KOMMENTAR Kampagne gegen Doris Grondke – Nordheide Wochenblatt verliert jedes Maß

Veröffentlicht: 2014-03-24 in Hintergründe, Kommentare, Lokales, Politik
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DSC_7897Von Kristian Stemmler

Mit jedem Erscheinungstag des Nordheide Wochenblattes und seiner Ableger wird deutlicher, wie wichtig eine echte Alternative zum Quasi-Monopolisten in der Medienlandschaft des Landkreises Harburg ist. In der Ausgabe vom Sonnabend hetzt der Chefredakteur des Blattes, Reinhard Schrader, auf übelste Weise gegen die Buchholzer Stadtbaurätin Doris Grondke. Thema ist wieder, wie schon in etlichen zurückliegenden Ausgaben, die neue Sporthalle an der Mühlenschule Holm-Seppensen.

Was allein schon eine Sauerei ist: Schrader zitiert eine Formulierung und zwar bereits in großen Lettern in der Überschrift, die sie offenbar im Zusammenhang mit dem Wochenblatt gebraucht hat und die ihm zugetragen worden ist: „unsägliche Berichterstattung“. Mal abgesehen davon, dass Grondke recht hat, ist es einfach unsauberer Journalismus nach dem Muster von „Bild“ und anderen Schmierblättern, so eine Äußerung, die jedem mal rausrutschen kann, öffentlich zu zitieren.

In dem vierspaltigen Artikel walzt Schrader sein Ceterum Censeo aus: Im übrigen bin ich der Meinung, dass Doris Grondke Geld und Zeit verschwendet und völlig unfähig ist. Mit allen möglichen Beispielen versucht er zu belegen, warum die Halle viel zu teuer geworden ist und warum die Bauzeit zu lang ist. Dass er da Äpfel mit Birnen vergleicht, ficht ihn nicht an.

Auch kommt der Chefredakteur natürlich wieder mit einer Lügengeschichte daher, die auch durch häufiges Zitieren nicht wahrer wird: nämlich dass eine fertige Planung für eine Sporthalle in Holm-Seppensen in der Schublade gelegen hätte, die Grondke mit ihrem hochbaulichen Gutachterverfahren vom Tisch gewischt habe. Das ist Blödsinn! Noch einmal: So eine fertige Planung hat es nicht gegeben!!

Es ist relativ leicht erkennbar, warum Schrader und sein Schmierblatt dermaßen auf Grondke herumtrampeln. Sie hat neue Verfahren und Strategien aus Hamburg mitgebracht, die vielen in Buchholz, darunter sicher auch Leuten, mit denen Schrader gut kann, nicht gefallen. Offenbar geht es hier auch um Profite und Pfründe. Wenn man die Stadtbaurätin dermaßen unter Feuer nimmt, ist das eigentlich die einzig plausible Erklärung.

Dafür spricht auch, dass bei anderen Projekten, bei denen die Kosten mindestens ebenso ansteigen, das Wochenblatt komplett still hält. Ich erwähne hier nur mal die Zukunftswerkstatt, die sich als ein Fass ohne Boden herausstellte. Immer wieder musste der Landkreis Hunderttausende nachschießen, obwohl das Projekt ja auch von zahlreichen Sponsoren getragen wird. Dass das Wochenblatt hier nichts sagt, liegt auf der Hand, gehört man doch zu den Unterstützern des Projektes und wird dieses Projekt doch von der heimischen Wirtschaft getragen.

An dieser Stelle möchte ich Doris Grondke bitten, sich von diesem Dauerbeschuss nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Ihr Vorhaben, eine Art Stadtplanungs- und Baukultur in Buchholz zu implantieren, ist aller Ehren wert und dringend notwendig. Lassen Sie sich nicht von ein paar Pfeffersäcken und Schreiberlingen aus dem Konzept bringen. Buchholz braucht Sie!

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Kommentare
  1. BlueBear sagt:

    Normalerweise würde ich sagen, dass man so ein Käseblatt, dass „Journalismus“ nur betreibt, um die Lücken zwischen der Werbung aufzufüllen, nicht ernst nehmen sollte. Das Problem aber ist, das es für die Mehrheit der Buchholzer (noch) kein richtiges Gegengewicht gibt und die Macher des Wochenblatts die Richtung der Politik in unserer Stadt bestimmen wollen, und wenn das nicht funktioniert, wie es ihnen passt, dann Leute regelrecht nieder gemacht werden. Diese Erfahrung hat nicht nur Frau Grondke zu machen, das kennt auch der ehemalige Bürgermeister Herr Stein.
    Auch Herr Zinnecker, sollte er denn Bürgermeister werden, wird das nach einer kurzen Schonfrist zu spüren bekommen.
    Und mit journalistischer freier Meinungsfreiheit haben diese Hetzkampagen auch gar nichts mehr zu tun.
    Ich finde es unerträglich, dass ein Verleger in dieser Stadt solche Narrenfreiheit hat.

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  2. Anonymous sagt:

    Ihrem Bericht kann ich nur voll und ganz zustimmen. Eine derartige Schmierenkampagne wie sie das Wochenblatt gegen Frau Grondke fährt, ist mir bisher noch nicht untergekommen. Ich denke, Herr Stemmler, Sie liegen mit Ihrer Vermutung ganz richtig, dass es weitere einflussreiche Herrschaften in Buchholz gibt, denen die Linie von Frau Grondke nicht passt und die Kampagne darauf begründet ist.
    Ein weiterer Grund das Wochenblatt nicht zu lesen.

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