Der Advent Calendar for Refugees – Das kleine Abc der deutschen Kultur – Tür 15: Oktoberfest

Der buchholz express präsentiert einen Adventskalender, der den vielen Flüchtlingen gewidmet ist, die derzeit in unser Land kommen – ein „Advent Calendar for Refugees“. Dieser Kalender ist gestaltet als kleines Abc und soll den Flüchtlingen helfen, die deutsche Kultur, deutsche Traditionen und Sitten besser zu verstehen. Er will damit nicht nur unterhalten, sondern auch zur Integration seinen Beitrag leisten.

+++ 15 +++ Oktoberfest

Das Oktoberfest in München ist angeblich das größte Volksfest der Welt, auf jeden Fall ist es das größte Alki-Treffen auf dem Globus. Jedes Jahr kommen an zwei Wochen von Mitte September bis Anfang Oktober um die sechs Millionen Menschen auf die so genannte Theresenwiese, hauptsächlich um sich die Kante zu geben. Das Ziel der meisten Besucher ist es, sich in riesigen Festzelten oder Festhallen mit Bier, das in so genannten Maßkrügen serviert wird, so schnell wie möglich ins Koma zu saufen.

Das Oktoberfest findet wie gesagt in München statt, das wiederum im Bundesland Bayern liegt. Dieses Bundesland wird von einem Mann regiert, liebe Flüchtlinge, der euch nicht besonders mag, der Seehofer Horst. Sein Innenminister Joachim Herrmann ist ein Witzbold. Beim Oktoberfest in diesem Jahr zeigte er sich besorgt über ein mögliches Zusammentreff von Euch Flüchtlingen mit dem Oktoberfest-Publikum. Muslimische Flüchtlinge seien die Begegnung mit stark alkoholisierten Menschen nicht gewohnt…

Im Jahr 1980 gab es einen Terroranschlag auf das Oktoberfest, dem 13 Menschen zum Opfer fielen. Die Behörden beeilten sich damals, den rechtsradikalen Bombenleger als Einzeltäter zu bezeichnen. Heute gehen viele davon aus, dass der Bundesnachrichtendienst, Gladio und andere in das Attentat verwickelt waren. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir wollen Euch ja keine Angst machen.

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2 Comments

  1. Hallo Kristian !
    Meine Anregung wäre in Deinem Adventskalender für Refugees über folgende aktuellen Zahlen und Informationen der Deutsche Rüstungsexporte auch in Länder wie Saudi Arabien, Katar, Afghanistan usw. zu berichten. Selbstverständlich auch über alle Deutschen Kriegsbeteiligungen und deren auch geopolitischen Gründe. Am besten wohl in englischer Sprache. Dann Verstehen die
    Flüchtlinge —unsere Gäste— in den meisten Fällen den Text auch. Wir die Gastgeber Verstehen dann weswegen der gesamte “ Aufwand“ notwendig ist und wer Mitschuld am Elend der Refugees ist.!

    Deshalb nachfolgen eine informative Zusammenstellung aus dem Straßenmagazin „HINZ u KUNZT aus 12/ 2015 unter dem Thema:
    Zitat Anfang:
    ZAHLEN DES MONATS
    R Ü S T U N G S E X P O R T E :
    D A S G U T E G E S C H Ä F T M I T D E M T O D

    3, 5 M I L L I A R D E N E U R O

    sind Panzer, U-Boote, Handgranaten und Gewehre , Wert deren Export die Bundesregierung im ERSTEN HALBJAHR 2015 GENEHMIGT hat.
    Zum Vergleich: Im GESAMTEN JAHR 2014 waren es knapp 4 MILIARDEN
    EURO..- Das geht aus einem Bericht von Bundeswirtschaftsminister Sigmar
    Gabriel hervor. Damit steht die Wirklichkeit im Widerspruch zu Ankündigungen des SPD-Politikers :: Gabriel hatte erklärt, es sei eine Schande , dass Deutschland, zu den größten Waffenexporteuren der Welt gehört, und strengere
    Richtlinien ankündigt.

    In der Kritik stehen vor allem Rüstungsexporte in KRISENGEBIETE. So wurde
    kürzlich bekannt , dass die Deutsche Industrie alleine im Juni Waffen im Wert von 11,5 MILLIARDEN Euro nach Katar lieferte—-zwei Monate nach Beginn der Bombenangriffe auf den Jemen, an denen Katar beteiligt ist. In dem Krieg starben,
    UN-Angaben zufolge 5000 Menschen.
    Dazu der LINKEN-Politiker Jan van Aken:
    “ DEUTSCHLAND MACHT SICH MITSCHULDIG AN DEN VIELEN
    TOTEN „!!
    Zitat Ende

    Wenn man bedenkt das Die Bundesrepublik mit ihren Rüstungsherstellern
    an 135 ausländische Statten Waffen und entsprechendes Gerät liefert, diese auch schon etliche Jahre dann muß die Frage erlaubt sein , ob wir nicht umgehend die
    Waffenproduktion in der BRD einstellen und das Weltweite Töten, hauptsächlich von Zivilbevölkerung, nicht mehr unterstützen. Zur nächsten Wahl also nur Parteien Wählen , die Ihr Image nicht
    mehr mit Kriegsteilnahmen aufbessern wollen und aus der UNO austreten, sowie
    die Kriegswaffenproduktion in der BRD auf zivile Produkte umstellen.

    Also Kristian unter http://www.waffenexport.org gibt es für jedermann reichlich Infos über Waffenexporte.

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