Arschkriecher der Woche: Wolf Biermann

Veröffentlicht: 2014-11-08 in Hintergründe, Kommentare, Politik
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Wie weit will er den Mächtigen eigentlich noch hinten reinkriechen?! Der pseudointellektuelle Liedermacher Wolf Biermann nutzte jetzt eine Gedenkstunde im Deutschen Bundestag zum 25. Jahrestag des Mauerfalls, um dumm grinsend Bemerkungen über die Partei Die Linke loszuwerden, die er offenbar für originell hielt. Sie seien eine „Drachenbrut“, der „elende Rest dessen, was zum Glück überwunden ist“. Die Partei sei nicht links, sondern reaktionär.

Nur zu Erinnerung: Wir reden über denselben Biermann, der 1999 ein Eingreifen der Nato im Kosovokrieg befürwortete und 2003 den Irak-Krieg der USA und ihrer Verbündeten. Dieser Mann leidet anscheinend unter fortschreitender Gehirnerweichung. Aber er ist ja nicht der einzige, der früher einmal linken Idealen nacheiferte, und dann um so weiter nach rechts abdriftete. Siehe Otto Schily, Horst Mahler etc. pp.

Sicher kann man über die DDR einiges Nachteiliges sagen, aber wenn man zum Beispiel der CDU oder der FDP angehört, sollte man am besten die Fresse halten, wenn es um die Aufarbeitung der DDR-Geschichte geht. Diese Parteien haben Jahre und Jahrzehnte nach Ende der NS-Zeit jede Menge Nazis in den eigenen Reihen, in Verwaltung, Justiz, Wirtschaft und Militär geduldet und protegiert. Da sollte man vorsichtig sein in seinen Äußerungen.

Die Linke ist die einzige Partei, die sich heute noch ohne Wenn und Aber für die Interessen von Arbeitnehmern, Arbeitslosen, Geringverdienern, Kranken und Schwachen einsetzt, die versucht, dem triumphierenden Turbokapitalismus etwas entgegenzusetzen. Aber das muss einen Hampelmann wie Biermann nicht interessieren – der hat ja seine Schäfchen längst ins Trockene gebracht. Was für ein Arschloch!! (kst)

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Kommentare
  1. Uwe Schulze sagt:

    Was dem einem Recht ist, ist dem anderen Billig!

    Ich bin da ganz ehrlich, die verbale Entgleisung von Herrn Biermann würde ich nicht als ein Highlight seiner Karriere bezeichnen. Seine Wut allein aber an der Partei die Linke auszulassen, ist ein Zeichen welches ich als wenig diplomatisch ansehe.

    Gut war, er hat ehrliche Worte verwendet, nur hätte er die Worte besser auch Frau Merkel und Herrn Gabriel widmen sollen, und nicht nur seinen Hass auf „Die Linke“ versprühen sollen.
    Denn sind wir doch mal realistisch; alle Regierungen während und nach dem Mauerfall haben die Einheit bis heute nicht hergestellt. Ungleichbehandlung zwischen West und Ost, nicht beseitigt. Egal in welcher Hinsicht.
    Ich finde es traurig, dass nach 25 Jahren „Einheit“ noch immer keine „Einheit“ herrscht.

    Einheit ist für mich nicht wenn sich 10.000 Menschen zum Feiern in Berlin einfinden und den Fall der Mauer bejubeln. Der 1. Moment des Mauerfalls war für viele berauschend, doch dass was anschließend passierte durch farblich wechselnde Regierungen war ganz sicher so nicht gedacht.

    Wo war Frau Merkel noch gleich als die Mauer gefallen war? Ach ja, mit einer Freundin in der Sauna. Sie wusste was passiert, hat sich aber vor 25 Jahren nicht dafür interessiert.

    Das Angela Merkel die ehemalige DDR als einen Unrechtsstaat bezeichnet und anerkennt ist nicht verwunderlich, aber merkwürdig. Sie selbst hat doch noch im kleinen Stil an dem Unrechtsstaat mitgewirkt. Was in der DDR menschlich passierte war ganz sicher Unrecht. Dieses Unrecht kann man auch nicht totschweigen, man muss darüber reden.

    Zu Guantanamo fällt mir ein hartes Zitat eines CDU Politikers aus dem Jahr 2007 ein:

    „Diejenigen, die sagen Guantanamo ist nicht die richtige Lösung, müssen dazu bereit sein darüber nachzudenken was die bessere Lösung ist. Allein mit der Kritik ist kein Problem gelöst“.
    (Dezember 2007 – damaliger Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU))

    Und nun sollten wir alle sachlich mit der Thematik umgehen und uns nicht gegenseitig die Augen auskratzen, denn das ist auch keine Lösung.

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  2. Nein, das ist doch genau der Punkt. Wer im Glashaus sitzt…

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  3. BlueBear sagt:

    Ich denke, man kann sicher die Diskussion über Bereiche der Linkspartei führen, wie es zB der Herr Gauck getan hat. Das ist sicherlich legitim. Diese Diskussion muss vor allem die Linke selber tun. Aber bei dem ganzen Geschrei gegen SED-Volk in der Linken, vor allem seitens der CDU, stelle ich mir aber ganz ensthaft die Frage : Wo in aller Welt sind in der alten Bundesrepublik nach 1945 die Myriaden von politisch aktiven Mitglieder der NSDAP abgeblieben ??? Oder ist das jetzt zu naiv gesehen ?

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  4. Gebe Dir soweit in allem recht, Krischan! Allerdings finde ich auch, dass man manchmal aus seinem Herzen keine Mördergrube machen darf. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

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  5. hans-christian keunecke sagt:

    Hallo Kristian !
    Am letzten Absatz Deines Artikels zum“ Auftritt “ von Wolf Biermann hat mir die Bezeichnung ARSCHLOCH für den Biermann nicht gefallen !! Manchmal muß man seine Wut über das Unvermögen eines anderen auch unter Kontrolle haben. Sonst wird man persönlich /menschlich unglaubwürdig und landet man im Bereich Bildzeitungsniveau .
    Denk mal mit Deiner „Redaktion“ darüber nach.
    Ansonsten glaube ich , das die Linke sehr gut versucht die Interessen der „Arbeitnehmer“ und Verpflichtungen der „Arbeitgeber“ im Sinne der Bundesbürgert und unserer nachhaltigen Zukunft durchzusetzen. Die Linke muß nur Ihren fanatischen AUSLANDSWAFFENERSTLIEFERANTEN, Gregor GYsi und seine SYMPATHYSANTEN von dem Unsinn entgültig überzeugen.
    Ich glaube, dass sich der nicht mehr gefragte Möchtegernpolitbarde, mit intellektuellem Ansc hein, mit solchen Auftritten und Hasstiraden wie im Bundestag selbst therapiert.
    Nur die Heilung bleibt aus , da man hierzu fachlich Begleitung gebraucht..Mit Ihrer Zurückhaltenden Haltung haben sich die Linken Super verhalten.
    Als ich den Auftritt von Biermann im Fernsehen gesehen habe und das freudige Gesicht
    von dem Herrn Lammert, habe ich sofort an eine geplante POLITSHOW im Rahmen des
    vom Westen/ USA /NATO angeheizten KALTEN KRIEGES gedacht.
    Aber der Politrumpelrapper Biermann wird nach Aufarbeitung seiner persönlichen Probleme
    wohl irgendwann erkennen, dass er Mißbraucht wurde.

    Übrigens ich beteilige mich an der Wortklauberei Unrechtsstaat, ja oder nein , nicht !
    Allen zur Kenntnis für mich war die DDR ein Unrechtsstaat!! ??
    Die Linke hat sich damit ausführlich auseinandergesetzt .

    In diesem Sinne Hans Christian Keunecke

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  6. Wenn Sie wirklich glauben, dass in diesem Land das zugegeben auf dem Papier gut zu lesende Grundgesetz wirklich gilt, dann tun Sie mir leid. Arbeiten Sie mal vier Wochen als Packer bei Amazon oder ziehen Sie nach Kirchdorf-Süd – dann sprechen wir uns wieder. Mehr sage ich dazu nicht! Reiben Sie sich ruhig an der DDR, wenn das Ihr Hobby ist…

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  7. Jan Schiele sagt:

    Herr Stemmler, was hat das Eigenheim, die Familienkutsche, der „feste“ Job ( was verstehen Sie hier eigentlich unter fest?) mit „schießen“ auf Linke zu tun?
    Biermann hat Ihnen und Ihresgleichen den Spiegel vorgehalten, weil Sie und die Partei die Linke eben gerade n i c h t Links sind, sondern reaktionär! Sie erkennen die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland eben nicht an und wollen doch nur wieder eine Gesellschaftsordnung à la DDR einführen. Sie können sich noch so sehr winden vor Wut, Biermann hat hier den Nagel auf den Kopf getroffen aus dem einfachen Grunde, weil er die Verhältnisse in der, Gott sei Dank, vergangenen DDR kannte und den verbliebenen Rest der SED-Nomenklatura auch gegen den Wind riechen kann.

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  8. Ich habe die DDR nie verteidigt und werde es auch künftig nicht tun. Aber eine Gleichsetzung mit der NS-Zeit verbietet sich aus meiner Sicht. Dieser Relativismus geht mir auf den Zeiger.

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  9. …Ich bin hier im blog übrigens auch schon auf übelste Art beschimpft worden und wurde von den hiesigen Nazis auf deren blog bedroht. Also um meine körperliche Unversehrtheit musste ich durchaus schon fürchten. Zur DDR äußere ich mich nicht weiter, ich habe diesen Staat nie verteidigt, lasse mich aber auch nicht in alte Schützengräben zwingen. Wer Bautzen sagt, muss im übrigen auch Guantanamo sagen. Die von vielen als Land der Freiheit bewunderte USA überzieht seit Jahrzehnten diesen Globus mit Tod und Krieg, aber die dürfen das ja auch, weil sie nominell eine Demokratie sind.

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  10. Hans-Jürgen sagt:

    Herr Stemmler!
    Ich bin ob Ihrer Wortwahl wirklich entsetzt. Die Vorgänge in den bundesdeutschen Heimen sind wirklich kein Ruhmesblatt der bundesdeutschen Kultur, das aber als Maßstab für die DDR heranzuziehen ist schon ein starkes Stück. Der gewaltige Unterschied zwischen „normalem“ kriminellem Handeln und staatlich verordnetem Handeln ist Ihnen hoffenlich noch geläufig. In der DDR ist nicht nur viel Unrecht geschehen, der Staat war in seiner gesamten Auslegung eine Diktatur, hat das Unrecht zum Erhalt der Diktatur angeordnet und war damit ohne jeden Zweifel ein Unrechtsstaat. Bautzen war auch kein Feriencamp oder eine offene JVA.
    In der DDR wurden Prozesse geführt, die der Freisler’schen Art nicht viel nachstanden. Sätze im Geiste „In der DDR war nicht alles schlecht“ sind genauso geschichtsfälschend und abzulehnen wie sein Pendant zum Nationalsozialismus. Beide Systeme waren Unrechtsstaaten und zur Nachahmung wirklich nicht zu empfehlen.

    Der allgegenwärtige Relativismus geht mir gehörig auf den Zeiger. Leuten, die nur 25 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR diesem Staat nachtrauern, kann ich noch nicht mal ein schlechtes Gedächtnis unterstellen.

    Stellen Sie sich bitte mal kurz vor, Sie hätten in der DDR einen Kommentar veröffentlicht, der gegen einen vom ZK eingeladenen in der Volkskammer Auftretenden gerichtet gewesen wäre…

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  11. Jens sagt:

    Sehr geehrter Herr Stemmler,

    ich möchte Ihnen mein aufrichtiges Bedauern zu den Ausfällen des Herrn Biermann ausdrücken. Wie der es wagen konnte, für die Linke unliebsame Behauptungen abzuseiern, erschließt sich mir auch nicht. Aber Moment mal: Da war doch was mit Demokratie!

    Da Sie im Gegensatz zu Wolf Biermann nie eine Einschränkung der freien Meinungsäußerung erfahren mussten, konnte der Läuterungsprozess bei Ihnen nun auch noch nicht einsetzen. Wenn Sie wegen freier Rede jemals um Ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssen, setzt bei Ihnen vielleicht auch ein Denkprozess ein..
    Ähnlich schwer wie für Ihre Gesinnungsgenossen im Bundestag muss es auch für Sie gewesen sein, einfach mal zuhören zu müssen.
    Und wer heute noch die DDR verharmlost, in dem er wie Sie behauptet, man könne allenfalls „einiges Nachteiliges von ihr sagen“, auf den prallt Ihre Beurteilung des Herrn Biermann ungebremst zurück..

    Sicher: Biermann ist nicht Maßstab und auch sein poetisches Ausdrucksvermögen ist nicht besonders ausgeprägt. Und ganz gewiss ist er kein Drachentöter (so wie Sie, der sich jede öffentliche Meinungsäußerung mit wahrem Heldenmut (und unterhaltsamer Rhetorik) entgegenstellt, die nicht seiner eigenen Überzeugung entspricht!), aber bekanntlich gibt es immer zwei Wahrheiten und eine davon sprach er aus.

    Opposition und Opportunismus haben nicht mal den gleichen Wortstamm – da muss man mal differenzieren, auch wenn`s weh tut.

    Ich kann aber auch nicht umhin, Ihnen bzgl. der Blockflötenparteien im Bundestag recht zu geben, die nicht nur nach dem zweiten Weltkrieg Nazis eine neue Heimat geboten und nach der Wende den DDR-Ablegern CDU. LDPD und Bauernpartei Unterschlupf gewährt haben, sondern bis heute auch Mitglieder aufnehmen, die z.B. von der AfD wegen ihrer politischen Historie abgelehnt werden (Bsp. NPD).

    Ich würde Ihnen wünschen, dass Sie sich Ihren eigenen Artikel noch einmal anschauen unter dem Aspekt „man kann auch mal klüger werden“.
    Aber sicher würden Sie Ihre Fehler zugeben, wenn Sie welche hätten? Oder?

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  12. Karsten, dass in der DDR viel Unrecht geschehen ist und Menschen unterdrückt und auch gefoltert wurden – keine Frage! Du hast ja auf entsprechende Beispiele hingewiesen. Aber man darf auch nicht vergessen, was bis in den 70er noch in bundesdeutschen Heimen gelaufen ist. Das ist auch nicht viel besser! Dass in der Linkspartei noch viele Mitglieder, gerade ehemalige Kader der SED, die Vergangenheit der DDR verherrlichen, ist sicher ungut. Aber es hat sich nun mal so ergeben, dass die LINKE heute die einzige Partei mit Einfluss ist, die gegen Ungerechtigkeiten wie Hartz IV vorgeht. Ich wehre mich vor allem dagegen, die DDR in Grund und Boden zu verdammen und so zu tun, als wäre das kapitalistische Deutschland das Paradies schlechthin. Freiheit ist relativ, wenn man kein Geld hat, um ins Kino zu gehen oder in Urlaub zu fahren.

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  13. Dann verraten Sie mir mal, Herr Schiele, was Sie gegen die haarsträubende Ungerechtigkeit in dieser Gesellschaft tun! Ich darf annehmen, dass Sie einen festen Job haben, eine DHH und eine Familienkutsche? Aus der Position lässt sich gut auf Linke schießen…

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  14. Jan Schiele sagt:

    Kristian Stemmler, Sie haben recht – Biermann ist ein Arschloch!
    Aber in diesem Fall hat er Ihnen und Ihresgleichen den Spiegel vorgehalten 😜

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  15. Karsten Müller sagt:

    In einem Beitrag der TAZ (https://www.taz.de/Wolf-Biermann-im-Bundestag/!149090/) wird der Auftritt Biermanns vor dem Deutschen Bundestag sehr treffend kommentiert. Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen!
    Richtig bleibt aber auch, dass sich Teile der LINKEN nach wie vor dagegen streuben, die DDR als das zu bezeichnen, was sie in weiten Teilen war: Ein Unrechtsstaat! Dieses scheint leider immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Ich finde es unerträglich, wenn z.B. immer wieder postuliert wird, dass die Kinderbetreuung in der DDR so viel besser gewesen sei. Sie hatte ein klares Ziel: Eine frühe Entfremdung des Kindes von den Eltern mit dem Ziel, dieses zum sozialistischen Bürger zu erziehen. Als Beispiel ein Zitat aus einem DDR- Erziehungsratgeber aus dem Jahr 1987: „Mutter und Vater als die meist entscheidenden Kontaktpersonen möchten immer für den Säugling da sein. Das geht aber nicht! Die elterlliche Autorität ist vom ersten Lebenstag des Kindes aufzubauen. Sind die Eltern insokonsequent und gerade in den ersten Lebenswochen dem Säugling gegenüber zu nachgiebig [..], dann wird der Keim für egoistisches Verhalten gelegt. (Ullmann Kleine Enzyklopädie. Die Frau. 1987, S. 240 ff.) Das widerspricht nun wirklich allen Erkenntnissen zeitgemäßer Säuglings- und Kleinkindforschung und in ähnlicher Weise habe ich es in den berüchtigten Erziehungsratgebern einer Johanna Harrer in fast gleichem Wortlaut gelesen.

    Auch an die berüchtigten Jugendwerkhöfe für Jugendliche, die sich nicht systemkonform verhielten, ist in diesem Zusammenhang zu erinnern. (Die Menschenrechtsverletzungen in diesen Jugendwerkhöfen mit dem Berufsverbot der Bundesrepublik für Beamte zu vergleichen, wie ich es in einen Kommentar zum Biermann-Auftritt gelesen habe, ist für mich unerträglich!) Der schlimmste davon befand sich in Torgau und ist heute nach langen Kämpfen zu einer Gedenstätte geworden (http://www.jugendwerkhof-torgau.de/).
    Auch Reiner Kunzes Buch „Die wunderbaren Jahre“ über das Leben in der DDR in den 70iger Jahren, wäre in diesen Tagen einmal wieder neu zu lesen. Es gab dafür für ihn einen Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR, was einem Berufsverbot gleichkam, und später die Zwangsausweisung!
    Es ist richtig, dass viele LINKE dieses Unrecht in der DDR klar benennen. Für sie dürfte es besonders unerträglich sein, dass es immer noch Menschen gibt, die es leugnen. Im Netz gibt es z.B. Dokumente mit Interviews ehemaliger Erzieher der Jugendwerkhöfe. Sie beziehen heute volle Rentenbezüge und verstecken sich hinter damals geltendem Recht eines Unrechtstaates. Dieses ist für viele Opfer unerträglich. Ich befürchte leider, dass diese Erzieher auch die LINKE wählen.
    Mir wäre allerdings auch lieber gewesen, z.B. ein Reiner Kunze hätte daran im Deutschen Bundestag erinnert. Biermann singen hören, mochte ich noch nie!

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