Bürgermeisterwahl: Der Kandidat fährt Rad – das Zinnemobil kommt!

Zinne RadIm Internet hat Bürgermeisterkandidat Joachim Zinnecker mit eigenen Auftritten bereits vorgelegt – jetzt gibt er auch auf der Straße Gas. Das aber mit Körperkraft, wie es sich für einen ökologisch bewusst handelnden Politiker gehört. Zinnecker, dessen Kandidatur von der SPD, den Grünen und der Buchholzer Liste getragen wird, ist mit einem Lastenfahrrad des holländischen Herstellers Babboe in der Stadt unterwegs.

Das Rad wurde vor acht Jahren von einem Team von Eltern und Ingenieuren als Alternative zum Auto entworfen, um Kinder darin sicher zu transportieren. Zinnecker hat allerdings keine Kleinkinder dabei, sondern Wahlkampfmaterial und ähnliches. Das Rad wird vom zweiten Wahlkampfslogan „Voll auf Zinne“ geschmückt (der erste Slogan heißt „Zinne bewegt Buchholz“), es hat einen Elektrohilfsmotor, dessen Akku ganz aufgeladen für 45 Kilometer reicht.

„Wir wollen uns von den Wahlkampfmobilen der Konkurrenz abheben, das sind ja meistens VW Busse“, sagte Zinnecker dem buchholz express. Darüber hinaus solle das Rad eine Werbung für E-Bikes sein, ja für E-Mobilität insgesamt. Und natürlich steht diese Form der Fortbewegung für eine andere Art der Verkehrspolitik, wie SPD, Grüne und Buchholzer Liste sie vertreten. (kst)

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5 Comments

  1. Weiteres Beispiel gefällig ?
    Da werden Neubürger angelockt mit Neubaugebieten mit Sprüchen wie „Leben im Grünen“ (Neubausiedlung Buenser Weg/Märchensiedlung), um Ihnen ein paar Jahre später eine Schnellstraße (Ostring) fast durch die Gärten zu trassieren.
    Zum Sportplatz Wiesenschule: Da tut die Politik einem örtlichen Bauunternehmen mal eben einen Gefallen, läßt in ein altes Firmengelände bebauen, untersagt nach Fertigstellung den Sportvereinen bis auf minimale Ausnahmen den Schulsportplatz zu nutzen, damit der Investor seine Häuser verkaufen kann, um um dann nach einer kurzen Schamfrist dann den Leuten einen übermäßig genutzten Kunstrasenplatz auf die Terrassen zu knallen. So tun sich Politik und Wirtschaft immer gegenseitg einen Gefallen und der Dumme ist der Bürger, der sein ganzes schwer verdiente Geld in seinen Traum vom „Wohnen im Grünen“ gesteckt hat.
    Und über den Witz mit dem neuen Kunstrasenplatz in Steinbeck lache ich dann später.
    Der deckt ja nicht mal den zusätzlichen Überbedarf an Sportflächen ab, der jetzt schon benötigt wird. Und der ist nur für Fußball, Hockey bleibt an der Wiesenschule. Lärm und Flutlicht werden auch in Zukunft jeden Sommerabend im Garten versauen.
    Und wenn denn der Platz Ende 2015 fertig werden sollte (Berliner Flughafen und Peets Hoff lassen grüßen), werden sich schon tausend Gründe finden, dass auch in den darauffolgenden Jahren auch der Fußball an der Wiesenschule bleibt.
    Der 1. April war gestern ! Und wie heißt das Sprichwort so schön :

    Wer einmal verarscht, dem glaubt man nicht (mehr) !
    Und wie dann noch die Kommunalpolitik die öffentliche Meinung durch Ihr Sprachrohr „Wochenblatt“ manipuliert, hat man ja an dem Geschmiere von gestern im Wochenblatt gesehen.

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  2. @BlueBear, ich hatte angeboten, den direkten Kontakt über den Administrator hier herzustellen…das hat schlicht und einfach Gründe der Sicherheit.
    Vielleicht zum Kunstrasenplatz soweit, daß die Flächen an der Steinbecker Schule inzwischen in städtischen Besitz sind und damit die Planung für 2015 geschehen kann, (soll heißen, das Geld muss erst in den Haushalt eingestellt werden).
    Mich würde es freuen, wenn hier beschrieben werden würde, (außer dem Sportplatzbereich) wo noch Lebensqualität „versaut“ wird, denn dann kann gehandelt werden.
    Ich weigere mich ganz einfach, so zu tun, als würden alle unsere Kommunalpolitiker woanders wohnen und Ihnen wäre das „Lebenswerte“ in Buchholz egal. Was für ein Interesse steht dahinter? Alle in einen Topf zu werfen, ist einfach, Differenzierungen hingegen sind schwierig.

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  3. @Jedimaggio : Leider geben sich viele Kommunalpolitker redlich Mühe, zu verhindern, dass Buchholz lebenswert bleibt. Einer ganzen Reihe von Leuten wird in Buchholz die Lebensqualität versaut, und daran ändert auch die politische Farbe der Mehrheit des Stadtrates nichts.
    PS : Ich warte noch immer auf die zugesagte Information vom 14. Februar, 19:11 Uhr

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  4. Schöner Kommentar zum 1. April. Wahrscheinlich ist dies die wichtigste Wahl der letzten Jahre…und sollte dieses Städtchen wirklich so hässlich sein? Es gibt sicher schönere, aber auch bedeutend hässlichere! Es ist in Buchholz wie es ist, aber auf alle Fälle lebenswert.
    Was aber wirklich nervt, ist dieses ewige Rumgejammer….

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  5. wieder eine Wahl die die Welt nicht braucht!! was soll sich hier schon verändern und wie will man jetzt noch was verbessern, wenn man sich diese häßliche Stadt anschaut.

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