LOKALSPITZE Warum man besser allein fasten sollte

Veröffentlicht: 2014-03-30 in Glossen
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Wir haben etwa die Hälfte der Fastenzeit erreicht. In früheren Zeiten galt das Fastenverbot buchstäblich, soll heißen, es wurde tatsächlich wenig gegessen, vor allem Fleischliches. Heute wird modern gefastet, Millionen nehmen an der Aktion „Sieben Wochen ohne“ teil. Da wird auf belastende Gewohnheiten verzichtet – also die tägliche Tafel Schokolade, das Rauchen, das Glas Wein am Abend etc. pp. Dass dies auch zu Komplikationen führen kann, stellte ich kürzlich fest, als meine Verlobte Karen und ich abends bei Anja und Michael, einem befreundeten Pärchen, zu Gast waren.

„Es gibt einen tollen Spielfilm im TV“, sagte ich zur Begrüßung. „Sorry, ich verzichte bis Ostern aufs Glotzen“, erwiderte Michael und packte ein Sixpack Bier auf den Tisch. Jetzt winkte ich ab: „Tut mir leid, kein Alk!“ Er trank sein Bier allein, ich knabberte trübsinnig Erdnüsse. Anja, die sonst redet wie ein Wasserfall, saß stumm daneben. Sie hatte versprochen, in der Fastenzeit nur das Nötigste zu reden. Dafür rauchte sie wie ein Schlot und Karen, die aufs Rauchen verzichtet, floh auf den Balkon. Wir treffen uns jetzt erst nach Ostern wieder…

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Kommentare
  1. Gutes Gedächtnis!! Im Jahresabstand kann man gute Glossen schon mal wieder bringen…

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  2. Söreen sagt:

    Das tut leid, dass Dir, lieber Kristian, es dieses Jahr schon wieder passiert ist! Sollten sich besser Olli und Michael zum TV-Fasten bis Ostern treffen und Anja und Heike dann zusammen schweigen. 😉

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