Archiv für Dezember, 2015

Von Kristian Stemmler

Es ist leider nicht allzu schwer, Vorhersagen für die Entwicklungen im bevorstehenden Jahr 2016 zu machen, die mit ziemlicher Sicherheit zutreffen. Natürlich sind Überraschungen im einzelnen nie ausgeschlossen – aber im Großen und Ganzen sind bestimmte Prozesse ebenso absehbar wie unabwendbar, einfach weil sie sich aus den Gesetzen des herrschenden Systems, vulgo: dem Turbokapitalismus, ergeben. Da muss man nur eins und eins zusammenzählen.

Also hier der Versuch einer kleinen Prognose:

  1. Die Kriegsgefahr wird zunehmen.

Weitgehend ungehindert, ja unterstützt und protegiert vom Westen zündeln der Irre vom Bosporus, Saudi-Arabien und die Emirate im Nahen und Mittleren Osten. In den vergangenen Jahren ist Syrien, ein stabiles Land der Region, das sicherlich keine Musterdemokratie war und ist (aber das sind die Türkei, Saudi-Arabien und viele andere Staaten, mit denen der Westen kooperiert, auch nicht!), in Schutt und Asche gelegt worden.

Um den „Regime Change“ in Damaskus ins Bild zu setzen, haben die USA und ihre Verbündeten in der Region islamistische Gruppen aufgepäppelt, frei nach der alten amerikanischen Devise: „Er ist ein Schweinehund, aber er ist unser Schweinehund!“. Die Politik des Westens in den letzten Jahrzehnten hat den Terror potenziert, das Krebsgeschwür unserer Zeit. Inzwischen schlägt der Terror in die Metropolen der kapitalistischen Mächte zurück.

Der Abschuss eines russischen Militärflugzeugs durch die türkische Luftwaffe hat gezeigt, wie brenzlig die Lage in der Region ist. Erdogan genießt offenbar die Rückendeckung des Westens oder zumindest mächtiger Fraktionen des Westens, also etwa der Falken in den USA. Es gibt leider genug Verrückte, denen es egal ist, wenn die Welt an den Rand des Dritten Weltkriegs gerät.

 

2. Die Zahl der Flüchtlinge wird nicht wesentlich zurückgehen.

Allen Versuchen der europäischen Regierungen zum Trotz, den Kontinent abzuschotten, wird die Zahl der Flüchtlinge, die nach Europa kommen, vermutlich kaum zurückgehen. So lange die Politik der kapitalistischen Staaten in Afrika, im Nahen Osten und in Afghanistan nur Armut, Leid und Chaos erzeugt, werden die Menschen ihr Heil in der Flucht suchen. Das Gerede der Kanzlerin und anderer Politiker, man müsse die Fluchtursachen bekämpfen, führt zu nichts, so lange diese Ursachen noch nicht einmal beim Namen genannt werden.

 

3. Rechtspopulistische Strömungen werden weiter anwachsen.

Das herrschende System beruht auf Unterdrückung und Spaltung, die Profiteure des Systems können nicht auf Sündenböcke verzichten, um von ihrem Treiben abzulenken. Darum sind alle gutgemeinten Versuche von Politikern, Medien und Bürgern, eine Willkommenskultur für Flüchtlinge aufzubauen und zu erhalten, letztlich so aussichtslos wie der Versuch, in einer Sauna einen Schneeball zu formen.

Darum wird der Erfolg der Alternative für Deutschland im neuen Jahr ebenso anhalten wie der Erfolg rechtspopulistischer Bewegungen in anderen europäischen Ländern. Ungarn ist schon weitgehend verloren, aktuell erleben wir einen rechten Putsch in Polen, in Frankreich feiert Marie Le Pen Erfolge. Immerhin gibt es auch gegenläufige Entwicklungen wie in Spanien, wo Podemos vor kurzem bei den Wahlen erfreulich gut abgeschnitten hat. Wohin das alles führt, ist sicher offen – absehbar ist, dass Europa weiter zerfallen wird.

 

4. Die Armut in Deutschland wird weiter zunehmen.

Der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes spricht von rund 12,5 Millionen Abgehängten in der Bundesrepublik. Eine Million Rentner beziehen Grundsicherung, 1,7 Millionen Minderjährige sind im ALG-II-Bezug. Experten gehen davon aus, dass diese Zahlen weiter ansteigen werden, allein die Zahl der Obdachlosen soll in den kommenden zwei Jahren von rund 300.000 auf eine halbe Million zunehmen, darunter viele Flüchtlinge.

Die Ignoranz vor allem der Mittelschicht und der von ihr gewählten Regierung gegenüber diesen Entwicklungen lässt vermuten, dass die soziale Spaltung im Lande sich weiter vertiefen wird. In den Doppelhaushälften und in den Siedlungen am Stadtrand sorgt man sich allein darum, den eigenen Wohlstand abzusichern – den SUV in der Garage, zwei Fernreisen im Jahr etc. -, von den Marginalisierten hält man sich fern wie von Aussätzigen.

 

Die Aussichten sind so gesehen also nicht besonders rosig. Aber so lange eine Ordnung regiert, die auf Habgier, Egoismus und Rücksichtslosigkeit fußt, ist das nicht anders zu erwarten. Das heißt aber nicht, dass man sich hinter den Ofen setzt und auf die große Explosion wartet. Widerstand ist angesagt, mehr denn je. Darum wünscht der buchholz express allen, die zum Kampf bereit sind, viel Kraft und Mut im neuen Jahr!

Hier zum Schluss noch ein Mutmacher (die Anzeige bitte schnell überspringen!):

Buchholz/Bendestorf (be) – Ein mysteriöser Vorfall, der sich Ende November in Bendestorf ereignete, hat sich jetzt noch ausgeweitet. Am Vormittag des 23. November, einem Montag, war eine 17 Jahre alte Jugendliche, die an der Poststraße an einer Bushaltestelle wartete, von zwei Unbekannten attackiert worden. Sie traten an die 17jährige heran, sprühten ihr völlig unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht, schlugen ihr auf den Kopf und flohen. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos, der Hintergrund des Angriffs war und blieb unklar.

Heute morgen gegen 8.45 Uhr joggte die Jugendliche, die an der Bushaltestelle angegriffen worden war, an der Bendestorfer Straße „An den Fischteichen“ und passierte dabei drei Männer, die in der Nähe von Altglascontainern zusammen standen. Im Vorbeilaufen erkannte sie, dass zwei der drei Männer die Angreifer waren, die sie am 23. November mit dem Pfefferspray attackiert und verletzt hatten.

Offenbar hatten aber auch die Männer sie erkannt, alle drei liefen hinter ihr her, ein Mann riss sie zu Boden, die anderen beiden traten und schlugen auf sie ein. Die Jugendliche wurde am Kopf und im Bauchbereich getroffen. Dann flüchteten die Angreifer zu Fuß in Richtung der Straße „Im Alten Dorfe“. Die 17jährige konnte die Polizei alarmieren, die Fahndung blieb auch diesmal erfolglos. Beamten brachten die leicht verletzte Jugendliche nach Haus.

Die Polizei hat jetzt immerhin eine relativ genaue Täterbeschreibung. Ein Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 1,85 Meter groß, südländisches Aussehen, kurze, dunkle Haare, bekleidet war er mit einer dunkelbraunen Lederjacke, dunkler Hose und Sportschuhen, so genannten Chucks. Der zweite Täter wird so beschrieben: etwa 1,80 Meter groß, ebenfalls südländisches Aussehen, schwarze, gestylte Haare, Brille, bekleidet war er mit einer dunklen Jacke und einer dunklen Hose.

Auch der dritte Täter hat ein südländisches Aussehen, kurze schwarze Haare, er trug dunkle Kleidung. Bereits nach der Tat vom 23. November hatte es eine Beschreibung der beiden Täter gegeben. Damals wurden sie als schlank beschrieben, beide seien um die 30 Jahre alt und hätten kein Deutsch gesprochen.

Die Polizei in Jesteburg bittet Zeugen, die im Zusammenhang mit den Taten Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter Telefon 04183-3473 zu melden. Für Hinweise, die im Falle der Pfefferspray-Attacke zu einer rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, wurden von privater Seite 1000 Euro ausgelobt.

So berichtete das Wochenblatt.

So berichtete das Wochenblatt.

Von Kristian Stemmler

Weihnachten ist bekanntlich das höchste Fest der Konsumgesellschaft. Darüber ist ja nun schon viel geschrieben und gesagt worden, wobei meist ein resignativer Unterton nicht zu überhören ist – so ist es nun mal, da kann man halt nichts machen. Allerdings sollte man doch wenigstens von den christlichen Kirchen erwarten, dass sie die Kommerzialisierung ihres zweitwichtigsten Hochfestes nicht ohne Gegenwehr hinnehmen. Davon kann aber nicht wirklich die Rede sein.

Statt die Gelegenheit des Heiligabends zu nutzen und den vielen Weihnachtschristen, die an diesem Tag in die Gotteshäuser strömen, die Leviten zu lesen, liefert man den Zuckerguss auf der Torte. Kerzen und Krippenspiel, andächtige Worte von der Kanzel, die Weihnachtsgeschichte, das war’s. Bloß nichts Kritisches, man will den Leuten ja nicht das Fest versauen. Sonst kommen sie nächstes Jahr nicht wieder, also nächstes Jahr an Heiligabend wohlgemerkt.

In Buchholz ging man in diesem Jahr gar noch einen Schritt weiter. Nicht nur, dass man es unterließ, öffentlich zu kritisieren, dass das zweitwichtigste Hochfest der Christenheit zu einem einzigen Konsumzirkus verkommen ist – man gab sich als Schmiermittel für den Konsum her. Es kann nicht überraschen, dass es eine Freikirche war, die dies angeleiert hat: die Friedenskirche Buchholz. Die evangelikalen Kirchen sind besonders unkritisch und systemerhaltend, ein Hort der Heuchler.

Das Nordheide Wochenblatt berichtete unter der Überschrift „Flashmob in der Buchholz Galerie“, in dem Einkaufszentrum hätten sich rund 100 Sänger von Chören der Gemeinden St. Paulus, St. Johannis und der Friedenskirche versammelt und Weihnachtslieder gesungen. Die Idee habe Andreas Büttner von der Friedenskirche Buchholz gehabt, die Kantoren von Paulus und Johannis hätten gern mitgemacht. Büttner leitet in der evangelikalen Gemeinde an der Soltauer Straße ein Chorprojekt.

Also noch mal im Klartext: Statt sich vor die Galerie zu stellen und gegen die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes zu demonstrieren, begeben sich Chorleiter christlicher Gemeinden mit ihren Sängern in den größten Einkaufstempel der Stadt und verleihen dem Konsumrummel höhere Weihen. Für nächstes Jahr empfehle ich folgende Lieder: „Fröhlich soll die Kasse klingeln“ oder „O du fröhliche Einkaufszeit“.

Buchholz (be) – Paukenschlag in der Weihnachtszeit: Nach Informationen des buchholz express hat ein Buchholzer den Edeka-Supermarkt von Ulrich Schreiber in Sprötze und den Rewe-Supermarkt von Ralf Lorzenz in Holm-Seppensen wegen Verstoßes gegen das Sonntagsöffnungsverbot bei der Stadt Buchholz angezeigt. Die Anzeige liegt dem buchholz express vor.

Hintergrund: Seit Jahren öffnen die beiden Supermärkte, Ralf Lorenz vor dem Neubau noch als Edeka-Händler, an Sonntagen vormittags für drei oder vier Stunden. Laut dem Niedersächsischen Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten dürfen Läden aber an Sonn- und Feiertagen nur in eng umrissenen Ausnahmen geöffnet werden. Diese Ausnahmen gelten offenbar weder für Lorenz noch für Schreiber.

In der Anzeige an die Stadt wird auf den Paragraphen 3 des Gesetzes („Allgemein zulässige Verkaufszeiten“) hingewiesen, in dem es wörtlich heißt: „An Sonntagen und staatlich anerkannten Feiertagen dürfen Verkaufsstellen nur in den Ausnahmefällen der §§ 4 und 5 geöffnet werden.“ In der Anzeige heißt es dazu: „Nach Kenntnis des Anzeigenden treffen die Ausnahmen der Par. 4 und 5 auf die genannten Firmen nicht zu.“

Bereits Ende 2012 hatte es Diskussionen um die Sonntagsöffnungen in Buchholz gegeben. Der SPD-Ratsherr Frank Piwecki, mittlerweile stellvertretender Bürgermeister der Stadt, hatte in einer Anfrage an die Verwaltung das Thema problematisiert. Die Verwaltung hatte damals erklärt, nur Läden, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten und deren Ladenfläche kleiner als 800 Quadratmeter ist, dürfen sonntags für drei Stunden öffnen, allerdings nur außerhalb der Gottesdienstzeiten.

Der neugebaute Rewe-Supermarkt von Ralf Lorenz hat mit Sicherheit einer größere Ladenfläche als 800 Quadratmeter, der Supermarkt, den Ulrich Schreiber in Sprötze neu bauen will, wird wohl auch größer. Zudem liegen die Öffnungszeiten der beiden Geschäfte sonntags genau in den Gottesdienstzeiten. Kein Zufall also, dass sich 2012 auch die Kirche in die öffentliche Debatte einschaltete. Superintendent Dirk Jäger vom Kirchenkreis Hittfeld stellte sich an die Seite der betroffenen Arbeitnehmer und mahnte den Schutz des Sonntags an.

Kein Problem mit den Rechtsverstößen hatten dagegen das Hamburger Abendblatt, der damalige Buchholzer Bürgermeister Wilfried Geiger und der Chef der Buchholzer Wirtschaftsrunde, Wolfgang Schnitter. Schnitter erklärte, dass die beiden Läden sonntags geöffnet hätten, sei seit Jahren gängige Praxis und störe keinen. Geiger sagte dem Abendblatt: „Wir sehen keinen Handlungsbedarf.“

Es bleibt abzuwarten, ob der neue Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (CDU), der Jurist ist, ähnlich nonchalant mit dem Gesetz umgehen wird. In der Anzeige, die an den Fachdienst Ordnung und Gewerbe der Stadt gerichtet ist, heißt es: „Ich bitte Sie, den Vorgang zu prüfen, ggf. Bußgelder zu verhängen und weitere Verstöße zu unterbinden.“

SPD-Ratsherr Frank Piwecki ließ die Sache damals auf sich beruhen. Möglicherweise fehlte ihm der Mut, sich mit Schreiber, Lorenz und den Kunden, die sonntags in deren Läden einkaufen, wirklich anzulegen. Geiger hatte damals im Abendblatt durch die Blume gedroht: Er wolle den Ärger nicht erleben, wenn die beiden Supermärkte sonntags nicht mehr öffnen dürften.

Superintendent Jäger betonte dagegen die Bedeutung des Sonntags, der in dieser Gesellschaft immer mehr unter die Räder kommt. Er sagte: „Die wichtigste Frage ist, was wir verlieren, wenn wir mit dem arbeitsfreien Sonntag nicht einen gemeinschaftlichen Freiraum behalten.“ Familienfreundlich könne man es nicht nennen, wenn Eltern sonntags im Geschäft stünden und ihre Kinder allein auf den Fußballplatz müssten.

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Der buchholz express präsentiert einen Adventskalender, der den vielen Flüchtlingen gewidmet ist, die derzeit in unser Land kommen – ein „Advent Calendar for Refugees“. Dieser Kalender ist gestaltet als kleines Abc und soll den Flüchtlingen helfen, die deutsche Kultur, deutsche Traditionen und Sitten besser zu verstehen. Er will damit nicht nur unterhalten, sondern auch zur Integration seinen Beitrag leisten.

+++ 23 +++ Weihnachtschristen

Die Weihnachtschristen sind eine der größten christlichen Konfessionen in Deutschland. Das Besondere dieser Konfession ist, dass man nur einmal im Jahr in den Gottesdienst geht, nämlich am Heiligabend. Die Anforderungen sind auch denkbar gering. So sind keinerlei Kenntnisse christlicher Rituale wie Beten, der Liturgie und der Texte erforderlich. Man muss weder das Vaterunser noch das Glaubensbekenntnis beherrschen.

Aber mal ganz im Ernst: Der buchholz express findet es schlicht zum Kotzen, das gottesdienstliche „Ambiente“ für die Steigerung des Events Weihnachten zu missbrauchen. Viele Pastoren behaupten, es sei doch erfreulich, dass am Heiligabend so viele Menschen zu ihnen in die Kirche kämen und das könne man nutzen, um ihnen wenigstens dann die christliche Botschaft einmal nahe zu bringen.

Nur ist das, was so gut wie alle Pastoren den Menschen an diesem Tag nahe bringen, eine zahnlose Wellness-Religion. Natürlich darf über den unfassbaren Konsumrummel, der um das zweithöchste christliche Hochfest entstanden ist, nichts wirklich Negatives sagen – man will doch die Leute nicht gleich wieder vergraulen…

Zu Weihnachten beweisen die Kirchen immer wieder, wie überflüssig sie geworden sind. Church light für gestresste Mittelschichtler, mehr nicht.

Der buchholz express präsentiert einen Adventskalender, der den vielen Flüchtlingen gewidmet ist, die derzeit in unser Land kommen – ein „Advent Calendar for Refugees“. Dieser Kalender ist gestaltet als kleines Abc und soll den Flüchtlingen helfen, die deutsche Kultur, deutsche Traditionen und Sitten besser zu verstehen. Er will damit nicht nur unterhalten, sondern auch zur Integration seinen Beitrag leisten.

+++ 22 +++ Volkswagen

Der Volkswagen ist – wie so vieles – ein Relikt aus der so genannten Nazizeit. Es war Adolf Hitler, der 1934 den Bau eines Automobils für breite Schichten der Bevölkerung forderte. Der Konstrukteur Ferdinand Porsche tat ihm den Gefallen und baute diesen Volkswagen, der dann später auch KdF-Wagen (KdF=Kraft-durch-Freude) oder VW Käfer genannt wurde. Bei Fallersleben wurde ein riesiges Werk für die Herstellung des Wagens gebaut, aus dem die Stadt Wolfsburg hervorging.

Natürlich wurde Porsche, der bei den Nazis später noch Spitzenpositionen in der Kriegswirtschaft bekleidete und einer der ersten war, der von Heinrich Himmler Zwangsarbeiter anforderte, nach dem Krieg nicht belangt. Seine Nachfahren haben noch heute die dicke Kohle und mischen ganz vorn im Geschäft mit.

Die Volkswagen AG ist heute der größte Automobilhersteller Europas und in Deutschland die zweitgrößte mafiöse Organisation nach dem Deutschen Fußballbund. Zuletzt machte VW mit raffinierten Softwaremanipulationen in seinen Fahrzeugen von sich reden. Der Obermafioso Martin Winterkorn musste allerdings seinen Posten als Vorstandschef räumen, bezieht aber weiterhin sein Gehalt. Mit zuletzt 15,86 Millionen Euro p. a. war er bisher der am besten bezahlte Dax-Manager.

Merkt Euch also, liebe Flüchtlinge: Kapitalisten fallen in diesem Land immer auf die Butterseite – nach 1933 und nach 1945. Je reicher und verbrecherischer, desto unantastbarer!