In eigener Sache —– Zu meinem Rücktritt aus der Gruppe: Wochenblatt verdreht die Tatsachen

Von Kristian Stemmler

Es war zu erwarten: Das Nordheide Wochenblatt fälscht und verdreht mal wieder, was das Zeug hält! In der Ausgabe von morgen behauptet die Zeitung, ich hätte die Gruppe mit SPD und Grünen verlassen wegen meiner Enttäuschung über mangelnde Unterstützung in einer „persönlichen Angelegenheit“. Verlogener geht es kaum noch! Die „persönliche Angelegenheit“, ist diese: Seit ich ein Mahnmal für NS-Opfer auf dem Marktplatz von Buchholz im Rat beantragt habe, werde ich – und zwar nach wie vor – auf der Homepage der Neonazigruppe AG Nordheide mit Foto abgebildet und mit vollem Namen genannt. Die Texte dazu enthalten unterschwellige Drohungen.

Aus der Gruppe hat bis heute (bis auf eine Ausnahme) kein einziger und keine einzige ein Zeichen der Solidarität in dieser schwierigen Situation an mich ausgesandt. Das als persönliche Angelegenheit zu bezeichnen, ist eine Unverschämtheit! Politischer kann die Angelegenheit gar nicht sein. Das Nordheide Wochenblatt ist bisher mit keiner Zeile darauf eingegangen, dass ich im Internet von Nazis an den Pranger gestellt wird. Dort meint man offenbar: Geschieht ihm recht!

Und wenn aus der Gruppe jetzt der Vorwurf, ich hätte den Antrag für das Mahnmal nicht abgestimmt, so kann ich dazu nur sagen: Weder SPD noch die Grünen haben in den vergangenen Wochen irgendeinen Antrag mit mir abgestimmt. Darum ist dieser Vorwurf nur ein peinlicher Versuch von mangelnder Solidarität abzulenken. Hier hat man mich im Regen stehen lassen. Ein Armutszeugnis für die Buchholzer Kommunalpolitik!

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3 Comments

  1. Das Wo-Blabla ist mir latz. Und noch einmal: Mit mir ist zuletzt wenig bis nichts besprochen worden. Und natürlich habe ich den Antrag zum Mahnmal für NS-Opfer nicht in den Fraktionen besprechen lassen – dann wäre er so verwässert worden, dass er sinnlos geworden wäre…

    Alle Versuche, mich noch umzustimmen, sind zwecklos.

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  2. Als Gruppenmitglied aus der SPD-Fraktion kann ich zu dem letzten Absatz nur sagen, das alle GEMEINSAM eingebrachten Anträge in beiden Fraktionen besprochen werden. Wird ein Antrag nur von EINER Fraktion gestellt, so wird dieser Antrag in der jeweils folgenden Fraktionssitzungen besprochen und abgestimmt.
    Übrigens wird in der SPD-Fraktion auch mit Anfragen so umgegangen, um ein breites Fragespektrum zu ermöglichen. Der Antrag zu dem Denkmal ist vor der Einreichung in die Verwaltung NICHT in den Fraktionen besprochen worden. Das ist per se kein Drama.
    Nicht alle sehen aber diesen Antrag als glücklich an, es gäbe vielleicht auch noch weitere Ideen zu Umsetzung.
    Einen Grund zum Austritt aus der Gruppe sehe ich damit an sich nicht, zudem die Folgen politisch schwierig sind.
    Dass das Wo-Bla die Gründe verkehrt, hab ich schon vorher prophezeit.

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  3. Das Nordheide Wochenblatt ist das Propagandablatt der verkorksten Politiker (Ausnahmen soll es geben) für Buchholz, des weiteren stelle ich fest, wer zahlender Kunde bei diesen Propagandablatt ist, wird besonders ins rechte Licht gerückt.

    Allein schon aus diesen beiden gründen brauchen wir eine alternative, und die ist aus meiner Sicht der „buchholzer express“.

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