Stadtfest Buchholz 2014 – Vom Rathauspark bis zur Empore geht wieder die Post ab

DSC_1365Von Kristian Stemmler

Wenn der Sommer und die großen Ferien vorüber sind, gibt es in Buchholz als Trostpflaster das Stadtfest. Seit Freitag läuft die größte Sause des Landkreises, die Tausende Buchholzer und Gäste von außerhalb auf die Beine bringt, und zwar schon zum 40. Mal. Bisher hatten die Veranstalter Glück mit dem Wetter. Mit recht milden Temperaturen und wenig Wolken ging es am ersten Tag los. Und bei den beiden Topacts auf Rathausbühne und Emporebühne steppte der Bär.

Vor dem Rathaus spielte mit Les Amis ein Stadtfest-Dauerbrenner auf. Es dauerte nicht lange bis der Tanzboden vor der Bühne voll war. Da hatten es Cockroach, die auch schon etliche Jährchen dabei sind, vor der Empore etwas schwerer. Dort gibt es bekanntlich keine Tanzfläche, sondern nur das rote Pflaster, auf dem das Tanzen nicht ganz so leicht ist. Deshalb trauten sich nur vereinzelt Festbesucher. An der Musik lag`s nicht, denn Cockroach setzten die Rockklassiker gewohnt druckvoll um.

Am heutigen Sonnabend sieht es mit dem Wetter nicht ganz so gut aus. Bis gegen Mittag herrschte Bewölkung vor, aber es blieb immerhin trocken und vereinzelt leuchtet schon blauer Himmel zwischen den Wolken. Der Rathauspark füllte sich ab Mittag, dort haben sich wie immer viele Vereine, Initiativen und Institutionen eingefunden, um die Festbesucher mit Informationen, Unterhaltung, Kaffee und Kuchen, Bier und Bratwurst zu versorgen.

Die Sportvereine sind da ebenso vertreten, wie Schulen, die Polizei, Greenpeace, die Zeugen Jehovas, der ADFC, das Bündnis für Flüchtlinge und die Antifaschistische Begegnungsstätte Heideruh. Alle nutzen sie die Gelegenheit, ihr Anliegen unters Volk zu bringen, mit Bürgern ins Gespräch zu kommen und vielleicht den einen oder anderen Spenden-Euro einzusammeln. Soweit erkennbar, ließ sich das am frühen Sonnabendnachmittag schon gut an.

Hauptkampftag ist beim Stadtfest bekanntlich der Sonnabend und ab dem Nachmittag wird es, wenn das Wetter sich hält oder sogar noch bessert, wieder richtig voll werden. Vor dem Rathaus servieren die Movie ManiaxX Party-Cover der 70er und 80er, am Emporeteich die Band Showdown Live ebenfalls Party-Cover. Mit anderen Worten: Da wird wieder richtig abgehottet zu Hits von Status Quo, AC/DC und was es sonst noch so gibt. Viel Spaß dabei wünscht der buchholz express!

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9 Comments

  1. Also Hans- Jürgen die DKP und auch der VVN setzen sich hervorragend für antifaschistische Friedenspolitik ein. Das zählt für mich. Genau so wie alle anderen Mitarbeiter der Heideruh dieses zum überwiegenden Teil praktizieren. Ich bin kein Fan , ein Fan ist immer oberflächlich, ich respektiere und anerkenne diese Arbeit. Also nichts mit Outing.
    Ansonsten sollten sie endlich als eingetragenes AFD -Mitglied sich selbst bekennen und nichtversuchen andere Leute mit ihren tumpen und langweiligen Kommentaren
    in bestimmte politische Ecken zu drängen.Sie können es nicht. Aber beteiligen sie sich ruhig weiter an der Diskussion, es muß ja auch lustig sein. Sollten sie immer noch nicht verstanden haben welche
    wichtigen Aufgaben HEIDERUH in Buchholz leistet z.B. in der Jugendarbeit, Erwachsenen-Bildung, Flüchtlingsbetreung und antifaschistisc her Friedenpolitik (inklusive der DKP und VVN) leistet, haben sie Gelegenheit am Sonntag den 21.9.14, ab 16.3o Uhr, sich in der Herideruh bei den Aktiven dort zu Informieren.
    Wenn sie wirklich Interesse gehabt hätten , wäre die Gelegenheit zur Info allerdings schon auf dem Stadtfest am Stand der Heideruh gewesen.
    Ach so von dem Geld aus der SED an den VVN ; da haben die Mitglieder des VVN auf dem Stadtfest bestimmt Kotlett im Brötchen bei der Segelkameradschaft am Stand gegessen. Ihr Bier werden sie am Stand der Buchholzer Schützen getrunken haben.

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  2. @buchholzexpress:
    Da bin ich ja fast bei Ihnen. Die Unterschiede der Ideologien ist mir durchaus geläufig, auch wenn ich die DKP – Gesinnungsbrüder der SED – etwas kritischer als Sie betrachte. Die SED hat uns ja in Deutschland gezeigt, was Kommmunisten unter einer Volksdemokratie verstehen. Da war auch nicht viel mit Menschlichkeit und Meinungsfreiheit. Mir sind schon aus folgendem Grund beide gleich „lieb“: Beide haben das Ziel, diesen Staat – unsere Demokratie – abzuschaffen.
    Und das findet definitiv nicht meinen Applaus.

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  3. Der Unterschied zwischen der NPD und der DKP ist nur, dass die NPD eine menschenverachtende Ideologie predigt und die DKP eine Vision von einer Gesellschaft der Gleichheit, auch wenn diese unter den gegebenen Verhältnissen sicher schwer zu erreichen ist. Für die Herrschenden in diesem Land ist natürlich die DKP gefährlicher als die Braunen, weil sie ihre Macht- und Besitzansprüche in Frage stellt.

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  4. @hans-christian keunecke:

    Es ist richtig, was Sie schreiben, die DKP ist keine verbotene Partei. Das ist Ihnen offensichtlich ein Anliegen. Ich gebe zu bedenken, daß die NPD ebenfalls keine verbotene Partei ist. Ich denke, daß Sie gegenüber der NPD kein so entspanntes Verhältnis an den Tag legen, oder ? 😉
    Daß der VVN lange Zeit von der SED finanziert wurde, ist doch auch interessant, oder? Sie hat sozusagen für den Gegner gearbeitet, den Gegner, der die Demokratie abgelehnt und bekämpft hat. Ist für Sie also auch in Ordnung.
    Damit haben Sie natürlich ein Statement in den Raum geworfen, das an Ihrer Gesinnung keinen Zweifel lässt. Ihr Beitrag wirft damit ein ziemlich schlechtes Licht auf die von Ihnen unterstützte Einrichtung und bestätigt die Zweifel der AfD an der Einrichtung Heideruh.
    Der AfD geht es nicht um die Bekämpfung des Antifaschismus – an dem Punkt sind Sie und die AfD sich einig – die AfD macht darauf aufmerksam, wer den Begriff des Antifaschismus mißbraucht, um seine eigene Gesinnung zu tarnen.

    Wenn es nach mir ginge, hätte übrigens keine der angesprochenen Organisationen in Deutschland etwas zu melden. Sie haben sich als Fan der DKP und des VVN geoutet. Das ist juristisch völlig in Ordnung, schließlich herrscht Meinungsfreiheit in Deutschland.
    Ich betrachte Ihren Beitrag jedenfalls als Outing und als kein konstruktives Statement (und schon gar nicht zum Thema Stadtfest)

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  5. Als wir tagsüber mit unseren Kindern auf dem Stadtfest waren, habe ich keine Besoffenen gesehen. Ganz im Gegenteil, wir haben uns z. B. im Rathauspark sehr wohlgefühlt, und unsere Lütten (und viele andere auch) hatten ihren Spaß.
    Nervig finde ich jedoch das Müllproblem: Schon am Samstagmorgen war der Platz am Kabenhof mit Scherben übersät. Die Mülleimer in der Innenstadt liefen Sonntagvormittag über – kein schöner Anblick. Hier würde ich mir ein anderes Konzept wünschen.

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  6. Sicherlich gehört das Feiern zum Stadtfest dazu und legale Drogen ( Alkohol ) gibt es in allen Variationen. In vielen Bereichen ist der Lärm unerträglich und man hört die Musik aus allen Richtungen auf einmal. Ich meine dennoch das Positive am Stadtfest überwiegt..
    Aber es gibt ja die Entspannungsecke mit den Vereinen und Verbänden, das für mich eigentliche Stadtfest, vorm Rathaus und in den umliegenden Grünanlagen.
    Hier viel mir besonders der gut besuchte Stand des WOHN- UND FERIENHEIM HEIDERUH e.V. auf, der gut besucht war und an dem eifrig diskutiert wurde. Thema waren die oberflächliche, dümmliche und schlecht Informierte Hetze des AFD Kreisvorsitzenden ,HERR KRAUSE in einem offenen Brief an die Stadtverwaltungsführung gegen HEIDERUH e.V. und seine Besucher, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Mitarbeiter auch in der Flüchtlingsbetreung.
    Hier wird die genehmigte Partei DKP und der genehmigte Verband VVN ohne Grund als Extremistisch denunziert und die gesamten Aktivitäten in der HEIDERUH in die selbe Ecke
    gestellt. Herr AFD- KRAUSE Politiker können sie nicht lassensie es Schon ihr erster öffentlicher Versuch war ein Reinfali.
    Aus der Geschichte der HEIDERUH ist zu erkennen ,dass hier friedenspolitische antifaschistische Politik berichtet und diese auch gefördert wird. Durch internationale Workschops, Jugendarbeit, Filmabende, Flüchtlingsarbeit (auch in der Flüchtlingsbetreung
    in Buchholz) usw.,usw.
    Auch der Buchholzer Bürgermeister Geiger Hat die Arbeit der HEIDERUH e.V anläßlich
    einer Jubiläumsfeier positiv erwähnt und Unterstützung zugesagt.
    Her AFD_KRAUSE hat mit seinem negativen Wochenblatt-Artikel jedenfalls am Stand auf dem Stadtfest für positiven Zulauf von Bürgern gesorgt. Für die gute Werbung müßte man sich fast bedanken.
    .

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  7. Ich finde das Stadtfest gut. Es ist im Lande seltener geworden, daß (fast) eine ganze Stadt über 3 Tage feiert. Auch die Einrichtung der Kleinbühnen für Nachwuchsband ist eien sehr gute Idee. Es ist immer interessant zu beobachten, wer welche Musik macht, welches Feedback vorhanden ist und ob neue Ternds zu beobachten sind.

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