Christus Centrum Tostedt und Friedenskirche Buchholz – Menschenfischerei en gros

Veröffentlicht: 2015-11-17 in Analysen, Hintergründe, Lokales
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Logo CCTVon Kristian Stemmler

Mit Speck fängt man Mäuse. Das ist die Devise von Menschenfischern, wie sie in immer größerer Zahl in so genannten freikirchlichen Gemeinden des Landes ihr Unwesen treiben. Dass ausgerechnet das unscheinbare Tostedt und das provinzielle Buchholz Hochburgen dieser gleichermaßen gefährlichen wie sektiererischen Bewegung sind, ist wenig bekannt. Der buchholz express hat es sich bereits vor einiger Zeit zur Aufgabe gemacht, dies schrittweise zu ändern, mit einigem Erfolg.

Am 15. September 2013 erschien in diesem Blog unter der Überschrift „Gefährliche Prediger“ ein Beitrag über das Christus Centrum Tostedt, das im oben genannten Bereich so etwas wie das Epizentrum des Bösen in der Region ist. Dieser Beitrag wird jede Woche immer wieder aufgerufen und ist mittlerweile der am zweitmeisten gelesene des Blogs. Was vor allem zeigt, wie groß das Aufklärungsbedürfnis zu diesem Thema ist – und dass der buchholz express einen wichtigen Punkt getroffen hat.

Mit Speck fängt man Mäuse. Das läuft bei diesen Gemeinden so, dass sie mit scheinbar modernen, liberalen, lockeren Aktionen Menschen einfangen, besonders gern Kinder und Jugendliche, um Menschen in ihr rigides System zu lotsen. Ein Beispiel sind die „Lego-Tage“, die von der Friedenskirche Buchholz vor kurzem veranstaltet wurden. Die Gemeinde lockte dafür in ganz Buchholz mit Plakaten, auf denen kaum zu erkennen war, dass es sich um eine kirchliche Veranstaltung handelte.

Wenn man die Kinder mit Lego erst mal da hat, kann man ihnen by the way natürlich auch noch was anderes einflößen. Auf der Homepage der Friedenskirche heißt es dazu: „Die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren dürfen nach Herzenslust an einer riesigen Legostadt bauen. In den Baupausen gab es Zeit für Essen, Lieder, biblische Geschichten und Spiele.“

Das alles wäre natürlich nicht weiter erwähnenswert, wenn es wirklich nur darum gehen würde, den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die dran hängen, etwas Gutes zu tun. Aber genau darum geht es nicht. Es geht um Menschenfischerei. Diese pfingstkirchlichen Gemeinden haben nur ein Ziel: aggressiv missionieren, möglichst viele Menschen in ihren Einflussbereich zu ziehen, sie gehirnzuwaschen und nicht mehr aus ihren Klauen zu lassen.

Wer erst mal in ihrem System gefangen ist, kommt schwer wieder raus. Diese Gemeinden lehren etwas, was als christlicher Glauben nicht bezeichnet werden kann. Es geht in Wirklichkeit um soziale Kontrolle, um rigide Moral, die an die 50er und 60er Jahre erinnert, um ein enges und von belastenden, autoritären, unfreien Gottesvorstellungen regiertes System. Strafe, Dämonen, Angst – das sind die Worte, die man da am ehesten assoziieren kann. Nicht umsonst war der prägende Mann am CCT in den vergangenen Jahren der Dämonenaustreiber Ingolf Ellßel…

Es ist in diesem System nur folgerichtig, dass mit Ausgrenzung und Verachtung gestraft wird, wer sich an die moralischen Regeln nicht hält. Ehebruch gilt da als besonders schweres Delikt. Der buchholz express weiß nicht nur von einem Fall in der Buchholzer Friedenskirche, in der die Trennung von einem Ehepartner zu harschen Reaktionen führte. Ein Leiter des Lobpreisteams, eine Art Chor, der Gemeinde wurde suspendiert, weil seine Frau ihn verlassen hatte.

In einem anderen Fall wurde eine Sängerin des Lobpreis-Chores, die sich nach einer schon lange gescheiterten und nur noch belastenden Ehe, von ihrem Mann getrennt hatte, geschasst und geschnitten wurde. Viele aus der Gemeinde wechselten in der Zeit nach der Trennung die Straßenseite, wenn sie ihr begegneten. So etwas ist im Jahr 2015 a. D. schwer zu glauben, aber es ist an solchen Gemeinden an der Tagesordnung.

Leider gelingt es dem CCT und der mit ihr verbundenen Friedenskirche mit ihrem Wortgeklingel, mit ihrem modernistischen Getue immer wieder, Leute anzulocken. In ihren Gottesdiensten werden gern Rockbands eingesetzt, die Homepages, vor allem des CCT, sind professionell gemacht. Aber wer genau hinsieht wird merken, dass er nur ein „tönendes Erz oder eine klingene Schelle“ vernimmt (1. Korinther 13,1).

Wer sachdienliche Hinweise zu den Umtrieben der beiden Gemeinden machen kann, wende sich gern an buchholzexpress@gmx.de

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