Der Advent Calendar for Refugees – Das kleine Abc der deutschen Kultur – Tür 14: Nazis

Veröffentlicht: 2015-12-14 in Überregionales, Politik, Satirisches
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Der buchholz express präsentiert einen Adventskalender, der den vielen Flüchtlingen gewidmet ist, die derzeit in unser Land kommen – ein „Advent Calendar for Refugees“. Dieser Kalender ist gestaltet als kleines Abc und soll den Flüchtlingen helfen, die deutsche Kultur, deutsche Traditionen und Sitten besser zu verstehen. Er will damit nicht nur unterhalten, sondern auch zur Integration seinen Beitrag leisten.

+++ 14 +++ Nazis

Nazi oder Neonazi ist die Abkürzung des Begriffs Nationalsozialist, wobei dieses Wort natürlich ein Scherz ist, weil die gleichnamige Partei weder national noch sozialistisch war. Die Vorsilbe „Neo“ verweist wiederum darauf, dass es sich um neue Nazis handelt, also Leute, die es immer noch nicht begriffen haben. Nazis mögen Euch, liebe Flüchtlinge, nicht besonders, weil sie alles Fremde hassen und das „Deutschtum“ bewahren wollen.

Das ist besonders deshalb lustig, weil es gar keine bewahrenswerte deutsche Kultur mehr gibt, sondern nur noch einen bewusstlosen Konsumismus und ein ständiges Eventhopping. Nazis sind eigentlich Knechte der Kapitalisten, weil sie für die Mächtigen die Drecksarbeit erledigen. Sie sind Ausdruck der Strategie, den Unmut der Schwachen auf noch Schwächere abzulenken und Minderheiten gegeneinander aufzuhetzen.

Außerdem binden sie Kräfte. Viele gerade junge Linke, man spricht hier von der Antifa, bekämpfen hauptsächlich Nazi-Formationen, was natürlich sehr verdienstvoll ist. Aber dadurch werden sie davon abgehalten, die wirklich Mächtigen zu attackieren – die Herrenmenschen in den Vorstandsetagen der Konzerne und ihre Handlanger in Medien und Gesellschaft.

Nazis sind in der Regel strohdoof und können mal gerade ihren Namen schreiben. Wer von ihnen einen geraden Satz schreiben kann, wird sofort zum „Führer“ bestimmt und betreibt im Internet Homepages, um faschistische Propaganda zu verbreiten. Viele Nazis sind gut darin, Kreide zu fressen und sich als „besorgte Bürger“ zu tarnen. Für die gibt es sogar eine eigene Partei: die „Alternative für Deutschland“, kurz AfD.

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Kommentare
  1. Danke für die Anmerkungen. Aber ich glaube nicht, dass man jemanden in die Richtung der Rechten treiben muss – da finden viele von allein hin…

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  2. hans-christian keunecke sagt:

    Hallo Leute! Hallo Kristian!
    Ob Dein Advents– Kalender für Refugees diese in großer Breite erreicht und interessiert bezweifel ich !! ?? Ich glaube die haben andere Sorgen ! In einigen Punkten stößt Du Deine Deutschen Mitbürger in dem Du Ihnen Ihre „Gewohnheiten und Verhaltensweisen“ vorhältst auch vor den Kopf und treibst Sie in die Richtung der „Rechten “ .
    Auch das Prädikat “ Arschloch“ zeichnet nicht unbedingt den berufserfahrenen
    Journalisten aus in seinen Berichten und Stellungnahmen. Du erwähnst doch ab und zu, dass Du ein solcher bist. Deinen Frust gegen die Linken solltest Du evt.
    dann doch besser verpacken.!! (Mir gefällt an den Linken auch vieles nicht)
    Nachfolgend noch ein lesenswerter Artikel aus der JUNGEN WELT vom
    15.12.15 über den AFD Landeschef Björn Höcke.
    Zitat Anfang:
    AUSBREITUNGTYP DES TAGES

    B J Ö R N H Ö C K E

    Thüringens Landesschef der AFD — Björn Höcke, der unlängst gefordert hatte ,
    —-wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken— , hat sich mit kruden Theorien über den “ lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ und den
    “ selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp “ eine Rüge der eigenen Partei
    spitze eingefangen.
    Höcke, selbst Vater von vier Kindern, hatte von “ unterschiedlichen Reproduktionsstrategien“ und dem “ Bevölkerungsüberschuß Afrikas “ gesprochen. Gehalten hat er die pseudowissenschaftliche Rede bereits im November auf der Herbsttagung des rechten „Instituts für Staatspolitik “ auf dem
    Rittergut Schnellroda in Sachsen–Anhalt, wo das Publizistenpaar Götz Kubitschek
    und Ellen Kusitza mit sieben Kindern residiert. Ob Kusitzkas Buch „Was vom
    Manne übrig blieb “ oder der Kindersegen auf dem auf dem Rittergut die
    größere Inspiration für Höcke waren bleibt sein Geheimnis.
    Motto der Tagung war “ Ansturm auf Europa „, Höckes Thema die Deutsche Asylpolitik.
    Einer breiteren Öffentlichkeit wurde seine Rede auf Schnellroda erst Ende letzter Woche durch Videomitschnitte bekannt, die das ARD -Magazin „Panorama“ zeigte. Ob sowohl Höcke als auch als auch AFD–Chefin Frauke PETRY mit vier
    Kindern “ genetische Afrikaner “ seien, fragte Thüringens Ministerpräsident
    Bodo Ramelow (Die Linke) am Sonntag spöttisch über den Kurznachrichtendienst „Twitter“.
    Die AFD–Parteispitze ging unterdessen auf Distanz zu Höcke.— Seine Aussagen
    sind sachlich unsinnig entbehren wissenschaftlicher Substanz und laden zu Fehldeutungen als rassistische Aussagen geradezu ein— , versuchte sich der AFD-Kovorsitzende Jörg Meuthen laut SPIEGEL am Montag in Schadensbegrenzung.
    Dem Bericht zur Folge hatte der AFD Bundesvorstand nach tagelanger Kritik in
    einer Telefonkonferenz am Sonntag- Abend beschlossen, Höcke wegen „“Politischer Torheit““eine Rüge zu erteilen. (dw)

    Zitat Ende)

    Es zeigt also dass die „Führer“ der AFD Rassisten sind und dieses auch unter ihren Mitglieder und Sympathisanten verbreiten. Selbst andere AFD–Führer bemerken dieses und es ist ihnen peinlich,daß sie als Nazi -Partei erkannt werden.. Man kann nur hoffen , dass die Buchholzer Bürger
    bei den nächsten Kommunal, Landtags–oder Bundestagswahlen diese Partei
    mit teilweise dieser politischen Ausrichtung nicht wählen!!

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