Abschluss des ISEK-Prozesses: 80 Bürger berieten in der Empore über die Zukunft von Buchholz

Veröffentlicht: 2015-02-16 in Lokales, Politik
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Buchholz (hh) – Es ist vollbracht: Zum letzten Mal kamen jetzt Buchholzerinnen und Buchholzer in der Empore zusammen, um sich bei der Abschlusswerkstatt des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) mit der Zukunft ihrer Stadt zu befassen. Fast zwei Jahre lang haben mehr als 1300 Teilnehmer in Werkstätten, Expertengesprächen, Stadtspaziergängen und via Internet hunderte Vorschläge für die Entwicklung ihrer Stadt gemacht.

280 davon wurden ausgewählt und zuerst dem Stadtrat und eine Woche später in der Empore den Buchholzerinnen und Buchholzern präsentiert. Ihre gemeinsame Aufgabe: Die auf sieben Handlungsfelder verteilten Ideen in ihrer Dringlichkeit, Wichtigkeit, Finanzierbarkeit und Machbarkeit abgestuft in jeweils vier Kategorien zu bewerten.

Wie schon in den beiden Bürgerwerkstätten zuvor, wurden die diesmal gut 80 Teilnehmer dazu wieder in Kleingruppen aufgeteilt. Und, auch das war nicht neu, mit einer Sonderaufgabe betreut: Am Ende der Gruppenarbeit sollte jedes Team die drei aus ihrer Sicht dringlichsten Maßnahmen auswählen.

Allein diese Liste von 24 Maßnahmen – unter anderem öffentliche Räume barrierefrei umgestalten, Integrationsarbeit für Flüchtlinge weiter ausbauen, Blickbeziehungen in der freien Landschaft erhalten, Ostring und Mühlentunnel planen und bauen, Einzelhandelsentwicklungskonzept aufstellen und anwenden, Kitaangebot ausbauen – würden Verwaltung und Rat auf Jahre beschäftigen.

Bevor es soweit ist, werden die Ergebnisse der zweiten Rats- sowie der Abschlusswerkstatt zunächst vom ISEK-Team ausgewertet, zusammengefasst und dem Rat fast auf den Tag genau zwei Jahre nach dem Startschuss des ISEK Mitte Mai zur Kenntnisnahme vorgelegt. Die theoretische Vorarbeit ist damit abgeschlossen. Die praktische Umsetzung liegt dann in der Hand der Politik – und den finanziellen Möglichkeiten der Stadt.

Die Initiatorin des ISEK, Stadtbaurätin Doris Grondke, zeigt sich zufrieden mit dem Prozess. „Die Buchholzerinnen und Buchholzer haben mit Politik und Verwaltung gemeinsam das Fundament dafür gelegt, dass Buchholz auch in Zukunft lebendig, lebens- und liebenswert bleibt. Es liegt jetzt in unsere Hand das vorliegende Konzept als Chance zu begreifen und die Ergebnisse sukzessive umzusetzen.“

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