Neue Sporthalle der Mühlenschule: Richtfest bei Kaiserwetter – im Oktober soll sie fertig sein

DSC_1030Von Kristian Stemmler

Sie hat viel Streit ausgelöst, doch jetzt dürfte das Thema allmählich durch sein. Am heutigen Donnerstag wurde an der Mühlenschule in Holm-Seppensen mit rund 60 Gästen das Richtfest der neuen Turnhalle gefeiert, im Herbst soll sie fertig sein. Die alte Halle war am 5. Mai 2012 abgebrannt, die Brandstifter konnten bis heute nicht ermittelt werden.

Bei Kaiserwetter versammelten sich im Rohbau Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Vertreter der beteiligten Planungs- und Baufirmen, Lehrerinnen der Mühlenschule und etliche Mitglieder des Rates. Dabei waren auch die beiden Favoriten für die am kommenden Sonntag stattfindende Bürgermeisterwahl, der Erste Stadtrat Jan-Hendrik Röhse, und der grüne Fraktionschef Joachim Zinnecker.

Vier Zimmerleute kletterten auf ein leicht schwankendes Gerüst, einer von ihnen sagte von dort oben den Richtspruch auf, das Publikum applaudierte. Zuvor hatte Stadtbaudezernentin Doris Grondke, die für den verhinderten Bürgermeister Wilfried Geiger eine kurze Ansprache hielt, den Architekten des Hamburger Büros Dohse und allen beteiligten Baufirmen gedankt. Den Schülern, dem Kollegium und den Eltern der Mühlenschule sowie dem SV Holm-Seppensen dankte sie für die Geduld. Sie hätten wegen der fehlenden Halle manches Provisorium in Kauf nehmen müssen.

„Das Schlimmste liegt hinter uns und das Beste hoffentlich vor uns“, bilanzierte die Stadtbaudezernentin. Mit Blick auf die Kritik in den vergangenen Monaten betonte sie, man habe mit dem Wetter Glück gehabt, sei im Zeit- und auch im Kostenplan. Im Oktober werde man die Halle hoffentlich einweihen können.

Grondke hatte Kritik vor allem aus der FDP, der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) und vom Wochenblatt auf sich gezogen, weil sie den Auftrag für den Neubau nicht nach Schema F, sondern im Rahmen eines hochbaulichen Gutachterverfahrens vergeben hatte. Dies habe zu Verzögerungen und Mehrkosten geführt, so die Kritik. Grondke konterte, das Gutachterverfahren habe keineswegs mehr Zeit gekostet und die Mehrkosten seien absolut im Rahmen geblieben.

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