Rechter Blogger darf im Wochenblatt für „Nachbarschaftswachen“ werben!

Veröffentlicht: 2014-11-21 in Hintergründe, Kommentare, Lokales, Politik
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Screenshot HomburgVon Kristian Stemmler

Das Nordheide Wochenblatt hängt sich gern ein liberales Mäntelchen um. Etwa wenn es um Flüchtlinge geht oder um die antifaschistische Begegnungsstätte Heideruh in Holm-Seppensen. Aber das ist offensichtlich nicht mehr als eine schöne Fassade. Denn immer wieder gibt man mehr oder weniger verhüllt rechten Thesen Raum und das nicht nur in den Leserbriefen. In der Ausgabe vom Sonnabend bekommt ein gewisser Burkhard Homburg aus Jesteburg mit seiner Forderung nach Gründung von „Nachbarschaftswachen“ eine Bühne.

Natürlich versteht es der Autor des Beitrags, Sascha Mummenhoff, ganz geschickt, den Eindruck hervorzurufen, es handele sich um den harmlosen Vorstoß eines Geschädigten. Homburg wird vorgestellt als empörter Bürger, der nach einem Einbruch in sein Haus in Jesteburg im vergangenen Jahr einen Blog für Einbruchsopfer ins Leben rief (www.einbruch-opfer.de). In dem Blog sollen sich Betroffene austauschen, politisches Ziel ist die Schaffung von mehr Stellen bei der Polizei.

Im Wochenblatt darf der Jesteburger seine Forderung vortragen, dass Nachbarschaftswachen gebildet werden, womit man das Wort „Nachbarschaftswehr“ geflissentlich umgeht. „Die Polizei sollte eine Nachbarschaftswache nicht als Konkurrenz empfinden“, wird Homburg zitiert, und: „Doch wenn jetzt eine regionale Initiative von Betroffenen entsteht und sich Nachbarschaftswachen bilden, die den Ganoven ihr einträgliches Gewerbe erschweren, so ist das eine nachvollziehbare Entwicklung.“

Am Ende des Beitrag darf natürlich folgender Hinweis nicht fehlen: „Homburg distanziert sich von jeder Form der Fremdenfeindlichkeit, die zum Teil in anderen Online-Foren zum Ausdruck gebracht wird.“ Verlogener geht es nicht! Entweder hat Herr Mummenhoff den Blog des Herrn Homburg nicht gelesen oder er hat, was ich für wahrscheinlicher halte, lieber das weggelassen, was dort schwarz auf weiß zu lesen ist.

Im Fokus der „Ganoven“ würden, so ist in dem Blog zu lesen, nördlichen Stadtstaaten Berlin, Hamburg, Bremen und ihr Umland stehen. Und weiter: „Hier ist das Risiko der Diebe besonders gering. Kaum gesicherte Objekte und niedrige Polizeipräsenz, die auch noch kontinuierlich ausgedünnt wird. Dem gegenüber stehen spezialisierte Banden internationaler Verbrecherorganisationen aus Süd-Ost-Europa, die kaum verwertbare Spuren hinterlassen und die Freizügigkeit und Rechtsstaatlichkeit Deutschlands als Einladung auffassen.“

Woanders schreibt Homburg von Einbruchsdelikten, „die mehrheitlich von Ausländern begangen wird“. Und natürlich darf auch dieser Hinweis nicht fehlen: „Gerade in Zeiten der Zunahme national orientierter politischer Gruppen bei der Europa-Wahl möchte man keinen Anlass für Themen mit fremdenfeindlichem Potenzial bieten. Einbruchskriminalität ist ein Aspekt der Ausländerproblematik und soll unser Willkommenskulturs nicht beeinträchtigen.“

Geht’s noch?! Von wegen er distanziert sich von jeder Form der Fremdenfeindlichkeit. Die zitierten und andere Sätze sind rechte oder zumindest rechtspopulistische Thesen, wie sie in zahlreichen protofaschistischen Blogs tagtäglich und auch von Parteien wie NPD und AfD vertreten werden. Die „Banden aus Südosteuropa“ oder wahlweise „aus Osteuropa“ sind doch stehende Begriffe in den einschlägigen Foren und die Verschwörungstheorie, das Ausmaß werde verschwiegen, um die Integration von Migranten nicht zu gefährden, ist in diesen Kreisen Allgemeingut.

Dass organisierte Gruppen aus Ländern wie Rumänien und Bulgarien an überdurchschnittlich vielen Einbrüchen beteiligt sind, lässt sich kaum leugnen. Aber warum denn wohl? Könnte es vielleicht sein, dass das damit zusammenhängt, dass es in diesen Ländern eine ungeheure Armut gibt und Deutschland vergleichsweise ein Schlaraffenland für die Menschen dort darstellt? Hängt die Kriminalität also eventuell mit diesem massiven Sozialgefälle zusammen?

Es geht nicht darum, Straftaten zu rechtfertigen, aber man sollte doch die Ursachen nicht ganz aus den Augen verlieren. Und wer hat sich denn für die EU-Erweiterungen der vergangenen Jahre stark gemacht und profitiert davon? Das sind ja wohl vor allem die deutschen Konzerne. Nicht nur dass diese Länder unerschlossene Märkte darstellen, sie sind für unsere Wirtschaft auch eine verlängerte Werkbank. Jetzt sitzt „unser Mann“ auch noch in Rumänien auf dem Präsidentenstuhl – na prima!

Leute wie Burkhard Homburg, der im reichen Jesteburg an bester Adresse wohnt, nehmen gern alles mit und bereichern sich, wo sie können, aber wenn jemand ihren Safe ausräumt und ihren Schmuck stiehlt, jammern sie von „Trauma“ und „den schlimmen psychischen Folgen“ und rufen nach mehr Polizei. Zum Kotzen!

Sie unternehmen doch so gern Reisen mit Ihrer Frau, Herr Homburg. Dann fahren Sie doch mal nach Rumänien und besuchen sie ein Kinderheim, wo die Kinder dahinvegetieren. Da könnten Sie mit ihrer Kohle was Sinnvolles tun und vielleicht sogar noch dazu beitragen, dass aus diesen Kindern später keine Einbrecher werden. Und Sie, Herr Mummenhoff, können ja gleich nach Rumänien mitfahren. Ihr „Round Table Deutschland“, dessen Präsident Sie sind, schmückt sich doch so gern mit dem Engagement für Kinder…

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Kommentare
  1. Uwe Schulze sagt:

    Ich will nicht nur meckern…. Herr Homburg hat die Seite zwischenzeitig entsprechend entschärft und ich meine das die Seite somit auch ein Portal für den Erfahrungsaustausch nützlich sein kann.
    Ich muss mich auch noch korrigieren, denn in meinem letzten Kommentar kommt der letzte Satz missverständlich rüber. Ich meinte damit, dass Herr Homburg sicherlich keine bösen Gedanken bei der Erstellung der Seite hatte.
    Ich denke auch das man bei Auffäligkeiten, egal wo, eher Sprechen oder Schreiben sollte und nicht wahrlos draufhauen muss. Das Beispiel Homburg > Schulze > Homburg hat jedenfalls funktioniert. Danke dafür.

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  2. Uwe Schulze sagt:

    Und Herr Homburg hat mir auch entsprechend geantwortet.
    Was ich klarstellen möchte: Ich habe keine Zusammenarbeit in dem Portal angeboten, sondern bei der sicheren Gestaltung der Webseite in Bezug auf den Menüpunkt „Aktionen“.
    Ich stelle das Schreiben an Herrn Homburg gern zur Verfügung (Anfragen per E-Mail) und möchte auf keinen Fall das mein Schreiben als Einschüchterungsversuch gegen Herrn Homburg gewertet wird.
    Ich betrachte mein Schreiben in dem es ausschließlich um den Punkt „Aktionen“ geht, als Hinweis auf mögliche und bestehende Rechtsrisiken, da ich grundsätzlich nicht davon ausgehe das die Seite von Herrn Homburg nichts Böses darstellen soll.

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  3. Burkhard Homburg
    Ja, Herr Schulze hat mich unter der Kennung „gegengift“ mit einer e-mail geadelt und mir seine Zusammenarbeit angeboten. Da kann einem schon Angst und Bange werden aber die mit Hinweisen auf „mögliche Rechtsverletzungen“ geladene Giftspritze schafft das nicht.

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  4. Jan Schiele sagt:

    Nur für den interessierten Leser noch:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article128587984/Ein-Drittel-mehr-Einbrueche-binnen-fuenf-Jahren.html

    Dort wird Hans-Jürgens Statistik oben fortgesetzt – 2012 460mio, 2013 480mio, für 2014 dürfen wir gespannt sein…
    Auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter äußert sich in dem Artikel eindeutig – für einen bestimmten Kommentator ist das natürlich unsachlich und politisch nicht korrekt. Entlarvend!

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  5. Uwe Schulze sagt:

    Damit es nicht wieder heißt der Schulze labert nur, ich habe Herrn Homburg eine Mail geschrieben und dort kritische Anregungen / Hinweise auf mögliche Rechtsverletzungen gegeben. Allerdings auch mit ein wenig Druck.

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  6. Frank sagt:

    Okay, da wird also in einer Grafik (Eine Grafik-auch Hans-Jürgems Grafilk endet 2011) ausgesagt, dass es 1998 MEHR Einbrüche gab als heute (was völlig korrekt ist) und wenn ich dies noch einmal klar stelle, wird es als „Geeiere“ tituliert? Interessant.
    Zu den Plakaten.Wir haben wir hier in Buchholz das Agreement, keine Wahlwerbung an Bäumen und im Wald. Das ist eine akzeptierte Absprache. Die Info habe ich Ihnen freundlich gegeben, weil sie ja nicht im Komunalwahlkampf aktiv waren. Aber sie pochen auf Ihr vermeintliches Recht. Auch von uns sind Plakate zerstört worden (von wem wohl?) trotzdem liegen diese jetzt nicht mehr in der Gegend herum. Ich habe sie, wen ich dem gewahr wurde, weggeräumt. Ihre angesprochenen Plakate liegen aber immer noch am Stadtsee, darum sollte sich die betreffende Partei kümmern, sofern es möglich ist und nicht auf den Bauhof warten.
    Aber da ziehen sie sich auf die Opferrolle zurück.
    Und noch die Antwort auf Ihre Frage: Die „Verallgemeinerungen“ beziehen sich z.B. auf das sofortige Interpretieren des Ausgangsartikels auf ‚Untätiger Staat‘, „Zunahme von Kriminalität‘ (was ja so nicht stimmt, aber das subjektive Gefühl sagt es einem), ‚Migranten‘, ‚Umherreisende Nichtdeutsche‘ und ‚Verschärfung des Polizeirecht‘, usw. Dabei weiß keiner, WER wirklich da eingebrochen ist. Nur die Stimmung hier bei den „Kommentatoren oder Kommentatorinnen“ schwappt schon wieder in Richtung Menschen- und Fremden-feindlichkeit. Herr Homburg ist direkt betroffen und deshalb auch nachvollziehbar empört. Das aber andere hier Beschimpfungen und Beleidigungen aneinanderreihen, steht per se niemanden zu. ‚Menschlichkeit wie eine Monstranz vor sich hertragen‘, ‚Gutmenschentum‘, ‚es wird mir Angst und Bange‘ und, ach ja, auch schön..‘ Die Herren Dauerempörten‘.
    Wer hier sich permanent empört, auf eine Blogg eines ‚linken Autors‘, das mag man doch mal dahin gestellt lassen.
    Ich verabschiede mich jedenfalls mit diesen Zeilen aus den Diskussionen. Es wird mir leider zu unsachlich und persönlich zu beleidigend. Ich stehe Stadtrat gerne der öffentlichen Diskussion zur Verfügung, in regelmäßigen Abständen wird die SPD weiterhin einen Bürgertisch auf dem Marktplatz anbieten. Sollte ich nicht dabei sein, und es gibt Fragen zur Kommunalpolitik, schreiben Sie mir einfach.

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  7. Jan Schiele sagt:

    Ja Herr Piwecki, sogleich wieder das unterschiedliche Verständnis. Ich hatte Ihnen zugesagt, dass ich mich um die Plakate kümmere und in der Tat waren diese ordnungsgemäß angebracht, sodass die Borke nicht beschädigt werden konnte. Es gab also keinen Grund, diese zu entfernen. Angebliche Absprachen unter den Ratsfraktionen waren und sind uns unbekannt und eine entsprechende Mitteilung an die AfD hatte es von keiner Seite gegeben und das hatte ich Ihnen auch mitgeteilt, aber egal… Im übrigen sind von der AfD nahezu die Hälfte der Plakate zerstört oder gestohlen worden (von wem wohl?). Wenn diese dann irgendwo entsorgt werden, wen wollen Sie dafür bitte verantwortlich machen?
    Was mich hier an Ihren Stellungnahmen stört, ist zunächst Ihre vehemente Inanspruchnahme von Statistiken, die sie als „reale Fakten“ deklarieren, um dann, als sie widerlegt werden, zu argumentieren, dass man sich die Statistiken immer für seine Sache zurechtlegen kann. Dieses „Geeiere“ ist in der Tat eines Politikers würdig aber bestimmt nicht ehrlich – sei’s drum.
    Zum Abschluss: Was verstehen Sie unter „Verallgemeinerungen konservativer Kommentatoren“ ?

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  8. Frank sagt:

    Ach ja, Herr Schiele, ich erinnere mich, an dem Stand, wo ich sie gebeten habe, die AfD-Plakate aus dem kleinen Wäldchen am Stadtsee zu entfernen, Sie mir das damals zugesagt hatten und die Plakate da immer noch im Wald liegen…
    Nun ja, zum eigentlichen Thema… Ich kann den Geschädigten hier gut verstehen und halte auch nicht viel von der Art der Beschreibung in dem Artikel. Aber ich wehre mich, eine Bürgerwehr aufzubauen und ich wehre mich gegen diese Verallgemeinerungen konservativer Kommentatoren.
    Vermutlich werden hier einige auch niemals einer Meinung sein, das ist nun mal so. Ob das immer gleich schlecht ist für die Stadt, sei dahingestellt. Ich habe ein anderes, ein offeneres und ehrlicheres Politikverständnis.
    Einen schönen Tag noch.

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  9. Sehr geehrter Peter, was jemand für Niveau hält, ist relativ. „Zwangsgeeintes Europa“ ist ja wohl ein Witz, wenn man bedenkt, dass vor allem die deutsche Wirtschaft von der EU profitiert. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass viele Reiche eben nicht hart für ihr Geld gearbeitet haben, sondern einfach irgendwie clever oder skrupellos genug waren. Dagegen kenne ich viele, die sehr hart arbeiten und trotzdem zum Jobcenter laufen müssen.

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  10. Peter Petrell sagt:

    Sehr geehrter Herr Stemmler,

    in Ihrem „about“ beschreiben Sie Ihren Blog mit diesem Einleitungssatz: „Der buchholz express ist eine Internetzeitung, die unabhängig, schnell und mit Niveau über Ereignisse und Entwicklungen in Buchholz und im Landkreis informiert und aufklärt – die seriöse Alternative zum Nordheide Wochenblatt.“

    Niveau ist ja in Ihrem Falle betrachtungsabhängig, so schreiben Sie etwa „Leute wie Burkhard Homburg, der im reichen Jesteburg an bester Adresse wohnt, nehmen gern alles mit und bereichern sich, wo sie können, aber wenn jemand ihren Safe ausräumt und ihren Schmuck stiehlt, jammern sie von „Trauma“ und „den schlimmen psychischen Folgen“ und rufen nach mehr Polizei. Zum Kotzen!“

    Da Sie ja auch das Attribut seriös für Ihren Blog in Anspruch nehmen, verweise ich Sie gerne auf die Artikel §14 des Deutschen Grundgesetzes (Eigentum) und §1 PolG (Polizeirechtliche Eigentumssicherung), auf diese sich der Herr Homburg wohl unbewußt beruft. Dieses mit der Feststellung einer sozialen und finanziellen Ungerechtigkeit des zwangs-geeinten Europas zu negieren bzw. in Frage zustellen halte ich persönlich nicht für seriös. Wenn Sie persönlich Ihr Eigentum nicht für schützenswert erachten bzw. gerne für weniger begünstigte Mitmenschen – von wo auch immer – zur Verfügen stellen möchten, so ist das Ihre Entscheidung. Billigen Sie aber bitte ebenfalls Menschen, die für Ihren Lebensstandard mehr oder minder hart arbeiten mussten zu, dass sie diesen Standard bzw. ihr Eigentum nicht durch Dritte „umverteilt“ haben möchten.

    Beste Grüße

    Peter

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  11. Jan Schiele sagt:

    Nun ja Frank, selbst so voller Polemik und Ihre „tatsächlichen Fakten“ am Faktencheck gescheitert…Was soll man zu dieser glanzvollen Nummer noch äußern, außer, dass mir Ihre denkwürdige Art schon auf dem Wochenmarkt suspekt war. So wie Sie sich „Ihre Fakten“ zurechtlegen, wird mir um die Führung der Stadt Angst und Bange!

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  12. Frank sagt:

    @ Max…die Statistik (die sich auch jeder biegen kann, wie er/sie möchte) ist nun gerade NICHT auf die letzten Jahre beschränkt, weil mit einer Schlagzeile wie z.B. „Anstieg um 14%“ ist noch lange nicht gesagt, von welchen Ursprung wir ausgehen. Wie auch wunderbar in der Statistik von Hans-Jürgen zu sehen ist…1998 im Gegensatz zu heute…(wobei ich den Vers. auch nicht trauen würde…). Leider merkt man nun in dem Kommentar des Betroffenen auch selbst, wie sehr sich dieses, von mir beschriebene „subjektive Gefühl, ungerecht behandelt zu werden“ eingräbt. Ich bin nun mal lieber ein „GUTmensch“, SCHLECHTE Menschen haben wir zuviele.
    Vermutlich kommen wir da nicht auf einen Nenner…auch mehr Polizei wird nicht helfen, eher schon eine sukzessive Anpassung der Lebensverhältnisse. Dafür sollten wir was tun und eintreten – das ist unsere Aufgabe in den nächsten Jahren. Die ist schon schwer genug, wenn sich grosse Firmen (die es sich leisten könnten) aus diesem Prozess ausklinken. Dann muss die Politik umso mehr leisten.
    Schade, das hier immer wieder die eigentlichen Themen in Polemik untergehen und es so aussieht, als würde hier inzwischen viel zu einem Kleinkrieg zwischen Verfasser und (bes. einem) Kommentator verkommen.

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  13. …ja, die heilige Kuh Eigentum… „Gutmensch“ – auch so ein Begriff aus dem Setzkasten rechter Demagogen!

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  14. Hans-Jürgen sagt:

    @Frank:
    Vielen Dank für Ihren schön differenzierten Beitrag. Es tut gut, hier eine so sachliche Stellungnahme zu lesen. Grundsätzlich stimme ich mit Ihrer Betrachtungsweise überein.
    Trotzdem – ich muss Wasser in Ihre „Suppe“ gießen, denn Ihre Faktenlage ist leider veraltet.
    Ich erlaube mir, Ihre Statistik von 2008 – auf der wahrscheinlich Ihr versöhnlich gehaltener Schlusssatz beruht – um eine etwas aktuellere von 2013 zu erweitern:

    Für 2014 wird eine weiter Steigerung erwartet, allerdings ist das als ganzjährliche Statistik noch nicht erfassbar.
    Sie sehen, daß Sie mit 2008 nach einer kontinuierlichen Senkung der gemeldeten Einbruchsdelikte den Tiefpunkt der Statistik erwischt haben, seitdem geht es wieder steil bergauf. Gestatten Sie mir also, weiterhin bei meiner „Polemik“ zu bleiben, zumal diese ja auch mit aktuellen Daten gut unterfüttert ist.

    Auch möchte ich Ihren obigen Artikel des Tagesspiegels, den ich vor etwas längerer Zeit schon mit leichtem Kopfschütteln gelesen hatte, um ein paar Fakten aus der Kriminalstatistik anzureichern. Basis der Ergänzungen ist die PKS 2013:

    http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Nachrichten/Pressemitteilungen/2014/06/PKS2013.pdf?__blob=publicationFile

    Auf Seite 38 wird der Anteil deutscher / nichtdeutschen Tatverdächtigten aufgeschlüsselt.
    Richtig interessant ist der Satz auf Seite 37 der selben Statistik, den sich auch der Tagesspiegel zu überlesen erlaubt hatte:

    „Bei einem Vergleich zwischen der deutschen Wohnbevölkerung und den sich in Deutschland aufhaltenden Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit sind das doppelte Dunkelfeld in der Bevölkerungs- und in der Kriminalstatistik sowie der hohe Anteil ausländerspezifischer Delikte und die Unterschiede in der Alters-, Geschlechts- und Sozialstruktur zu berücksichtigen.“

    Auf Deutsch:
    Hier sind die umherreisenden Banden ohne Wohnsitz in Deutschland gar nicht erfasst!
    Eine aussagekräftige Graphik für die Bewegungsprofile der so gerne wegdiskutierten Banden wurde von der Polizei Dortmund erstellt und findet sich hier:

    http://bergkamen-infoblog.de/2014/02/19/rumaenische-einbrecherbanden-polizei-klaert-230-einbrueche-auf/

    Ferner unterscheidet die Statistik nicht zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund. Wie wir aktuell vom Islamischen Staat wissen, sind ein Gutteil der in den heiligen Krieg ziehenden Muslime mit deutschem Pass (viele davon auch mit doppelter Staatsangehörigkeit).
    Ein schönes Beispiel für den alten Satz, daß die Statistik die gemeinste Lüge ist.

    Fakt ist jedenfalls, daß wir aus der offiziellen Statistiklage nicht die tatsächlichen Verhältnisse erfahre, zu groß ist der Einfluss politischer Interessen.

    Ich gebe Ihnen gerne in dem Punkt Recht, daß (noch) kein Anlass für Panik besteht, aber so rosig, wie Sie die Lage gemalt haben, ist sie nicht. Es wird Zeit, Gegenmaßnahmen ins Auge zu fassen. Eine Verstärkung der Polizei ist dringend angesagt, und das muss jetzt geschehen, denn es dauert Jahre, bis die dann ausgebildete Polizisten zu Verfügung stehen. Auch da bin ich ganz bei Ihnen: Selbstjustiz ist für eine Zivilgesellschaft keine Lösung.
    Beschwichtigen und Schönreden ist hier nicht zielführend, solches Verhalten verzögert und verstärkt im Anschluss dann noch die Reaktion der Bevölkerung!

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  15. Burkhard Homburg
    Zum „rechten Blogger“ nur so viel:
    Die Unterstellung einer rechten Gesinnung ist eine
    Beleidigung!

    Die Gutmenschen-Attitüde einiger Kommentatoren
    lässt leider Grundwerte einer humanistischen Bildung
    vermissen: Der Gute Ruf von Mitmenschen ist nicht
    Verfügungsmasse für ideologische Agitation.

    Die kriminelle Energie von Einbrechern mit dem
    Mäntelchen des Gutmenschen-Anspruchs relativieren
    zu wollen, entbehrt der Fähigkeit zwischen Mein und
    Dein und Gut und Böse unterscheiden zu können.

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  16. Anonymous sagt:

    Burkhard Homburg
    Zum „rechten Blogger“ nur so viel:
    Die Unterstellung einer rechten Gesinnung ist eine
    Beleidigung!

    Die Gutmenschen-Attitüde einiger Kommentatoren
    lässt leider Grundwerte einer humanistischen Bildung
    vermissen: Der Gute Ruf von Mitmenschen ist nicht
    Verfügungsmasse für ideologische Agitation.

    Die kriminelle Energie von Einbrechern mit dem
    Mäntelchen des Gutmenschen-Anspruchs relativieren
    zu wollen, entbehrt der Fähigkeit zwischen Mein und
    Dein und Gut und Böse unterscheiden zu können.

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  17. Max sagt:

    Zitat Frank_: „Wie zum Beispiel, das die Einbruchszahlen in den letzten 15 Jahren tatsächlich zurückgegangen sind“.

    Frank, sie leben noch 2008. Stellen Sie doch mal Ihre Uhr um.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article128587984/Ein-Drittel-mehr-Einbrueche-binnen-fuenf-Jahren.html

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  18. Frank sagt:

    Die Diskussionen hier gleiten immer wieder in das Unerträgliche ab. Bei dem Thema kann man nur verlieren. Schon allein die Zielrichtung in dem Artikel zu dem WoBla-Artikel ist nicht sehr freundlich, niemand darf sich per se in Unsicherheit fühlen, nur weil er ein Haus hat…Andererseits sind nun mal soziale Schieflagen und Gerechtigkeitsprobleme bei der ökonomischen Verteilung auch gerade europaweit ein Problem. Ich darf mal aus meiner ehem. Tätigkeit in der Polizeiausbildung reflektieren, dass auch mit erfassten und gesicherten Statistiken sogar bei den Polizisten kaum eine unparteiische Denkweise herzustellen ist. Wie so oft ist die subjektive Betroffenheit die Basis für alles andere und insofern kann ich Herrn Burkhard sogar verstehen, dass er sich gerne schnelle Erfolge der polizeilichen Ermittlungsarbeit in seinem Fall wünscht. Das dies nicht der Fall ist, enttäuscht natürlich. Einbruch ist zudem eine der direktesten Gewalterfahrungen, tatsächlich sind dabei auch die psychischen Belastungen im Nachhinein sehr hoch. (Was wäre passiert, wenn ich zuhause gewesen wäre….?“ Usw.) Wer hat schon gern das Gefühl, in seinem Haus ist herumgestöbert worden? Aber alle Erkenntnisse dürfen nicht zur Folge haben, die typische Keule des „Einbruchsmigranten“ zu schwingen, die übrigens nicht stimmt. http://www.tagesspiegel.de/politik/migranten-besonders-kriminell-auslaenderkriminalitaet-ein-mythos/10269280.html
    Natürlich ist in einigen geographischen Bereichen die Einbruchsgefahr erhöht, z.B. regional in den Grenzstrukturen und bei hohem sozialen Gefälle. Damit muss unsere Gesellschaft klarkommen, je größer die soziale Schere, desto eher auch dass Gefühl, benachteiligt zu sein und umso eher werden die bestehenden Besitzverhältnisse ignoriert. Allerdings rechtfertigt es m.E. nicht, sowohl pauschal gutsituierte Wohnungsbesitzer zu diffamieren, als auch die europaweite, ungerechte Besitzverteilung zu verharmlosen. Oder hier in den Kommentaren mit typischen Parolen zu agieren. Den wer zeigt wohl die meiste Empathie in der Politik? In meiner bisherigen, ehrenamtlichen Schöffenzeit hatte ich bisher über 20 Straftaten zu verhandeln…nur zwei davon waren von Frauen begangen, nur Delikte im Straßenverkehr, eine Frau war noch nicht mal selbst schuld. Aber alle anderen Straftaten wurden von Männern begangen. Nach der o.g. Logik der selbsternannten Verteider des GG müsste es also z.B. ein Verbot für Männer geben, ab 20 Uhr auf die Straße zu gehen. Der Preis unserer allgemeinen Freiheit ist leider auch die Gefahr, das unsere Sicherheit tangiert wird. Den einzelnen Betroffenen hilft das nicht. Dafür haben wir eine Dreiteilung der staatlichen Gewalt, damit subjektiv Betroffene die Justiz nicht in die eigenen Hände nehmen, siehe Sittensen, wo ein Rentner einen Jugendlichen in den Rücken geschossen hat. Keinerlei Verhältnismäßigkeit der Mittel, ein toter Jugendlicher und ein Mensch, der jetzt damit klarkommen muss, ein Leben auf dem Gewissen zu haben. Eine gewachsene Nachbarschaft, die sozial vernetzt ist, ist immer in Ordnung, Menschen, die auf sich aufpassen. Eine Bürgerwehr, wie möglicherweise in den USA, dürfen wir uns nicht leisten. Ich kenne jedenfalls keinen Fall, wo „sogenannte Richter“ (wieso überhaupt „sog.?“…versuchen Sie mal, RICHTER zu werden, das ist ein anstrengender Weg und Sie müssen schon was können…) wie oben beschrieben, gehandelt hätten…das ist leider mal wieder Polemik, die leichter zu verteilen ist, als tatsächliche Fakten. Wie zum Beispiel, das die Einbruchszahlen in den letzten 15 Jahren tatsächlich zurückgegangen sind. http://www.e110.de/wiesichereich/images/pages/einbruchsstatistik.jpg
    Einbruch ist zudem schwieriger zu ermitteln und zu verfolgen, als z. B. Gewalt auf Schützenfesten, usw., weil es meist nur marginale Spuren zu verfolgen gibt. Aber wie gern regt sich der Mob auf… Solidarität wäre endlich mal eine schöne Sache! Denn die schlimmsten Räuber sitzen ja unter uns, oder in bayrischen Gefängnissen, gell?

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  19. Jan Schiele sagt:

    Herr Schulze, das sind aber verworrene Geschichten, die Sie hier abladen. In unserer unmittelbaren Nachbarschaft wird in schöner Regelmäßigkeit eingebrochen und man fragt sich, wie sehr die Kapazitäten der Polizei abgebaut wurden, weil so gar nichts in Richtung Aufklärung oder gar Prävention passiert. Dann muss man in der Presse lesen, dass Osteuropäer, die das Auto voll mit Diebesgut hatten und doch mal von der Polizei gefasst wurden, von einem sogenannten Richter schnurstracks wieder auf freien Fuß gesetzt wurden… Dass solche Vorgänge für die Polizei demotivierend sind und Bürger die Schnauze voll haben und sich ob ihrer Ohnmacht beginnen, selbst zu organisieren, liegt ja wohl auf der Hand. Wenn das nicht gewünscht ist, sollte man den Anfängen wehren aber ist das denn gewollt?

    Sie schreiben dann weiter: „…Und übrigens, nach den neuesten Statistiken sind die kriminellen „Deutschen” nahezu auf derselben Prozentzahl angelangt wie die „kriminellen Ausländer/Migranten” oder wie auch immer man sie nennt…“
    Nun finden Sie hier mal den Fehler, eigentlich sind’s gleich zwei 😜

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  20. Uwe Schulze sagt:

    Hans-Jürgen, lass aber mal bitte die Kirche im Dorf!

    Ich kann echt nicht sehen wo ich irgendwen in die rechte Ecke gestellt habe, und ganz ehrlich, das hatte ich auch nicht vor.

    Mir geht es nur mächtig auf die Nerven das alle meinen sie müssen jetzt eine Bürgerwehr oder neudeutsch Nachbarschaftswache erreichten um sich vor Einbrechern zu schützen.

    Man kann sich auch gern privat schützen, dazu macht man seine Bleibe einfach sicher gegen Einbruch und fertig ist die Laube.

    Und selbst dann heißt es: Wenn ein Einbrecher in ein Haus eindringen will, dann lässt er sich nicht von einer Nachbarschaftswache davon abhalten. Nachbarschaftswachen sind auch nicht ungefährlich, sie können auch die Gesundheit oder das Leben der Wache selbst, oder von anderen gefährden.

    Auch wenn das echt blöd klingt, aber lasst doch diese Dinge die Menschen machen, die Ausgebildet und legitimiert wurden dies auch zu machen.

    Aus dem Alter der Sherrifspielchen sind wir doch hoffentlich raus.

    Sicherlich ist die Seite des Betreibers (schau Hans-Jürgen, schon wieder den Namen) auch völlig anders gedacht, aber es sind diverse scharfe Ecken und Kanten in dem System, und genau da bekommen sehr viele einen Eindruck der dann auch nicht verwerflich ist.

    Und bevor ich es vergesse Hans-Jürgen, Ja, ich kenne das Gefühl, wahrscheinlich besser als Du es dir vorstellen kannst. Ich habe zwei Messerstiche in den Hals, und zwei in den Oberschenkel bekommen, nachts im Schlaf überrascht, von daher weiß ich sicher wovon die Rede ist. Und was mache ich heute?
    Höre ich etwas verdächtiges, oder sehe ich etwas Auffälliges, dann rufe ich die Polizei und verunsicher nicht noch zusätzlich mit der Errichtung einer Nachbarschaftswache die Menschen, die den bewährten und besseren Weg gehen.

    Nichts anderes wird mit solchen Sachen erreicht. Und übrigens, nach den neuesten Statistiken sind die kriminellen „Deutschen“ nahezu auf derselben Prozentzahl angelangt wie die „kriminellen Ausländer/Migranten“ oder wie auch immer man sie nennt, für mich sind das Menschen. Das Argument zählt also nicht mehr. Ich werde auch in der Öffentlichkeit dafür sorgen, dass diese Plattargumente mit denen nur Schindluder betrieben auch mal die deutsche Seite zeigen! Und sind wir doch mal ehrlich, genau mit diesen Plattargumenten lockt man die Nazis hinter dem Ofen hervor, und die nutzen die Gunst der Stunde um gehen dann mit ihrer Propagandamaschine auf die Straße und ins Internet um diese Steilvorlage dann auszunutzen.

    Die AfD möchte nicht in die rechte Ecke gestellt werden, dass kann ich sogar nachvollziehen, aber dann sollte die AfD auch keine Steilvorlagen liefern die von den Nazis offenbar brutal hart benutzt werden um deren eigene Ziele zu erreichen.

    Also, nun lasst uns mal alle schön auf den Teppich zurückkehren und dann bleiben wir sachlich und bei den Fakten.

    Schönen Abend noch, Uwe

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  21. Denken Sie mal lieber darüber nach, was es bedeutet, morgens aufzuwachen und nicht zu wissen, ob man genug zu essen hat oder wie man die nächsten Tage übersteht! Mein Mitleid für die Wohlstandsbürger in Jesteburg und Bendestorf hält sich in der Tat in Grenzen. Übrigens: Als AfDler sollten Sie sich vielleicht nicht über „Dauerempörte“ aufregen…

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  22. Hans-Jürgen sagt:

    Hat eigenlich jemand der Herren Dauerempörten mal für sich antizipiert, was es bedeutet, Opfer eines Einbruchs geworden zu sein? Was es heißt, morgens aufzuwachen und festzustellen, daß man beim Schlafen beobachtet wurde? Was es für ein Gefühl hinterlässt, nicht mehr Herr über die eigenen 4 Wände zu sein?

    Herrn Stemmler geht es nur um nicht vorhandene Besitztümer. Über den Rest des Beitrages brauche ich nicht zu schreiben, der spricht von ganz alleine.

    Herr Schulze spannt den Bogen zur Verurteilung der Selbstjustiz…
    Haben Sie schon mal Kontakt zu Herrn Homburg gesucht, Herr Schulze? Er freut sich sicher über Ihre Anregung zum Datenschutz. Sie schrieben doch auch so schön an anderer Stelle dieses Blogs über den Sinn von Gesprächen.

    Beiden gemein ist die Empörung über Herrn Homburg, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Bürger über ihre Selbstschutzmöglichkeiten auf zu klären. Sogar der nicht gerade als rechte Socke verschriene Herr Mummenhoff vom Wochenblatt hat das klar erkannt. Und was machen Sie daraus?

    Es sind Menschen Ihres Schlages, die mir Angst machen. Menschen, die die Menschlichkeit wie eine Monstranz vor sich her tragen und nicht das geringste Empathievermögen aufbringen. Apparatschiks eben.

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  23. Uwe Schulze sagt:

    Das geht ja schon wieder richtig gut los, eine Seite die ebenso fragwürdig ist wie die Facebook-Gruppe „Nordheide aufgepasst“.
    Bei genauerer Betrachtung der Seite fällt mir auf wie erwachsene Menschen hier offensichtlich gegen geltendes Recht verstoßen.

    Richtig bösartig ist der Menüpunkt „Aktionen“. Hinter dem Menüpunkt ist eine Abfragemaske hinterlegt wo ein „Opfer“ Daten zu diversen Punkten frei Haus an den Betreiber der Seite liefert. Hat irgendwer eigentlich schon das Bundedatenschutzgesetz abgeschafft? Wenn ja, wann?
    Die dort abzuliefernden Daten sind eindeutig personenbeziehbar. Was macht Herr Homburg mit den Daten und wo kann ich meine Einwilligung erteilen?
    Der Hinweis im Impressum zum Datenschutz ist absolut unzureichend und schwammig. Rechtssicherheit gleich Null!

    Schaue ich mir die Eingabefelder genau an, so ist es hier möglich auch als „Vermuteten Täter“ beispielsweise mich oder Kristian Stemmler, oder sonst eine Person als Straftäter denunziert werden kann.

    Wie möchte der Betreiber eigentlich das Ausschließen?

    Nächste Frage: Was mach die nach uramerikanischen Vorbild selbsternannte Nachbarschaftshilfe wenn Gefahr im Verzug ist? Macht man es dann frei nach dem Vorbild der Amerikaner und übt Selbstjustiz?
    Ich habe für solche Portale in denen man anfängt selbst Polizei zu spielen kein Verständnis.

    Das Sascha Mummenhoff im Wochenblatt einen Werbeartikel für dieses fragwürdige Portal gebracht hat könnte auch eine Entschuldigung an die Facebook-Gruppe „Nordheide aufgepasst“ sein, die er kürzlich mit Recht kritisiert hat. Warum also nun so einen Rückschritt wagen?

    Diese Arbeit ist die Arbeit von den Behörden / der Polizei, und dazu hat der Betreiber der Seite ebenfalls zwischen den Zeilen sein Misstrauen ausgesprochen, man muss die Texte auf der Seite nur mal richtig lesen.

    Diese neue Richtung der Selbstjustiz mach mir Angst. Was kommt als nächstes, dass man die Politik auffordert das Waffengesetz in Deutschland aufzuweichen damit die Jagd auf Menschen im eigenen Garten legitimiert wird?

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  24. Bei mir gibt es nichts zu holen. Ich gebe diesen Kommentar nur frei, um zu demonstrieren, was Volkes Stimme jetzt so zu meinem Beitrag zu sagen hat. Das Erwartbare

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  25. Anonymous sagt:

    Janeeisklar, „massives Sozialgefälle“ rechtfertigt die Sache natürlich. Das ist so ähnlich wie der Mörder mit der schlechten Kindheit. Der kann ja auch nix dafür.

    Bin mal gespannt, was Sie schreiben, wenn Ihnen mal die Bude ausgeräumt wurde. Sie werden dann sicherlich stolz drauf sein, den Armen etwas gespendet zu haben.

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