INTERVIEW Stadtbauträtin Grondke: City Center II wird keine neue Shopping Mall

Mit der Bebauung der Fläche des City Center II wird die Innenstadt komplettiert, Einzelhandel soll es aber nur im Erdgeschoss geben. Das sagte die Buchholzer Stadtbaurätin Doris Grondke im Interview mit dem buchholz express. Ausführlich nimmt Grondke auch zum Stand und den Auswirkungen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISEK Stellung.

Kristian Stemmler: In der Presse wurde berichtet, dass Bürgermeister Geiger vor seinem Ausscheiden, das Gelände vom so genannten City Center II noch an den Markt geben will. Wäre es nicht sinnvoller, dass ISEK abzuwarten, bevor man auf dem Gelände baut?

Doris Grondke: Da haben Sie im Grundsatz Recht; allerdings bescheinigt uns das aktuell vorliegende Gutachten, zur Einzelhandelsentwicklung in Buchholz, welches im Rahmen des ISEK erstellt wurde, dass eine Mobilisierung der Flächen und eine Ausweitung der Angebote zwingend erforderlich werden wird um die Revitalisierung des City Center voran zu bringen. Aus Sicht der Gutachter wird ansonsten der sogenannte innerstädtische Lauf erschwert.

Insofern besteht die Chance über die gesteuerte Entwicklung der Fläche und durch ein durchdachtes und Nachfrage gerechtes Angebot einer Zergliederung des innerstädtischen Einzelhandels entgegenzutreten. Diese Perspektiven würden wir gern durch eine frühzeitige und aufeinander abgestimmte Entwicklung sinnvoll nutzen. Obgleich der ISEK-Prozess noch läuft, müssen wir als Verwaltung natürlich handlungsfähig bleiben. Es sind in der Vergangenheit verschiedene Bewerber auf uns zugekommen, die Interesse an dem Standort der Fläche CC II angemeldet haben. Wir werden verwaltungsintern zunächst über folgerichtige Nutzungen nachdenken und selbstverständlich auch Lösungen für den ruhenden Verkehr finden müssen. Erst danach geht die Fläche in eine entsprechende Ausschreibung. Eine Bürgerbeteiligung wird selbstverständlich im Rahmen der Bauleitplanung durchgeführt.

Halten Sie es generell für sinnvoll, diese Lücke zu schließen?

Ja, ich halte es generell für sinnvoll diese Lücke zu schließen. Die Fläche übernimmt nicht nur eine funktionale, d. h. eine über die Nutzung entsprechende Aufgabe, sondern erfüllt darüber hinaus auch städtebaulich eine bedeutende Funktion. Die Bebauung des Grundstücks komplettiert die Innenstadt konsequent ab.

Im Gespräch ist, dass im CC II auch Geschäfte angesiedelt werden. Braucht die Innenstadt denn noch mehr Einzelhandel? Mit dem CC I ist es doch nach der Eröffnung der Buchholz Galerie schon bergab gegangen.

Das ist richtig und die Befürchtung liegt nahe. Allerdings ist es nicht geplant dort eine weitere „Shopping Mall“ wie die Buchholz Galerie zu entwickeln. Bei der Entwicklung der Fläche geht es vielmehr um die Ansiedlung z. B. einer Einzelhandelsnutzung im Erdgeschoss, um den funktionalen Lückenschluss zwischen der Buchholz Galerie und dem City Center – den o. a. „Lauf“ zu gewährleisten. Darüber könnten Wohnnutzungen und Dienstleistungen angesiedelt werden und es muss eine zweckdienliche Lösung für die parkenden Autos gefunden werden.

Wo liegen die Probleme mit dem CC I? Was muss passieren?

Dass der Leerstand im CC I nach der Entwicklung der Buchholz Galerie eingetreten ist, liegt meines Erachtens vor allen Dingen an der Attraktivität der bestehenden Baulichkeit des City Center I. Das Einkaufscenter ist auffällig „in die Jahre gekommen“ und benötigt dringend – ob mit oder ohne Buchholz Galerie – ein Update! Ich bin der Meinung, dass ein Nebeneinander von inhabergeführte Geschäften als auch von Filialisten der Buchholz Galerie gleichzeitig möglich ist. Allerdings brauchen die kleineren, Inhaber geführten Geschäfte selbstverständlich ebenfalls eine gewisse Qualität, damit die Kaufkraft gehalten und entwickelt werden kann und der Standort nachhaltig gesichert ist. Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der Einzelhändler im City Center liegt also wesentlich in der Aufwertung durch Sanierung und einem entsprechend innovativen Nutzungskonzept.

Wie stellen Sie sich überhaupt die Entwicklung der Innenstadt vor? Was kann man mit dem Caspers Hoff anfangen?

Meine Vorstellung von der Innenstadt ist im Kern „Autoarm“ zugunsten einer hohen Verweil- und Aufenthaltsqualität. Bereits im Sommer 2013 haben wir ein Konzept zur Innenstadtgestaltung erarbeitet, welches davon ausgeht, die Laufzonen konsequenter miteinander zu verbinden und die Aufenthaltsqualitäten zugunsten von Spiel- und Gastronomieangeboten zu erhöhen. Dabei sind wir davon ausgegangen, dass der Bereich um Caspers Hoff als wesentlicher Teil der Innenstadt aufgewertet und zukünftig von Peets Hoff an die Neue Straße angebunden werden sollte. In diesem Zusammenhang wäre die Empore – über die kulturelle Bedeutung hinaus – städtebaulich von zwei Seiten wahrnehmbar und im Stadtraum noch präsenter. Aber auch hier gilt es, sinnvolle und machbare Lösungen für den ruhenden Verkehr zu entwickeln. Anlass für das Innenstadtkonzept war übrigens die Barriere freie Gestaltung der Stadtmitte mit weiteren Entwicklungsoptionen für den Einzelhandel. Dem Konzept liegen sieben Bauabschnitte zugrunde, die jeweils mit Kosten unterlegt sind.

Wie ist der Stand des ISEK, wie geht es weiter?

Der ISEK-Prozess ist bereits zu 60 Prozent fortgeschritten und wir befinden uns nach der Phase der Analyse – d. h. nach Ermittlung der Stärken und Schwächen Chancen und Risiken – nun auf der Suche nach Entwicklungszielen und räumlichen Schwerpunkten. Eine nächste Etappe der Bearbeitung wird sein, Maßnahmen und konkrete Projekte sowie mögliche Zeit- und Umsetzungshorizonte zu benennen.

Die Analyse haben wir umfänglich und intensiv und mit unterschiedlichsten Gruppierungen, Vereinen, Experten, über eine permanente Onlinebeteiligung, eine öffentliche Ausstellung im CC I, Stadtspaziergänge und Bürgerwerkstätten gemeinsam erarbeitet. Wir haben Arbeitswerkstätten mit der Ratspolitik, mit den Ortsräten der Ortschaften und mit Schülerinnen und Schülern der städtischen Schulen der Stadt veranstaltet. Wir haben uns zu Fragen der Bevölkerungsentwicklung, zur Wohnraum- Gewerbe, Einzelhandels- und Sportentwicklung mit Gutachtern getroffen, die uns notwendige Prognose, Daten als Fundament für nachfolgendes Tun ermittelt haben. Ich erwähne die umfängliche Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger deswegen, weil sich damit zwangsläufig die Frage der Erwartungen an den Prozess anknüpft.

Erwartungen und Begehrlichkeiten…

Ja, es ist ohne Zweifel, dass in solchen Diskussionsrunden, Gesprächen, Werkstätten und Befragungen Begehrlichkeiten, und Wünsche geweckt werden und sollen! Es werden vielerlei Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche zur zeitnahen Umsetzung von Projekten erhoben. Der Straßenausbau, der Umbau, die Sanierung der Schule, ein neues Schwimmbad, mehr Ärzte, Spielflächen, Sportplätze, uvm…

Wie Sie sich sicher denken können, wird und kann aber nicht alles gleichzeitig umgesetzt werden. Selbst wenn Einiges sogar langfristig nur Idee bleibt oder nicht realisiert werden kann – aus welchen Gründen auch immer – ist das ISEK jedoch wichtig und richtig!

Begründen Sie das bitte genauer.

Das ISEK sammelt Ideen, definiert Ziele und setzt einen Handlungsrahmen, damit die politischen Gremien in der Abwägung der verschiedenartigen Maßnahmen systematische Entscheidungen treffen können in welchem Jahr, in welchem Zeitraum was und mit welchem Geld/mit welchen Mitteln finanziert und umgesetzt werden kann. Gerade vor dem Hintergrund der immer knapper werdenden Haushalte in den Kommunen, sind deswegen gesamtstädtische und aufeinander abgestimmte Konzepte erforderlich. Die Umsetzung der Maßnahmen in einem ISEK erfolgt also nicht immer 1: 1 und kann nur peu a peu umgesetzt werden.

Da Stadtentwicklung nicht nur ein langfristiger, sondern auch ein dynamischer Prozess ist, ist auch eine gewisse Offenheit zur Fortschreibung und Anpassung an neue Rahmenbedingungen, etwa aufgrund der sich verändernden demografischen Entwicklung notwendig. Wichtigster Punkt ist hierbei jedoch, dass das Resultat nachhaltig politisch gestützt und umgesetzt wird und dass es künftige Kommunalwahlen überdauert und fortbesteht. Die Bearbeitung ist mit einer intensiven Bürgerbeteiligung erfolgt und nun ist die Verwaltung und Politik gefordert – damit Beteiligung kein Lippenbekenntnis bleibt.

Die Umsetzung haben wir also alle gemeinsam in der Hand!

Es wird immer wieder, z. B. vom Wochenblatt der Vorwurf erhoben, das ISEK wäre zu teuer. Was sagen Sie dazu?

Die Aussage ist natürlich vereinfacht und verkürzt! Selbstverständlich kostet die Bearbeitung eines breit angelegten Konzeptes zur zukünftigen Entwicklung einer Stadt Geld. Man kann die Bearbeitung als Kommune entweder fremd vergeben oder diese mit eigener Kompetenz erarbeiten. Für mich stellt sich jedoch viel eher die Frage, ob sich eine Stadt in einer Größenordnung wie Buchholz ein Stadtentwicklungskonzept leisten möchte oder ob man aus Spargründen weiterhin ohne eine aufeinander abgestimmtes Konzeption planen möchte?

Wozu brauchen wir ein ISEK, was haben wir davon?

Unabhängig davon sind kommunal aufeinander abgestimmte Stadtentwicklungsstrategien und Wohnraumversorgungskonzepte die unabdingbare Grundlage und Voraussetzung für Förderentscheidungen von Landes- Bundes sowie von europäischen Fördermitteln. Wir werden deswegen mit dem fertigen ISEK-Papier selbstverständlich die Referate der niedersächsischen Ministerien aufsuchen, um Fördermittel zu akquirieren.

Im Bereich der Städtebauförderung plant der Bund z. B. aktuell eine deutliche Aufstockung der Finanzhilfen, nämlich die Erhöhung der Bundesmittel um 600 Millionen Euro. Damit wird das Programmvolumen von 700 Millionen Euro jährlich verstetigt. Zudem soll das Programm „soziale Stadt“ mit 150 Millionen pro Jahr finanziell besser ausgestattet werden.

Außerdem soll die Wohnraumförderung deutlich verbessert werden, so dass die Frage nach bezahlbarem Wohnraum für kleine und mittlere Haushalte im Mittelpunkt der Förderung steht. Auch wird es künftig Förderbeiträge geben, die an die gestiegenen Baukosten angepasst sind.

Geplant ist zudem Zusatzdarlehen für die Installation von Aufzügen, für Mehraufwendungen bei besonderen Maßnahmen für Menschen mit Behinderung und für die Schaffung kleiner Wohnungen bereit zu stellen und Ersatzbaumaßnahmen in Verbindung mit dem Abriss unwirtschaftliche Bausubstanz soll künftig gefördert werden.

Auch haben Baumaßnahmen zur Energieeinsparung weiterhin hohe Priorität. Es werden u.a. Mittel aus dem Europäischen Fonds bereitgestellt, wie zum Beispiel die CO 2 Reduzierung im Wohnungsbestand sozial benachteiligter Quartiere, die dazu beitragen sollen, dass Modernisierungskosten nicht zu steigenden Mietkosten führen. Ein weiterer Fokus der zukünftigen Förderungen liegt zudem in der Deckung des Bedarfs an Wohnungen für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, pflegebedürftige Menschen nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“- aber auch gemeinschaftliche und generationsübergreifende Wohnprojekte sowie die Wohnberatung.

Verwaltungsseitig haben wir bereits eine interne Datenbank mit den anerkannten Förderprogrammen angelegt, so dass wir permanent und fachübergreifend auf dem Laufenden sind und zielsicher prüfen können welche Programme wann angewendet werden können.

In die Zukunft gerechnet spart ein Stadtentwicklungskonzept also eher Geld!

Wo sehen Sie die Widerstände gegen das ISEK? Stören Sie hier nicht auch die Kreise von Investoren und andern Geschäftsleuten?

Zunächst einmal sehe ich sehr viele Menschen, die sich aktiv am ISEK beteiligen und die Interesse haben die Lebensqualität in Buchholz zu erhalten und zu steigern. Wir haben bis jetzt mehr als 1500 Eingaben bei den Expertengesprächen, Stadtspaziergängen, Onlineabfragen, Bürgerwerkstätten und Werkstätten mit Ortsräten und Stadtrat erhalten. Anfang Juli fand die 2. Bürgerwerkstatt in der Empore statt und ich war begeistert von dem großen Interesse und dem Engagement der Buchholzer Bürgerinnen und Bürger mitzuarbeiten um kreative Ideen einzubringen. Der 3. Stadtspaziergang ist mit großer Resonanz angenommen worden.

Widerstände von Investoren und Geschäftsleuten sehe ich zunächst nicht. Im Rahmen des Gutachtens zur Innenentwicklung, welches nach der Sommerpause starten wird, werden wir uns vor allen Dingen mit den Entwicklungspotenzialen in der Innenstadt beschäftigen. Das Projekt Innenentwicklung startet parallel zum ISEK und geht bereits einen Schritt weiter, weil wir auf der konkreten Maßnahmen-Ebene arbeiten werden. Es ist geplant, die Entwicklungspotenziale der Innenstadt zu untersuchen und Vorschläge zur Nachverdichtung zu entwickeln. Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir uns bei der Metropolregion Hamburg als eine von 36 Bewerberkommunen qualifizieren konnten und Buchholz als Leitprojekt ausgewählt wurde. Finanziell werden wir zu 80 Prozent aus dem Förderfond Hamburg/Niedersachsen unterstützt, die restlichen Mittel werden über drei Jahre durch die Kommune getragen.

Sie sehen also nicht, dass es Widersprüche zwischen den Interessen von Stadtentwickeln und Wirtschaft gibt?

Stadtentwicklung und Wirtschaft sind untrennbar miteinander verbunden und ich möchte diese Synergien zukünftig über dieses Projekt noch stärker beleben um die Stadt positiv weiterzuentwickeln. Es geht mir keinesfalls darum, mich in andere Wirkungskreise einzumischen, sondern vielmehr um die Bündelung von Kapazitäten und Ressourcen und um die Abstimmung von Interessen und Wünschen um das bestmögliche Ergebnis für die Stadt Buchholz zu erreichen.

Als Stadtplanerin und Architektin denke und arbeite ich interdisziplinär, ganzheitlich und in übergeordneten Zusammenhängen. Und gesellschaftliche Entwicklungen haben seit jeher Auswirkungen auf das Zusammenleben in einem Dorf oder einer Stadt und somit auch auf die gebauten und die sozialen Räume und auf die Menschen die in ihnen leben. Sei es durch das digitale Zeitalter oder durch die Veränderungen in der Bevölkerungsentwicklung, durch Erneuerungen im Mobilitätsverhalten, den großen Themen des Klimaschutzes, durch die unabsehbaren Zuströme von Immigranten unterschiedlicher Länder, die Altersarmut oder Veränderungen im Gesundheitswesen uvm. Stadtentwicklung ist also mehr als Planen und Bauen und wir haben gemeinsam künftig genügend Aufgaben und stehen vor große Herausforderung!

Außerdem bin der Meinung, dass sich eine moderne Stadtgesellschaft dadurch auszeichnet, sich den Anforderungen und den künftigen Aufgaben gemeinsam zu stellen und diesen durch interdisziplinäres Denken und Handeln entgegenzutreten. Hier sind Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Bürgerschaft gleichermaßen gefordert. Wir sitzen schließlich alle in einem Boot!

Zum Wohnungsbau: In Buchholz werden vor allem Blocks mit teurem Miet- und Eigentumswohnungen gebaut. Die Ratsmehrheit hat sich auf die Fahnen geschrieben für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Wie sehen Sie diese Vorhaben?

Das vorliegende Wohnungsmarktkonzept zum ISEK bestätigt uns tatsächlich einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Buchholz, bzw. wir benötigen zukünftig Wohnraum in allen Segmenten – vom Miet- zum Eigentumsmarkt, von der kleinen Ein-Zimmer-Wohnung bis zum freistehenden Einfamilienhaus- für alle Zielgruppen – von Familien, Haushaltsgründern, Singles, Senioren, Geringverdienern bis hin zu Menschen mit Behinderungen.

Auch in den Expertengesprächen zum ISEK und bei dem 1. Stadtspaziergang „zwischen den Häusern“ wurde die Problematik der bezahlbaren Wohnungen deutlich. Wir sind verwaltungsseitig zurzeit auf der Suche nach Lösungen, um dem Thema adäquat entgegenzutreten. Damit preiswertes Wohnen gelingen kann, hat Hamburg z. B. bei der Erstellung der „Wohnungsbauoffensive“ (6.#000 Wohnungen pro Jahr) die sog. Drittel eingeführt: Dass bedeutet, dass mindestens ein Drittel geförderte Wohnungen bei Wohnanlagen und Vorhaben ab ca. 20 Wohneinheiten festgeschrieben sind. Die Aufteilung der anderen zwei Drittel ist frei zu gestalten, d. h. je nach Projekt können ein Drittel freifinanzierter Mietwohnungsbau und ein Drittel Eigentum ermöglicht werden – aber es können aber auch andere Mischverhältnisse gefordert oder zugelassen werden, z. B. Auch, wenn erforderlich, ein größerer Anteil an geförderten Wohnungen. Dieses in 2011 von dem Hamburger Senat und der Wohnungswirtschaft unterzeichnete Bündnis ist meines Erachtens ein vorbildliches Vorgehen um einer Segregation und Verdrängung entgegen zu treten. In ähnlicher – jedoch abgemilderter Weise – könnten wir auch agieren.

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1 Comment

  1. Es ist gut, das die Stadtbaurätin Frau Grondge und der zukünftige Bürgermeister Herr Rhöse den jetzigen Bürgermeister Herrn Geiger , vermutlich bei Kaffee und Sahnetorte , „überredet“ haben, auf der freien Fläche in der Innenstadt, keine weitere Shopping Mall zubauen (CCII). Herr Geiger hätte das laut Wochenblatt wohl bevorzugt.

    Für jeden „Laien“ ist zu erkennen, das hier eine barrierefreie Bebauung im unteren Preissiegment hingehört.In diese Gebäude muß ein „Lebenmittler“ wie Aldi,Edeka, Lidl oder ähn lich unbedingt integriert werden, wenn dieser nicht im CC I untergebracht werden kann.
    Weitere Geschäfte brauchen wir nicht, da in Buchholz genug leer stehen bzw. nicht wirtschaftlich laufen (siehe CCI u. Galerie).
    Das zu bauende Wohngebäude sollte höchstens dreistöckig sein und ein leichtes Ziegeldach haben. Bunker und Kastenbebauungen passen nicht nach Buchholz.

    Die fußläufige Anbindung an die Innenstadt / den Lebensmittler und das CC1 sollte barrierefrei und direkt sein.
    Grünfläche und Baumbestand würde das oder die Gebäude in die Innenstadt besser integrieren.

    Sollte die Stadt überlegen ob sie nicht selbst baut um auf Wohnungspreise, Lebensmittler,
    Baugestaltung usw. selbst Einfluß zu nehmen.!!?? Ist es sinnvoll eine Genossenschaft zu
    Gründen unter Teilnahme der Stadt. und der Bürger ??!! Kann man das CCI übernehmen von der Stadt Buchholz !!?? Finanzielle Frage ?? Wie kommt man aus dem Griff der „Finanzheuschrec ken“ in der sich CC1 und Galerie befinden??

    Die durch die Bebauung wegfallenden Parkplätze sollten auf keinen Fall zu Lasten der
    Innenstadtnahen Grünanlagen gehen.

    Wichtig erscheint mir noch die frühzeitige Information der Bürger innen über die Planung der Bebauung.

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