Refugees welcome? Bundesinnenminister hetzt gegen Flüchtlinge auf Neonazi-Niveau!

Von Kristian Stemmler

Das war’s wohl schon mit dem „Refugees welcome“ seitens der Bundesregierung. Wie in diesem Blog schon vor Wochen vermutet, ist diese ganze angebliche Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik nur eine Show für die Galerie – vor allem, um zu verdecken, dass das Asylrecht erheblich verschärft und das Grundrecht auf Asyl im Grunde faktisch eingeschränkt wird. Im Interview hat sich der zuständige Minister, Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), jetzt selbst demaskiert.

„Jetzt gibt es schon viele Flüchtlinge, die glauben, sie können sich selbst irgendwohin zuweisen“, führte der Minister aus. „Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi, haben erstaunlicherweise das Geld, um Hunderte von Kilometern durch Deutschland zu fahren. Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt, sie prügeln in Asylbewerbereinrichtungen.“

Das dürfte Neonazis, wie denen von der Aktionsgruppe Nordheide sehr gefallen. Entspricht diese Darstellung von Flüchtlingen doch ziemlich genau dem Bild, dass auf ihren Websites und Twitter-Accounts fortwährend produziert wird. Man müsste den Minister eigentlich wegen Volksverhetzung anzeigen. Diese Äußerungen sind unterste Schublade, das Allerletzte, und wenn die AfD und die Nazis immer mehr Oberwasser bekommen, dann haben De Maizière, Seehofer und all die anderen schmierigen Hetzer die Verantwortung dafür.

Die Ausführungen werfen auch ein bezeichnendes Licht auf das Weltbild von Leuten wie dem Innenminister. Offenbar leben die geistig noch in der Bonner Republik, wo noch Ordnung und Anstand herrschte. Da stand man in der Straßenbahn noch auf, wenn ein älterer Mensch sich näherte. Unverschämt, diese Flüchtlinge, meckern auch noch über das Essen. Sollen sich doch freuen, wenn wir ihnen einen Knochen hinwerfen. Früher war der Flüchtling irgendwie dankbarer.

Ich fordere hiermit im Namen aller Bürger, die noch alle beisammen haben: Packt das gesamte Kabinett in einen Flieger, schiebt sie nach Syrien ab, setzt sie in Aleppo aus, damit sie sich vor Ort ein Bild von der Lage machen und sich bewähren können. Wer es übers Mittelmeer nach Deutschland zurückschafft, darf seinen Ministerposten behalten.

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6 Comments

  1. Ganz falsch, werter Herr Stemmler: dass nach all dem „refugee welcome“ Hype, dem sich zeitweise ja auch die Kanzlerin angeschlossen hatte, mal wieder zur Realität zurückgefunden und Migration Management betrieben wird, ist angesichts der anhaltenden „irregulären Migration“ (FRÒNTEX) nur zu begrüßen. Auch die EU-Schelte in Richtung D, dass zu wenige der abgelehnten Asylbewerber tatsächlich außer Landes gebracht werden, ist kein rechter Populismus, sondern vereinbarte Politik der 28 EU-Länder, die offensichtlich nicht dem deutschen Sonderweg folgen wollen. Na sowas!

    Und statt das Kabinett nach Aleppo zu schicken, sollten Sie sich vielleicht als investigativer Journalist dort ein Bild vor Ort machen, wo die Syrien-Flüchtlinge tatsächlich herkommen, nämlich aus den Lagern (und den Städten) in der Türkei, im Libanon und in Jordanien und dort z.B. herausfinden, welche übersteigerten Erwartungen an „Alemanya“ diese Sekundärwanderung aus den Erstausnahmeländern überhaupt erst auslösen.

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  2. Hallo Leute ! Hallo Redaktion Buchholz Express!

    Sagt mal sind die von der AG Nordheide nicht die Nazis und Rassisten, die zumindestens geistige idiologisch den wegen Mord ,Todschlag, Brandstiftung ,Nagelbombenanschlägen und Banküberfällen vor Gericht stehenden Nazis der NSU nahestehen !!???
    Haben die „Geisterschreiber“ der AG Nordheide nicht auch in ihrem Blog gejubelt als aktuell
    die Nazis , die aufgeheizten Rechtspopulisten und fehlgeleitete Bevölkerung ,in großer Anzahl Flüchtlingsheime stürmen wollten , diese teilweise brannten.!!??
    Ebenso wurde unter Nazis gejubelt als zum Schutz der Heime und Flüchtlinge eingesetze Polizisten mit Steinen und Brandsätze beworfen wurden.!!??

    Kristian und diese Kompostfliegen äußern sich mit so einem nichtssagenden und nicht überlegten Beitrag in Deinem „Buchholz Express“ !!??

    Andererseits laß sie sich ruhig weiter blamieren !! Ein bischen Spaß wollen wir ja auch haben.!! Es ist ja auch so- — ein gesprochenes Wort entlarvt die geistig verarmten!!??

    Gruß Christian

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    V E R A N S T A L T U N G S H I N W E I S E

    1. S T O P P

    T I T I P

    C E T A

    WO: Samstag: 10 Oktober 12.00 Uhr/ Berlin Hauptbahnhof

    FÜR EINEN GERECHTEN WELTHANDEL !!!

    D E M O ———D E M O——– D E M O

    http://WWW.TTIP-DEMO.DE

    __________________________________________________________________________

    2. R O S A
    L U X E M B U R G
    C L U B
    N O R D H E I D E

    Veranstaltungsreihe für politische Bildung im Landkreis Harburg

    FLÜCHTLINGE SCHÜTZEN

    PERSPEKTIVEN ENTWICKELN

    Jeden Monat kommen zurzeit tausende Flüchtlinge in Deutschland an. Sie sind von Terror,
    Krieg und Armut geflohen und suchen bei uns ein bessere Leben. Sie stoßen bei uns auf Hilfsbereitschaft und Unterstützung aber auch auf Abwehr und sogar Hass. Flüchtlingsunterkünfte werden Ziel rechtsextremer Angriffe, latenter Rassismus begegnet uns in der Mitte der Gesellschaft.

    Die derzeitige Politik scheint den anstehenden Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Städte
    und Kommunen sind zum Teil mit der angemessenen Versorgung und Unterbringung der Asylsuchenden überfordert, Chancen zur Teilhabe der Flüchtlinge am gesellschaftlichen Leben werden kaum geboten.

    SEBASTIAN ROSE vom Flüchtlingsrat Niedersachjsen e.V. in Hildesheim schätzt die aktuelle Lage ein und informiert über die Rechtsansprüche und Möglichkeiten der
    Asylsuchenden.
    Gemeinsam wollen wir über sinnvolle Konzepte der Unterstützung disktieren.

    DONNERSTAG, 15.OKTOBER 2015 um 19.00 UHR

    im “ HOTEL ACHAT “ ,LINDENSTRAßE 21 21244 BUCHHOLZ I. D. NORDHEIDE
    Eintritt frei

    Die Veranstaltenden behalten sich vor , von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsradikalen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische oder nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren und von dieser auszuschließen.

    In Zusammenarbeit mit der
    ROSA LUXEMBURG STIFTUNG NIEDERSACHSEN E:V:
    V.i.Sd.P. Annegret Sloot, Am Rütersber 12, 21647 Moisburg

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    KRISTIAN ich hoffe die “ Werbung“ war in Ordnung . Danke! Christian

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  3. Gern doch. Allerdings bedeuten hohe Zugriffszahlen auf Ihrer Seite sicher nicht große Zustimmung – viele informieren sich wohl eher darüber, was für krause Gedanken im Internet so durch die Gegend fliegen.

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