O’zapt is, nein danke! Der Norden braucht kein Oktoberfest – eine Polemik

Veröffentlicht: 2014-09-21 in Hintergründe, Kommentare
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Scan Möbel KraftVon Kristian Stemmler

Es ist schlimm genug, dass wir in der Fußballbundesliga seit Jahren eine bayerische Dominanz ertragen müssen (auch wenn das 0:0 des HSV gegen München diese am Sonnabend für den Moment ein wenig eingetrübt hat). Aber was wirklich unerträglich und völlig inakzeptabel ist, das ist der Versuch, bayerisches Brauchtum in Norddeutschland zu implantieren. Der buchholz express sagt: Obstat principes – Wehret den Anfängen!

Konkret geht es hier um das Oktoberfest, das bekanntlich gerade in der bayerischen Hauptstadt eröffnet worden ist. Schon seit Jahren ist zu beobachten, dass dieses Ritual, das vor allem aus Saufen, Saufen und noch mal Saufen besteht, in den Norden rüberschwappt. Alle möglichen Wald- und Wiesengastronomen sowie diverse Einzelhändler meinen ihren Kunden etwas Besonderes bieten zu müssen, indem sie ein Oktoberfest anberaumen, ihren Kellnerinen Dirndl verpassen, Bier und Brezel auffahren, Weißwürste und Haxen zu Blasmusik servieren.

Im Nordheide Wochenblatt drohte zum Beispiel das Hotel Böttcher in Nenndorf kürzlich an, am 20. September ein Oktoberfest zu veranstalten. Sage und schreibe zweieinhalb Seiten mit redaktionellen Texten und Anzeigen hatte das Wochenblatt dafür zusammengeschraubt. „Echtes Wiesn-Flair genießen: Festzeltstimmung pur“, harfte der Volontär (der mir persönlich leid tut, dass er Derartiges schreiben muss). „Das wird eine echte Gaudi“, wird Hotelier Gustav Böttcher zitiert.

Auf bayerisch versucht sich auch Steuerberater Wolfgang Schnitter, Vorsitzender der Buchholzer Wirtschaftsrunde, in seiner Anzeige. „Mia san mia“ heißt es da, und „Viel Spaß auf dem Oktoberfest!“ Auch die Firma Heinrich Hauschild wünscht ein „zünftiges Oktoberfest“, ebenso ein Hofladen, die Firma „Der Beschrifter“, ein Reisebüro, Edeka Herbert Meyer und die Rosengarten Apotheke. Was die alle mit Bayern oder dem Oktoberfest zu tun haben, ist mir schleierhaft!

Was ein Nenndorfer Hotel kann, kann Möbel Kraft natürlich schon lange. Wie schon in den Vorjahren lädt der Möbeldiscounter des dubiosen Unternehmers Krieger mal wieder zu einem Oktoberfest, in Buchholz vom 26 September bis zum 5. Oktober. Da gibt es Schweinshaxe in Biersoße mit Knödeln für sechs Euro und Weißwurst mit süßem Senf für drei Euro. Jeden Tag gibt es dazu außerdem Livemusik und da wird es endgültig skurril, denn da tritt das Stadtorchester Buchholz ebenso auf wie „Küstenjörn“ und die Freiwillige Feuerwehr Roydorf.

Von der Partie ist selbstverständlich auch wieder dodenhof. Dort feiert man Oktoberfest vom 20. September bis 4. Oktober. Anstich war am gestrigen Sonnabend, dafür engagierte man den Ex-Werder-Stürmer Ailton, was ja irgendwie passt, denn schließlich feiern auch viele Brasilianer gern das Oktoberfest, in Blumenau zum Beispiel. Auch bei dodenhof gibt es natürlich bayerische Spezialitäten wie das Hendl vom Grill für 8,80 Euro oder Kaiserschmarn für 9,50 Euro.

Der eine oder andere Leser wird jetzt denken, ja lasst die Leute doch feiern, das schadet doch keinem. Aber es geht hier um eine grundsätzliche Frage. Zum einen geht es um das Phänomen, das eigenes Brauchtum immer mehr untergeht und sich stattdessen fremdes Brauchtum breit macht wie die Herkulesstaude inmitten der heimischen Vegetation. Zum anderen lohnt es sich, darüber nachzudenken, dass alles und jedes für den Konsum ausgebeutet wird und solche Feste nur noch Vehikel sind für Gastronomie und Einzelhandel.

Da geht es dem Oktoberfest nicht anders als Ostern und Weihnachten. Darum sage ich: O’zapt is – nein danke!

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Kommentare
  1. Realistin sagt:

    @Edgar Rygol
    Wenn Du meinst, das Münchner Oktoberfest ist so friedlich und multikulti, dann solltest Du diesem Link einmal folgen:

    http://www.muenchen.tv/oktoberfest-der-wiesn-polizeibericht-mittwoch-71287/#.VCvqUTaGFKo

    Dort sind die Polizeiberichte von deren Einsätzen auf dem MO aufgeführt. Soooo friedlich ist das dann wohl nicht, gell?

    Dass die Speisen dort deftig und wohlschmeckend (je nach Geschmack) sind, läßt sich nicht abstreiten. Doch das hat nichts mit den alkoholisierten Menschen dort zu tun, die regelmäßig von Rettungsdiensten behandelt werden müssen.

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  2. Nichtsdestotrotz ist der Hype um das Oktoberfest abstoßend und es gehört halt nicht nach Norddeutschland. Ist mir schon klar, dass das Ganze ähnlich wie der Hamburger Dom ist nur größer. Aber gesoffen wird dort nun mal reichlich, da beißt die Maus keinen Faden ab. Und die Grundkritik an der hedonistischen Ausrichtung dieser Gesellschaft lässt sich an diesem Fest ebensogut entfalten wie an vielen anderen Anlässen.

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  3. Edgar Rygol sagt:

    Herr Stemmler scheint zuviel RTL2 gesehen zu haben. Das Münchner Oktoberfest ist jedenfalls vollkommen anders als hier beschrieben. Natürlich kann man sich dort die Hucke vollsaufen. Das Angebot ist schließlich reichlich vorhanden. Aber niemand ist dazu verpflichtet, und die wenigsten tun es auch. Durchschnittlich 400.000 Besucher pro Tag werden gezählt und es ist eher ein friedliches, multikulturelles Familienfest vor einer bairischen Kulisse als ein Massenbesäufnis mit Promi-Beigabe – auch wenn einige Medien ein anderes Bild zeichnen.
    Zu einer guten Feier gehört nun mal auch Essen und Trinken. Trotz Massenabfertigung hat die Küche dort ein gutes Niveau. Die Hendl sind knusprig und saftig, die Brezn sind nicht aufgebacken sondern werden frisch vor Ort hergestellt und die Dampfnudel in einem Meer von Vanillesoße ist einfach ein Traum. Über die Qualität des Bieres braucht man nicht zu diskutieren – obwohl auch das Geschmacksache ist. Die hiesigen „Halbfertig“-Küchen bieten bei den Speisen allenfalls nur fade Kopien an.
    Und nein: das Oktoberfest ist nicht der Gipfel der Spießigkeit – da liegt mit weitem Abstand das Buchholzer Schützenfest vorn.

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  4. aber Oktoberfest ist doch der Gipfel der Spießigkeit, oder wie?!

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  5. Uwe Schulze sagt:

    @Hilde: Stimmt ich bin nicht richtig in der Politik, werde aber 2016 für den Stadtrat kandieren. Mit der Kandidatur für das Bürgermeisteramt habe ich es zwar ernst genommen, sollte aber nicht sein.Seither aber mische ich schon hier und da auch mal in den öffentlichen Fraktionen mit und besuche auch Stadt und- Ortsratssitzungen.

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  6. johndoe sagt:

    Genau….und dass ich beim Oktoberfest meine Maß trinke, hat auch persönliche Gründe…und wenn ich rumprolle auch! Man merkt schon, dass ist hier eine Kleinstadt! Alles Spiesser, außer Mutti!

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  7. …nur weil er im Duktus polemisch ist, kann er doch analytisch sein… Dass ich auf den letzten Sitzungen nicht war, hatte persönliche Gründe.

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  8. Hilde sagt:

    Nun, dieser Umstand ist mir bekannt…aber ich hab auch gelesen, dass Sie auf den letzten Sitzungen nicht zugegen waren…
    Und… Verzeihung…nach Analyse liest sich der Text nun gar nicht, leider.

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  9. Also, erst mal bin ich Mitglied im Stadtrat von Buchholz, soviel zum Engagement. Ansonsten geht es hier nicht um den Aufruf zum Verzicht, sondern um eine Analyse gesellschaftlicher Vorgänge.

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  10. Hilde sagt:

    Ach…“Aufsaugen von Traditionen durch Konsumismus“…schöner Satz. Etwas blendend und seinerseits evtl. irrelevant, den so ist nun mal die historische Entwicklung…Klar, zu den Oktober/Schützen/Frühlings/Sommer/ Winterfesten mag man stehen wie man will. Nun tanzen wir nicht mehr ums Feuer (Gott sei Dank), sondern natürlich um andere goldene Kälber. Ich dachte immer, hier im Blogg sollte Politik besprochen/ reflektiert werden…. Allerdings geht es in letzter Zeit immer mehr um die Predigt zum Verzicht. Und so wird niemand sein Tun und Handeln sein lassen…kein erhobener Zeigefinger wird einen Festbesucher abhalten, seine Maß zu stemmen. Aber zielgerichtetes, entspanntes Ansprechen, statt pauschales Drauf hauen, Information und Aufklärung statt scheinbar wichtige Aufforderung zu Askese. Es ist ja so leicht, an dem Tun anderer ein Problem zu sehen. Gehen Sie doch alle in die Politik und ändern was…. Und wer schon drin ist, sollte mal was auf die Beine stellen….aber sehen tue ich inzwischen nur Herrn Schulze, dabei ist der gar nicht richtig in der Politik, oder? … Alle anderen schnacken hier schlau und sind glücklich, dass sie ein besseres Weltbild haben als die Mitkommentatoren…
    Und typischerweise, bis auf Frau Müller (vermutlich), alles dolle Männer….

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  11. Fressen und Saufen…schließe mich vollinhaltlich an!

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  12. Silke Müller sagt:

    Wenn man sich diese ganzen Veranstaltungen genau anschaut geht es doch schon seit langen nur um das eine, ESSEN und TRINKEN oder besser gesagt FRESSEN und SAUFEN.
    @Karsten W. kann es sein das Sie hier Gedankengut aufwärmen wollen was keiner mehr haben will?

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  13. Uwe Schulze sagt:

    @ Karsten Wiechern: Ich kann mich nicht daran erinnern nach einer Beleidigung gefragt zu haben!
    War mein Frage zu schwer?
    Sie haben mich in Dibbersen gesehen, das freut mich 😄
    Sprechen Sie mich doch zukünftig ruhig an wenn Sie mich sehen, oder funktionieren verbale Entgleisungen nur vor dem Display?
    Ich freu mich drauf 😄

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  14. Wenn Sie meinen, dass das Aufsaugen von Traditionen durch den Konsumismus irrelevant ist, bitte sehr!

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  15. Hilde sagt:

    Doll, gaanz doll, worüber hier sich die Vorgartenfraktion im Blogg äußern darf…übrigens gilt dass auch für Herrn Stemmler, der sich scheinbar von seinem Anspruch, eine Alternative zum NHW zu sein, camelmässig meilenweit entfernt hat. Schnöde Berichterstattung im „iiiih-die-Leute-wollen-spass-Modus klappt super, ist aber leider an den Tatsachen vorbei. Könnte sein, dass in Buchholz tatsächlich gerade Politik gemacht wird….allerdings ohne hier besprochen zu werden. Es wäre zu wünschen, dass diese letzten Bonsai-Meldungen als Glosse erscheinen und vielleicht tatsächlich über ernsthaftes konkret berichtet wird…Journalistisch korrekt und mit Hintergrund, aus einer alternativen Sicht heraus.
    So jedenfalls ist dieser Blogg ebenso überflüssig wie die A/FD/P…

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  16. lofo sagt:

    Ich finde es klasse! Die Menschen haben Spaß, die Restaurants sind bestens besucht und machen gute Umsätze. Das tut unserer Gastronomie gut zur heutigen Zeit und wenn nur das Motto „Oktoberfest“ viele Gäste anlockt umso besser.

    Es ist ein Fest das die Leute zusammen bringt und gerade auf den Dörfern hat man nicht viele Gelegenheiten um mal los zu gehen (vor allem die älteren Herrschaften).

    Mit Freude werde ich z.B. zum Oktoberfest von Möbel Kraft gehen, um im feschen Dirndl und Freunden einen tollen Abend zu verbringen.

    Klar trinken auch viele mal über´n Durst, aber dann sollte man wohl jegliche Veranstaltungen meiden, denn auch auf Herbstmärkten, Weihnachtsmärkten sowie Stadt- und Dorffesten wird mal einer zu viel getrunken und gaaaanz schrecklich… da gibt es auch Menschen die lachen und alte Bekannte treffen 😉 bloß jeglichen Kontakt meiden !

    Tradition hin oder her, wenn den Leuten in unserer Region das Feiern zum Oktoberfest
    einen tollen Abend mit Familie, Nachbarn und Freunden beschert, bitte. Die Welt ist düster genug.

    Also hoch die Tassen und einfach mal ein bisschen Spaß haben!!!!

    In diesem Sinne 😉 schon mal ein schönes Wochenende!

    PS: Diese ganze „Kommerzka**e“ sichert ziemlich viele Arbeitsplätze. Außerdem welche Servicekraft freut sich nicht nach einem anstrengenden Tag über schönes Trinkgeld nach einer gut besuchten Party ?!

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  17. Karsten Wiechern sagt:

    @ Uwe Schulze: Etwas das jemanden (in diesem Falle den Deutschen) seit jeher weiter gegeben wird. Sei es das Handwerk vom Vater zum Sohn, oder meinetwegen auch das Brauchtum auf dem Oktoberfest, welches natürlich nicht nur aus Bierkrügen und Komasaufen besteht…..Erntefeste z.b haben grade hier bei uns im Norden eine Jahrhunderte alte Tradition die es natürlich zu erhalten gilt. Aber Menschen wie sie die fernab jeder Realität leben wissen natürlich mit so etwas nichts anzufangen, oder doch? Waren sie nicht auf dem Osterfeuer in Dibbersen? Eine alte germanische Tradition, die nichts mit dem christlichen Glauben zu tun hat.

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  18. Anonymous sagt:

    @Uwe Schulze: da wären zum Beispiel Faslam, teilweise noch Rummelpott, Pingstkar, Schützenfest, Maibaum stellen…

    Leider zwischenzeitlich unpopulär, weil a) nicht kommerzialisiert bzw. b) zu tradiert – da feiert es sich doch ohne Brauchtum unbeschwerter – es lebe der Mainstream!

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  19. Uwe Schulze sagt:

    @ Karsten Wichern: Und unsere Traditionen wären welche noch genau?

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  20. Karsten Wiechern sagt:

    Zum einen geht es um das Phänomen, das eigenes Brauchtum immer mehr untergeht und sich stattdessen fremdes Brauchtum breit macht wie die Herkulesstaude inmitten der heimischen Vegetation.

    Genauso sieht es nämlich aus Herr Schrader!!!

    Zurück zu unseren Traditionen!

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  21. Sehe ich auch so! Die Feste werden nur noch kommerziell ausgebeutet.

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  22. Im Gegentum! Wir sollten die Bayern ermutigen, eine Abstimmung wie die Schotten anzustreben oder sich an den ostukrainischen Separatisten ein Beispiel zu nehmen…

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  23. RBO sagt:

    Volle Zustimmung, vielen Dank für den Artikel! Aus meiner Sicht ist das Oktoberfest aber nichts weiter als eine weitere Eventisierung eines (den Bayern von Herzen gegönnten) Volksfestes, die im Gleichschritt mit dem Valentinstag, Halloween, Ostern und Weihnachten lediglich dazu dient, die Konsumenten an ihre Pflichten zu erinnern. Hintergründe und Herkünfte der Feste und Brauchtümer verschwinden hinter anlassbezogen dekorierten Werbeplakaten. Außerdem wird das Münchner Oktoberfest durch die vielen (meist billigen) Kopien in ganz Deutschland insgesamt bis zur Beliebigkeit abgewertet. Auch wenn es dort nur ums Saufen geht – wenn das bayerische Volkstümlichkeit ist und man es dort anders nicht aushält, soll man es ihnen doch einfach gönnen und sich vielleicht auf eigene Feste besinnen…

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  24. Anonymous sagt:

    Kann ich nur vollumfänglich unterschreiben. Halloween, Oktoberfest und Spekulatius ab 1.September. Grausam, diese ganze Kommerzka**e …

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  25. Ein Norddeutscher, also Sau-Preiß sagt:

    Da kann ich ja lieber gleich zu Gosch nach Sylt fahren …

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  26. Ein Norddeutscher, also Sau-Preiß sagt:

    Kaiserschmarrn, also äh, Pfannkuchen für € 9,50 (das waren vor 15 Jahren fast zwanzig, in Worten ZWANZIG deutsche Mark. Das ist ein stolzer Preis. Und ein Hendl, also ein Broiler oder Hähnchen für 8,80 finde ich auch für heute einen heftigen Preis. Gehören da Beilagen dazu. Am Hähnchenexpress vorm Media Markt gibt es das für € 3,50 … und schmeckt auch.

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  27. JayKay sagt:

    Welch regional-nationalistischen Töne. Bereichern nicht auch die Bayern unsre Kultur? Warum wollen wir auf Vielfalt verzichten? Ich bin für unbeschränkten Zuzug verfolgter Kulturflüchtlinge und jeder Wald- und Wiesengastwirt sollte bis zur Klärung eines Bleiberechts mindestens einen Jodelbayern zuhause aufnehmen. Bitte nicht nochmal solche Beiträge nach dem Motto “ Am norddeutschen Wesen soll die Welt genesen“ Für ein multikulturelles Norddeutschland!

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  28. Realistin sagt:

    Habe einige Jahre in Bayern gelebt und festgestellt, dass in München das Oktoberfest nur in München ist und nicht in den Orten darum herum. Für die Bayern ist das natürlich ein willkommener Anlass, sich tagelang mit Alkohol zuzuschütten und die oberen Zehntausend fühlen sich – in Anbetracht dessen, dass ein vermehrter Prominenten-Strom zu beobachten ist – im Fokus der Welt.

    Wenn hier in Norddeutschland nicht die Verbraucher mitmachen würden bei diesen „Bayrischen Aktionen“, gäbe es diese bald nicht mehr. Es scheinen also die Menschen es zu lieben, wie die Bayern zu feiern.

    Ich selber trinke kaum Alkohol und mir ist es zuwider, wenn die Leute grölend und schreiend Schlager und Wiesenhits von sich geben, an die nächste Hausmauer urinieren und sich vielleicht sogar auch noch schlagen.

    Es sollte also jede(r) mit sich selbst abmachen, solche Aktionen mitzumachen.

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  29. ausgesucht sagt:

    … willst du (nördlich der Weißwurstlinie) September/Oktober verunstalten, veranstalte ein Oktoberfest 😉

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