Hollenstedt: Sudanese sticht Landsmann in Asylbewerberunterkunft nieder

Veröffentlicht: 2015-02-04 in Lokales, Politik
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Hollenstedt (be) – Wie die Polizeiinspektion Harburg heute mitteilt, hat am Dienstag nachmittag in der Asylbewerberunterkunft an der Wohlesbosteler Straße in Hollenstedt ein 45 Jahre alter Mann aus dem Sudan einem 34 Jahre alten Landsmann mit dem Messer in die Brust gestochen. Zwischen den beiden Männern war es aus bisher ungeklärten Gründen zum Streit gekommen. Das Opfer kam in eine Klinik, Lebensgefahr bestand nicht. Der 45Jährige wurde festgenommen, er war stark alkoholisiert. Noch am Mittwoch sollte über den Erlass eines Haftbefehls entschieden werden.

Der Vorfall hat bereits zu überregionaler Aufmerksamkeit geführt, so berichten Focus.de und Sueddeutsche.de. Der Online-Auftritt der Süddeutschen Zeitung schreibt, der Fall erinnere an den durch Messerstiche getöteten Asylbewerber Khaled B. in Dresden, dessen Tod für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Wer in diesem Vorfall ein Indiz für eine erhöhte Gewaltbereitschaft von Asylbewerbern sieht, sollte sich klar machen, dass derartige Vorfälle auch immer wieder mit rein deutscher Besetzung geschehen – und dass viele Flüchtlinge traumatisiert sind und der Stress in Deutschland oft nicht weniger wird. Vor allem, wenn man mit vielen anderen traumatisierten Leidensgenossen auf relativ wenigen Quadratmetern untergebracht ist.

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