Friedlicher Info-Abend im AEG zur geplanten Flüchtlingsunterkunft An Boerns Soll – Meckerer in der Defensive

Veröffentlicht: 2015-04-25 in Lokales, Politik
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DSC_0707[1]Von Kristian Stemmler

Überraschend sachlich und friedlich ist am Donnerstag abend die Informations-veranstaltung zur geplanten Unterkunft für Asylbewerber An Boerns Soll im Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) verlaufen. Wie berichtet, sollen auf einem kreiseigenen Grundstück neben der Förderschule Boerns Soll eine Containeranlage für rund 120 Asylbewerber errichtet werden. Die Vorplanungen sollen in den nächsten Wochen beginnen, mit Fertigstellung und Bezug ist im Spätsommer zu rechnen.

Dass die Info-Veranstaltung im AEG, zu der Landkreis und Stadt eingeladen hatten, so weitgehend reibungslos verlief, lag zum einen sicher an der ruhigen Art des Vortrags der Verantwortlichen und der unaufgeregten Moderation der Diskussion. Vor allem aber lag es aber wohl daran, dass sich die Kritiker der Unterkunft in der mit rund 300 Menschen voll besetzten Aula klar in der Minderheit befanden – etwa ein Drittel zu zwei Drittel – und auch argumentativ schnell in der Defensive waren.

So kam eine aggressive Hetzstimmung, wie es sie bei solchen Abenden schon gegeben hat, gar nicht erst zustande. Bei Betrachtung der Wortmeldungen und des Beifalls zu bestimmten Äußerungen ließ sich relativ gut abschätzen, wie die Gegner und Befürworter verteilt waren. Die Gegner kommen offenbar vor allem aus der eher kleinbürgerlichen Siedlung rund um die Marienstraße südlich des Schulgeländes. Die Befürworter eher aus der Märchensiedlung, deren Bewohner in der Mehrheit vermutlich grün-alternativ geprägt oder zumindest toleranter sind.

Störungen von Seiten der Buchholzer Neonazis, die über den Twitter-Account ihrer Aktionsgruppe Nordheide zur Teilnahme an der Veranstaltung aufgerufen hatten, gab es keine. Allerdings war die Polizei auch vorbereitet und wollte polizeibekannte Kader gar nicht erst in die Aula lassen. Der Chef der Polizeiinspektion Harburg, Uwe Lehne, war selbst vor Ort, auch zivile Beamten des Staatsschutzes. Mit der Präsenz Uniformierter hielt man sich aber zurück.

Auch die örtliche Antifa war anwesend und zeigte Flagge. Offenbar gelang es der AG Nordheide aber dennoch, jemanden in den Saal zu schmuggeln, denn schon während der Veranstaltung wurden fleißig Infos über den Verlauf getwittert. Diese Mitteilungen waren natürlich höchst tendenziös und verfälschend. So wurden Einzelstatements zur Meinung der Gesamtheit hochstilisiert. „Die Bevölkerung hat Angst vor den großen Männergruppen!!“, hieß es da etwa.

Tatsächlich gab es die üblichen Einwände gegen die Unterkunft, wie sie die Verantwortlichen des Landkreises bereits auf etlichen ähnlichen Veranstaltungen gehört haben. Ganz vorn dabei sind immer die angeblich sinkenden Grundstückspreise. So meldete sich gleich zu Anfang ein Anwohner der Marienstraße, der um den Wert seiner Immobilie fürchtet und behauptete, „da wo das Geld ist“, würden keine Flüchtlingsunterkünfte errichtet, nur in Wohngebieten der Mittelschicht.

Ein anderer Bürger bekannte er gehöre nicht „zum rechten Pack“, sei aber gegen die Unterkunft. Das Ganze sei undemokratisch beschlossen worden, viele Asylbewerber seien doch nur „Wirtschaftsflüchtlinge“. Er habe vor fünf, sechs Jahren gebaut und würde jetzt am liebsten wegziehen. Aber man wisse ja gar nicht mehr wohin, weil die Flüchtlinge quasi überall seien.

Dass die Anwohner nicht rechtzeitig informiert worden seien, kam mehrfach. Kritisiert wurde auch, dass die Unterkunft direkt neben einem Schulzentrum erbaut wird. Und natürlich durfte auch die besorgte Mutter nicht fehlen, deren Tochter das AEG besucht, und die danach fragt, ob man denn wenigstens dafür sorgen könne, dass nicht nur junge Männer in der Unterkunft einziehen.

Die Verantwortlichen von Landkreis und Stadt setzten den Vorurteilen sachliche Information entgegen. Auf dem Podium hatten der Buchholzer Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (CDU), Reiner Kaminski, Dezernatsleiter Soziales des Landkreises, Johannes Freudewald, Pressesprecher des Landkreises, Thorsten Völker, Koordinator für die Flüchtlingsunterbringung, und Heinrich Helms, Pressesprecher der Stadt und Vertreter des „Bündnis für Flüchtlinge Buchholz“, Platz genommen.

Kaminski wies in seinem Eingangsstatement darauf hin, dass andere Länder wesentlich mehr Flüchtlinge aufnehmen müssten als Deutschland. So würde der Libanon von Flüchtlingen aus dem benachbaren Syrien überschwemmt. Eine Bevölkerung von nur vier Millionen Euro sieht sich dort mehr als einer Million Flüchtlinge gegenüber. In Deutschland, so der Dezernent, seien 2014 rund 200.000 Asylbewerber aufgenommen worden, in diesem Jahr wird mit 300.000 bis 400.000 gerechnet. Kaminski verwies auf die aktuellen Tragödien im Mittelmeer, die deutlich machten, dass diese Menschen oft Leib und Leben riskierten, um Not und Verfolgung zu entkommen.

Es sei eine gesellschaftliche Verpflichtung, diesen Menschen Schutz zukommen zu lassen, so der Redner weiter. Das „Recht auf Asyl“ im Grundgesetz und entsprechende Passagen in der Genfer Konvention seien die rechtlichen Grundlagen. Er habe dafür Verständnis, dass Anwohner von geplanten Unterkünften sich fragten, was auf sie zukommt, „weil es da viele Ängste gibt“. In Buchholz habe man bisher gute Erfahrung gemacht, vor allem auch bei der Zusammenarbeit mit dem Bündnis.

Thorsten Völker gab einen Einblick in die aktuellen Zahlen und Fakten zum Thema. Derzeit seien 1649 Personen im Landkreis aufgenommen. Im Jahr 2014 wurden 784 Asylbewerber aufgenommen, in diesem Jahr waren es bis Mitte April bereits 446. Rund 1500 Asylbewerber, so die Schätzung, würden dem Landkreis in diesem Jahr noch zugewiesen, so dass der Landkreis in summa in diesem Jahr dann rund 2000 Flüchtlinge aufgenommen hätte. Das wären immer noch weniger als 1992, so Völker, zur Zeit der Balkankrise. Der Landkreis stelle aktuell 1671 Plätze in 58 Unterkünften bereit.

Die Flüchtlinge würden nach der Einwohnerzahl auf die Landkreises verteilt, seit August 2014 sei die Zuweisungspraxis „sehr stringent“. Aktuell würden 35 bis 40 Asylbewerber pro Woche zugewiesen, Absprachen seien nicht möglich. So würden Namen, Geschlecht, Nationalität und Religionszugehörigkeit erst drei bis sieben Tage vor Ankunft der Flüchtlinge mitgeteilt. Für 795 Flüchtlinge seien Unterkünfte in Planung oder in Bau, für 705 müssten in diesem Jahr noch Unterkünfte gefunden werden.

Angesicht der steigenden Zahlen von Zuweisungen habe man sich gezwungen gesehen, von Unterkünften für 30 bis 40 Asylbewerbern wegzukommen und Unterkünfte für bis 120 Personen anzustreben. Die Anwohner geplanter Unterkünfte würden so früh wie möglich informiert. Freudewald wies die Kritik zurück, in reicheren Kommunen würden keine Flüchtlinge untergebracht. So gäbe es in Jesteburg allein zehn Standorte.

Bürgermeister Röhse ging auf die Frage ein, warum die Unterkunft neben einem Schulzentrum errichtet werde. Das sei in keiner Weise ein Problem, betonte er. Er habe selbst eine 15 Jahre alte Tochter am AEG, sein neun Jahre alter Sohn werde die Schule demnächst besuchen. Was die Flüchtlinge angeht, mache er sich überhaupt keine Sorgen, so der Bürgermeister: „Dann habe ich schon eher Angst, dass ihnen auf dem Weg zur Schule was passiert…“

Erfrischend und erfreulich waren an diesem Abend die Statements von Bürgern, die nicht nur den verbreiteten Ängsten entgegen traten, sondern das Positive hervorhoben. So stand eine Mutter aus der Märchensiedlung auf und rief unter Beifall, sie freue sich richtig auf die Ankunft der Flüchtlinge. „In der Siedlung sind alle mehr so unter sich, wir kommen aus einer ähnlichen Wohlstandsschicht. Unsere Kinder kennen gar nichts anderes“, sagte sie, „da ist es toll, dass sie die Flüchtlinge kennen lernen können.“

Eine andere Mutter aus der Märchensiedlung meinte angesichts der von Zuhörern geäußerten Befürchtungen: „Es handelt sich um Menschen, nicht um Ungeheuer.“ Dass einigen zu den Flüchtlingen nur einfalle, dass der Marktwert ihrer Immobilie sinken könne, mache sie sprachlos. Eine junge Frau vom „Bündnis für Flüchtlinge“ erklärte, sie habe kein Verständnis dafür, dass einige Angst davor hätten, dass nur junge Männer in der Unterkunft wohnen könnten: „Hier in der Aula sind bestimmt auch mindestens 50 Prozent Männer – und ich habe auch keine Angst.“

Unterstützung für den Landkreis und die Stadt kam auch von den anwesenden Schulleitern. Aufgabe einer Schule sei es auch, „Begegnung zuzulassen und Verantwortung zu übernehmen“, erklärte der Leiter des AEG, Hans-Ludwig Hennig, „und genau das werden wir auch tun.“ Holger Blenck von der Schulleitung der IGS Buchholz lobte, die Verantwortlichen für die Unterbringung würden sehr professionell arbeiten. Man werde abwarten, wer komme, und dann überlegen, wo man helfen könne.

Der Pressesprecher der Stadt, Heinrich Helms, der die Diskussion moderierte, stellte kurz das Bündnis für Flüchtlinge vor. 2013 gegründet habe man inzwischen rund 140 Mitstreiter. In mehreren Gruppen würde Sprachunterricht für Flüchtlinge angeboten. Alle sechs bis acht Wochen organisiere man einen Tag der Begegnung. Als nächstes wolle das Bündnis an der Bremer Straße in einem Container eine Fahrradwerkstatt einrichten, um dort Fahrräder für die Flüchtlinge gemeinsam mit den Betroffenen instand zu setzen (Näheres zum Bündnis unter http://www.buendnis-buchholz.de).

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Kommentare
  1. hans-christian keunecke sagt:

    Hallo Leute !
    Ja, etwa 2/3 der Anwesenden Bürger waren für die Aufnahme der Flüchtlinge am Beorns Soll !! Ob diese überwältigende Zustimmung auch mit dem massenweise Ertrinken der Flüchtlinge im Mittelmeer zu tun hat wird ein Geheimnis bleiben.Gleichwohl ist es auch ein Erfolg der Verwaltungen die Leute ausgiebig und fair zu informieren.und wird zu dem positiven Votum beigetragen haben. Bei weiteren Flüchtlingsströmen wird dieses noch wichtiger werden.
    Langfristig muß das Flüchtlingsproblem natürlich Europaweit gelöst werden. Jedes Land in Europa!! Finanzieren sollten wir die Ausgaben der Kommunen für die Flüchtlinge durch einsparen von Militärausgaben im Bundeshaushalt. Warum sind sich die Bürgermeister eigentlich nicht einig und d rücken“ Mutti Merkel „gemeinsam auf die „Regierungsbude“ ??
    Europa muß natürlich umgehend ein großangelegtes Seenotrettungsprogramm auflegen und für sichere Fluchtwege sorgen. Dieses müßten Fährverbindungen auf dem Mittelmeer von Afrika nach Europa sein. Hier kann man in gut ausgebauten Asyl b zw. Einbürgerungcamps die Menschen menschenwürdig aufnehmen und überprüfen. DIE FLÜCHTLINGE BLIEBEN AM LEBEN !!!!!!!! Die Sc hlepper würden zum größten Teil arbeitslos. Dieses System wird in wenigen Jahren eingeführt !!!!
    Weiterhin müßten aus europa keine Waffenlieferungen mehr Erfolgen und eine faire, uneigenützige und nachhaltige Entwicklungspolitik sowie Wirtschaftshilfe europa-weltweit praktiziert werden.

    Natürlich muß „Mare Nostrum “ vorerst auf die ganze Breite des Mittelmeers kurzfristig ausweitet werden, um weitere ertrinkende Flüchtlinge zeitnah zu verhindern.
    DAS MITTELMEER DARF NICHT WEITER ZUM MASSENGRAB FÜR FLÜCHTENDE
    WERDEN ; DIE ZUM TEIL MIT WAFFEN AUS DER EU VERTRIEBEN WURDEN.

    Ich finde nachfolgender Artikel aus der JUNGEN Welt vom 21.4.15 regt zum Nachdenken an.
    von Andre Scheer
    ZITAT ANFANG:

    KEINE HILFE FÜR ZEHNTAUSEND FLÜCHTLINGE

    ——–MORD DURCH UNTERLASSEN—

    Sie haben sich zusammengesetzt, um darüber zu reden. Als Reaktion auf den Tod hunderter Flüchtlinge innerhalb weniger Tage kamen die EU Außenminister am Montag in Luxemburg zu einem außerordentlichen Treffen zusammen. Die Europäische Union musse so schnell wie möglich dafür sorgen, dass nicht noch mehr Menschen im Mittelmeer umkämen, zitierte die Deutsche Presseagentur Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier Beo dessen Ankunft im Großherzogtum. Doch die EU und an ihrer Spitze die Bundesregierung haben selbst dafür gesorgt, dass noch mehr Menschen im Mittelmehr ertrunken sind. Sie haben die Italienische Rettungsmission „MARE NOSTRUM“ am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Sie haben „FRONTEX“ zur Jagd auf die Flüchtlinge angesetzt, UM DIE FESTUNG EUROPA ABZUSCHOTTEN. Sie haben zum Teil die Ursachen überhaupt erst geschaffen, die Menschen zur Flucht nach Europa treiben:
    KONZERNE DIE DURCH AUFKAUFEN VON FRUCHTBAREM LAND UND DAS
    LEERFISCHEN VON GEWÄSSERN DEN BAUERN DIE EXISTEN SGRUNDLAGE
    ENTZIEHEN.
    DIE NATO , DIE DURCH BOMBENANGRIFFE UND INTERTVENTIONEN FÜR KRIEG UND DESTABILISIERUNG IN AFRIKA SORGT.
    ANGEBLICHE MENSCHENRECHTLER; DIE IN SYRIEN EINE REVOLOUTION; EINE
    FORTSETZUNG DES „ARABISCHEN FRÜHLINGS “ WITTERTEN UND NICHT SCHNELL GENUG ÖL IN DAS FEUER DES AUSGEBROCHENEN KRIEGES
    KIPPEN KONNTEN.
    DEUTSCHE RASSISTEN DIE SCHON ANGST BEKOMMEN WENN JEMAND ZU EINEM ANDEREN GOTT BETET; ALS SIE SELBST.
    JOURNALISTEN DER MAINSTREAMPRESSE, DIE ZU INTERVENTIONEN UND GEGEN FLÜCHTLINGE HETZEN.

    „Ganz schnelle Lösungen “ werde es sicher nicht geben, zitiert dpa den Bundesaußenminister weiter. Warum nicht ? Warum b eschlagnahmt ihr nicht die MiIliarden
    der Rüstungskonzerne? Sie haben mit dem Export der Waffen, mit denen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge gemordet wird, Riesengeschäfte gemacht. Warum zieht ihr Eure Kriegsschiffe nicht aus den Gewässern v on Somalia ab und setzt sie zur Flüchtlingsrettung ein? Warum nutzt ihr dafür nicht Eure Schiffe im Mittelmeer , die seit 2001 für Seeraumüberwachung und Terrorismusbekämpfung eingesetzt sind?
    Die Zahlen der Opfer der Festung Europa sind nicht mehr vorstellbar. Am Sonntag versammelten sich junge Menschen in Augsburg zu einer Mahnwache und widmeten jedem der allein in den vergangenen sieben Tagen ertrunkenen Flüchtlingen eine einzige Minute.
    SIE STANDEN VON SONNTAG UM 10.00 UHR bis MONTAG UM 04.20 UHR AUF
    DEM RATHAUSPLATZ; MEHR ALS 18 STUNDEN:

    Bundesminister Thomas de Maiziere erklärte am Montag, in Libyen warteten bis zu einer
    Millionen Menschen auf eine Gelegenheit zur Überfahrt nach Europa.So viele menschen hat alleine der selbst nur gut 5 Millionen Einwohner zählende Libanon aufgenommen, um ihren Schutz vor dem Krieg im benachbaren Syrien zu gewähren. UND DAS REICHE EUROPA
    KANN DAS NICHT ??? Doch, aber es will nicht !!??

    UND DIE VERANTWORTLICHEN ZIEHT KEIN RICHTER FÜR IHRE BETEILIGUNG
    AN DEM MASSENHAFTEN MORDEN DURCH UNTERLASSEN ZUR RECHENSCHAFT!!!!!

    ZITAT ENDE:

    Wollen die Europäer eigentlich die noch zu erwartenden Flüchtlinge aus Afrika „Jämmerlich Ersaufen lassen“ ? Sind wir dabei uns des Völkermordes schuldig zu machen ???

    Christian Keunecke

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  2. DAnke fürs positive Feedback und die gute Ergänzung, Uwe!

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  3. Uwe Schulze sagt:

    Danke Kristian für den Artikel!
    Ich kann bestätigen das es ein sehr friedlicher Abend war der viele Informationen in sich trug. Besonders gut haben mir auch die Statements von Jan-Hendrik Röhse gefallen, die ebenfalls sehr viel Beifall erhalten haben. Herr Röhse steht damit zu seinem Wort, welches er auf dem 1. Tag der Begegnung mit den Buchholzer Flüchtlingen gab: Er setze sich aktiv für die Aufnahme und die Betreuuung von Flüchtlingen in Buchholz ein.

    Abartig fand ich die Stimme der Partei, und mit Partei meine ich die AfD. Ein Mitglied der AfD, der nur ganz zufällig der stellvertretende Vorsitzende der AfD im Kreis Harburg war, wollte diese Infoveranstaltung für parteipolitische Zwecke ausnutzen. Ein weiteres Mitglied dieser fragwürdigen Partei versuchte es ebenfalls. In beiden Fällen erfolglos.

    Übrigens, die AfD sind die, die gerade zum Boykott gegen den Lebensmittelkonzern REWE aufgerufen haben, denn dort kaufen Flüchtlinge / Asylbewerber ein.
    Damit zeigt diese Partei deutlich in welcher Ecke sie steht und benutzt wieder einmal Nazipropaganda um Ängste in der Bevölkerung zu schüren.
    Eine Partei die mit allen Mitteln die Demokratie in unserem Land mit Füßen tritt dürfen wir keinen Boden unter den Füßen geben, dass sollte unser Auftrag und unser Ziel sein.

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