Vier Jahre seit Fukushima, aber die Energiewende versandet – Mahnwache am Emporeteich

Veröffentlicht: 2015-03-09 in Überregionales, Lokales, Politik
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Buchholz (be) – Die Tsunami-Katastrophe in Japan mit dem dreifachen atomaren Supergau in Fukushima ist vier Jahre her – und aus den Schlagzeilen verschwunden. Aber die radioaktive Verseuchung und die Leiden der betroffenen Menschen gehen weiter: Große Teile der Präfektur Fukushima sind weiterhin verstrahlt, über 100.000 Menschen können nicht in ihre Heimat zurückkehren, und die explodierten Atomreaktoren geben weiter Strahlung ab und verseuchen das Grundwasser und den Ozean.

Vergessen scheinen die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima bei den regierenden Volksvertretern auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Statt den Ausstieg aus der Atomenergie zu beschleunigen, wachsen die Probleme: Atommüllfässer im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel rosten vor sich hin, in der Asse säuft der Salzstock mit dem eingelagerten Atommüll ab, laufende Atomkraftwerke produzieren weiteren Atommüll und für die Uranfabriken Gronau und Lingen gibt es keine Laufzeitbeschränkungen. Gleichzeitig wird die Energiewende ausgebremst.

„Wir müssen raus aus der Atomenergie, bevor es zu spät ist, bevor es auch in Deutschland zu einer Katastrophe kommt. Es gibt keine Alternative zur konsequenten Energiewende“, sagen Minnegard Holtermann (Greenpeace Buchholz) und Lisa Bischoff (BUND). Zum Gedenken an den vierten Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima werden deshalb bundesweit Demonstrationen und Mahnwachen organisiert. Auch in unserer Region finden Veranstaltungen statt:

Die Buchholzer Gruppen BUND, Friedensgruppe Nordheide und Greenpeace rufen zur Mahnwache am heutigen Montag um 18 Uhr in Buchholz am Emporeteich auf (bitte Kerzen und Gläser mitbringen). Am kommenden Sonnabend findet in Buxtehude um 11 Uhr eine Mahnwache am Has- und Igel-Brunnen statt.

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Kommentare
  1. Hallo Christian, danke für Deinen ausführlichen Beitrag! Was den Einsatz des buchholz express angeht, habe ich immerhin die Vorankündigung vollständig veröffentlicht. Ich weise darauf hin, dass ich das alles hier für lau mache, im Gegensatz zu den Kollegen vom Wochenblatt. Gruß Kristian

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  2. hans-christian keunecke sagt:

    Hallo Leute ! Hallo Kristian ! Hallo GEGENGIFT!

    Die Mahnwache zum Gedenken an die Atomkraftwerkskatastrophe von Fukushima in der Buchholzer Fußgängerzone , wurde trotz unserer schnellebigen Zeit, immerhin von 40 Menschen besucht.
    Obwohl sich für die Menschen in Fukushima, die von der Katastrophe betroffen waren , noch immer sind und in Zukunft sein werden , durch Tod, Krankheit, Heimatvertrteibung wegen Umweltverstrahlung , nichts geändert hat , haben die überlebenden Japaner wieder die Politiker gewählt die zügig in dem Erdbeben gefährdeten Land die Atomkraft weiterbetreiben wollen.
    Obwohl gerade auch die Japaner durch die Atombomben von Nagasaki und Hiroshima mit
    Hundertausend Toten , Krebskranken, Fehlgeburten und Auswirkungen bis in die heutige zeit , Erfahrungen haben. Sie können ihre verseuchten Böden nicht vernünftig ab- und entlagern und haben auch kein Atommüllendlager!!??

    Wir Bundesrepublikaner haben aus Entfernung die Hiroshims, Nagasaki beobachtet und mit seinen unmenschlichen Auswirkungen erlebt.

    Wir haben die Atomkatastrophen von Tschernoby und Fukushima mit den Auswirkungen
    (Tote, Verstrahlte, Fehlgeburten bei Mensch und Tier , Umweltschäden bis in die heutige Zeit) gesehen und trotzdem wählen wir GURKEN auch noch immer die Parteien die die
    ATOMKRAFT NICHT ABSCHALTEN. ????????????????? BROCKDORF ist ganz in unsere Nähe !!!!!!!!!!!!.

    Wir erlauben uns auf diesem Erball mit allen Lebewesen nicht nur Kriege wir benutzen auch Uranmunition. Die Amerikaner haben sie eingesetzt, die Israelis, die Russen und viele andere Staaten auch. Hierdurch wurden zigtausende Zivilisten aber auch die Soldaten in den Kampfgebieten geschädigt ,verseucht. Zigtausende Menschen wurden erst Monate später
    Krebskrank zeugten mißgebildete Kinder usw.
    Viele Jahre versuchten die entsprechenden Länder die Untersuchung von Fachleuten und die Kritik an der Uranmuniton zu Unterdrücken.

    Wir lassen die Atommüllanlagen laufen obwohl wir WELTWEIT KEINE SICHERE ENDLAGERUNG HABEN.

    Negativend –bzw. Zwischenlagerung von Atommüll, haben wir als Beispiel ja die ASSE und
    BRUNSBÜTTEL mit den ROSTENDEN ATOMMÜLLFÄSSERN., diese Frage

    Sind alle diese Ereignisse und diese Frage muß man sich stellen, nicht Verbrechen an den Menschen., die immer gefährdet sind, sein können. Gehen Wirtschaftsinteressen vor Sicherheit der Bevölkerung. Hat die Politik kein Interesse an der Bevölkerung ?? Oder kann
    die Politik wie in Japan nicht mehr frei entscheiden ??

    Ortsnah für Buchholz gibt es folgendes zu berichten. Evt. ist es ja auch schon bekannt .

    HAMB URG IST DIE DREHSCHEIBE IM INTERNATIONALEN ATOMGESCHÄFT

    Atomtransporte per Bahn rollen durch Buchholz , Sprötze Jesteburg,Tostedt ????!!!!!!

    Kristian , ich könnte mir vorstellen das hier eine genauere Anfrage im Rat Sinn macht Gibt es Sicherheitsplanungen von Seiten der Stadt oder Kreisverwaltung bzw der DB???.

    Auch die geplante Y-Trasse wird für diese Transporte sicher wichtig sein

    Ansonsten hätten die die Veranstalter der Mahnwache sich ein bischen mehr „Einsatz“
    von den Weltmedien Nordheide Wochenblatt, Blog GEGENGIFT und BUCHHOLZ EXPRESS erhofft. , damit die“ Atomkiste“ ein wenig mehr in der Öffentlichkeit Beachtung findet.

    Gruß Christian

    Der nachfolgende Veranstaltungshinweis paßt zum Thema. Ich hoffe es ist i.O

    __________________________________________________________________________

    V E R A N S T A L T U N G S H I N W E I S

    Unter dem Motto

    “ S T R O M S P A R E N —–G E L D S P A R E N “

    lädt das KLIMAFORUM NORDHEIDE , zusammen mit der Stadtverwaltung Buchholz Abt.
    STADTKLIMA und der VERBRAUCHERZENTRALE zu einem Energiesparvortrag ein

    AM DONNERSTAG den 19.03.1915 , um 19.00 Uhr , in der STADTBÜCHEREI in

    BUCHHOLZ IN DER NORDHEIDE , Kirchenstraße 6, ein.

    Hier wird Frau Stefanie B e n d e r von der Verbraucherzentrale über verstecke Stromfresser und energiebewussten Umgang mit Haushaltsgeräten informieren.
    Eintritt frei..

    _________________________________________________________________________

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