Bürgermeisterwahl: Schüler am Kattenberge löcherten Kandidaten

 

Wenn es nach dem Applaus für die Kandidaten geht, wird die Bürgermeisterwahl am 25. Mai ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die fünf Kandidaten für das Amt – Jan-Hendrik Röhse, Ronald Bohn, Norbert Keese, Uwe Schulze und Joachim Zinnecker – stellten sich vor kurzem den Fragen der Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10 an der Realschule am Kattenberge sowie der Klassen 8, 10 und 11 des Gymnasiums am Kattenberge (GAK).

„Beide Schulen waren sehr gut vorbereitet“, berichtet Stadtjugendpfleger Olaf Blohm, der die Debatten initiiert und organisiert hat. „Die Moderatorinnen und Moderatoren hatten einen guten Zeitplan und über einen Beamer konnten die Zuschauer die Fragen jederzeit sehen.“

Und so mussten die Kandidaten in der ersten Runde Antworten auf Fragen der Realschüler zur Verkehrssituation in Buchholz finden und beantworten, was sie zur Förderung der Bildung und zur Schaffung von Ausbildungsplätzen beitragen könnten. Auch die Freigabe von Sportplätzen für die öffentliche Nutzung und die Erweiterung des Stadtbusstreckenplans wurden thematisiert.
Nach zwei intensiven Stunden ging es für die Bürgermeisterkandidaten in die nächste Runde zum Gymnasium. Dort erwarteten sie Fragen zu Freizeitangeboten für Jugendliche in Buchholz, zum Verkehr sowie allgemeine politische Fragen zum Klimaschutz und der Jugendbeteiligung.

Am GAK waren die Schülerinnen und Schüler nach jedem Frageblock aufgerufen, die Kandidatenbeiträge durch die Lautstärke ihres Beifalls zu bewerten. Dabei konnte sich Jan-Hendrik Röhse knapp vor Joachim Zinnecker behaupten. Auf dem dritten Rang wechselten sich – je nach Themenblock – Uwe Schulze, Norbert Keese und Ronald Bohn ab.
„Ich glaube, die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur den Unterrichtsausfall genossen, sondern auch ein Stück Demokratie praktiziert“, bilanziert Stadtjugendpfleger Blohm. „Eine Motivation, zur Wahl zu gehen waren diese Veranstaltungen auf jeden Fall.“ (ein/hh)

 

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7 Comments

  1. Mir ist durchaus bewusst, dass ein Bürgermeister kein König ist! Trotzdem kann man doch erwarten dass auf der Seite mal was über Ideen und Visionen steht “was man sich vorstellt“. Eine grobe Richtung eben. Aber genau dieses fehlt mir da. Bei Röhse weiß man wenigstens warum man ihn nicht wählen sollte oder eben doch. Er verspricht vielleicht etwas, was er nicht halten kann, aber ich weiß dann wenigstens wofür er sich einsetzt. So was nennt man Wahlkampf!! Mich Interessiert zB. ob alle Kandidaten auf Wachstum von Buchholz setzen?. Ich finde es auch nicht ausreichend nur darauf zu bauen, die Menschen im Kulturbahnhof (50 drinn 30 draußen, is js super) oder dem Wochenmarkt zu informieren. Ich beispielsweise komm da aus zeitlichen Gründen nicht dazu. Naja, wenn es dann doch anscheinend so unwichtig ist, weil ein Bürgermeister wenig alleine entscheiden kann, ist ja wahrscheinlich auch Wurscht wer es wird. Der ein oder andere wird sich im nachhinen vielleicht doch wundern, was ein Bürgermeister im Stande ist anzuschieben.

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  2. Ich bin im 10. Jahrgang am GaK und fand die Diskussion sehr interessant.

    Schnell wurde mir klar, dass Herr Keese inhaltlich nicht unbedingt Punkten konnte und erwähnte immer nur die Innenstadt und seine Filiale (Er sei ja Gewerbetreibender). Ronald Bohn schien mir recht merkwürdig, er las seine Vorstellung von einem Zettel vor. Es scheint mir nicht unmöglich, dass er als Bürgermeister einige Vorteile für seinen richtigen Beruf erwirken könnte, auch wenn er dies verneint. Herr Röhse schien sehr selbstsicher. Er schleimte sich etwas ein, weil er am GaK sein Abi gemacht hat und wusste, was Sache ist. Er konnte ausführlich über den Ostring berichten und etwas über die „Südtangente“ erzählen. Herr Schulze setzt auf Bürgernahe Politik, was auch bei einigen gut ankam. Auch Herr Zinnecker hinterließ einen sehr engagierten Eindruck.

    Ich gehe auch von einem Kopfrennen zwischen Röhse und Zinnecker aus. Ich möchte aber auch noch einmal meine Schule kritisieren: Die Schüler haben einige Fragen nicht gut vorbereitet. So kann ein Bürgermeister nicht direkt dafür sorgen, dass es eine Disco o.ä. gibt oder den Bau einer neuen Rutsche im Schwimmbad anordnen.

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  3. Helmut und Hannelore: Endlich bringt das mal jemand auf den Punkt! Ich verstehe auch nicht warum die beiden Parteikandidaten und zusätzlich Herr Bohn damit Punkten wollen in dem sie mit Wahlversprechen glänzen wollen um sich die Wählerstimmen zu erschleichen. Wahrscheinlich will der Bürger in Buchholz das so, oder der Bürger kennt es nicht anders.

    Sorry, aber einzig richtig macht es Schulze. Der bleibt auf dem Boden der Tatsachen und weiß das alles und ist daher aus meiner Sicht der einzig wählbare von allen Kandidaten.

    Wenn Buchholz also einen neuen Bürgermeister bekommt, dann einen bodenständigen Bürger wie Schulze.

    Buchholzer, wacht mal auf und lasst euch nicht weiter blenden!

    C.Zeil

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  4. Ist ja schön für die Schüler, aber wo findet man z.B ein Wahlprogramm von Herrn Zinnecker usw. ?? Selbst auf der Seite der Buchholzer Grünen gibt es nur Stumpfe Parolen, aber leider keinen Inhalt. Für was steht er ?? Buchholz bewegen mit einem Taxistand und schnellem Internet? Sind das die neuen grünen Tugenden? Ist es mit so wenig Substanz “ ich Schenke euch Sonnenblumensamen und nen Schockoriegel und ihr wählt mich““ evtl. möglich Bürgermeister zu werden. Ich verstehe nicht wie man so Wahlkampf machen kann, ich bin enttäuscht. Da wundere ich mich nicht, wenn die FDP mit dem ewigen Ostring den keiner braucht wieder Punkten wird. Schade für Buchholz und eine Chance auf Veränderung.

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