist du sehr gut. Dann blitzt wirklicher Journalismus durch. Dann bist du brillant. Oft bist du leider nur ein Betonkopf, nicht analytisch. Nur ein weiterer Populist mit zweifelhafter Meinung. Aber wir leben in einer Demokratie und das ist sehr, sehr gut so, und da darfst du schreien, pöbeln, mir irgendwelche Sachen unterstellen (siehe Rasierpinsel) und leider auch zu wenig kapieren. Doch mach weiter. Die wenigen, manchmal aufblitzenden Höhen deines Schaffens lassen mich weiterhin hoffen.

    Gefällt mir

  3. Was hat denn der Kleine? Hmm?? Sind wir ein wenig erregt… Ist uns der Rasierpinsel ins Klos gefallen oder die goldene Amexo-Karte?

    Gefällt mir

  4. Anonymous sagt:

    Hey Super, da haben die bösen reichen Bonzen auf die Schnauze bekommen. Geil, die fetten Bonzenautos haben sie auch gleich in Brand gesetzt. Morgen ziehen wir los und holen uns die fetten Judenbonzen. Und wenn die Väter nicht zuhause sind, weil sie ja den ganzen Tag von 7-21 Uhr ihren Betrieb am Laufen halten und den 1000 Mitarbeitern Arbeit verschaffen, damit die ihre Familien versorgen und in den Urlaub fahren können, dann holen wir uns ihre Frauen und Kinder. Die hocken ja sowieso nutzlos in ihren fetten Bonzenhäusern. Danach gehen wir Fensterscheiben einschmeißen und Synagogen verbrennen.
    Der Adolf hat’s vorgemacht, wie es funktioniert, Sündenböcke zu finden, wenn man selber unfähig, zu doof, zu faul oder einfach der Welt nicht gewachsen ist. Über diese Analogie solltest du nachdenken, wenn du das nächste Mal in der Warteschlange beim Jobcenter stehst.
    Und wenn du dich jetzt ärgerst, laufe ganz, ganz schnell zum Klo.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s