Wahlen haben begonnen – Wer wird Nachfolger von Wilfried Geiger? Röhse optimistisch: Ich hole die absolute Mehrheit

Von Kristian Stemmler

Bei bestem Sommerwetter haben in Buchholz die Wahlen begonnen. Die Bürger der Stadt dürfen heute gleich dreimal abstimmen: Sie wählen nicht nur das Europaparlament, sondern auch den neuen Landrat für den Landkreis Harburg und den neuen Bürgermeister der Stadt. Daher dürfte die Wahlbeteiligung in Buchholz relativ hoch sein.

Für das Bürgermeisteramt kandidieren fünf Politiker. CDU und FDP unterstützen den Ersten Stadtrat Jan-Hendrik Röhse, SPD, Grüne und Buchholzer Liste den grünen Fraktionschef im Stadtrat, Joachim Zinnecker. Darüberhinaus kandidieren der Makler Ronald Bohn, der Betriebsrat Uwe Schulze und der Optiker Norbert Keese. Als Favoriten der Wahl gelten Röhse und Zinnecker.

Mit Ergebnissen der Wahl wird ab 20.30 Uhr gerechnet, sie werden in der Rathauskantine und zugleich im Internet auf der Seite der Stadt, buchholz.de, verkündet. Die spannende Frage wird sein, ob es Röhse oder Zinnecker gelingen kann, beim ersten Anlauf die notwendige absolute Mehrheit zu holen. Röhse zeigte sich im Wochenblatt optimistisch, dass er das schaffen kann.

Fachkundige Beobachter gehen aber eher davon aus, dass sowohl Röhse als auch Zinnecker die absolute Mehrheit verfehlen, da auch die drei parteilosen Kandidaten ihre Anhänger haben und diese Stimmen den Favoriten fehlen werden. Es wird also damit gerechnet, dass es zu einer Stichwahl zwischen Röhse und Zinnecker am 15. Juni kommen wird und erst dann der Nachfolger von Wilfried Geiger, der nicht mehr antritt, feststeht.

Wahlberechtigt für die Bürgermeisterwahl sind die Staatsangehörigen aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, soweit sie am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben und seit dem 25. Februar in Buchholz wohnen. Die Amtszeit des neuen Bürgermeisters oder Bürgermeisterin beginnt am 1. November 2014 und dauert bis zum 31. Oktober 2021.

Auf ihrer Seite ruft die Stadt die Bürger auf, zur Wahl zu gehen. Wörtlich heißt es dort: „Wählen bedeutet, die Richtung der Politik zu bestimmen. Und nirgendwo sind die Chancen der Einwirkung auf die Politik so groß wie auf kommunaler Ebene. Wer wählt, wirkt am politischen Entscheidungsprozess mit, übt direkt und indirekt Einfluss aus, vertritt seine bürgerlichen Interessen und entscheidet ganz konkret, welche Persönlichkeit die Stadtverwaltung führen wird. Mit Abgabe unserer Stimme können wir somit Einfluss auf die zukünftige Politik in unserer Stadt nehmen.“

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s