Endlich! Stadt baut 60 Sozialwohnungen am Bahnhof

Veröffentlicht: 2013-10-13 in Glossen, Politik
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DSC_1329Von Kristian Stemmler

Endlich tut sich was auf dem Buchholzer Wohnungsmarkt! Die Stadt hat mit dem sozialen Wohnungsbau begonnen. Kürzlich wurden direkt am Bahnhof 60 Reihenhäuser für einkommensschwache Familie errichtet. Sie sind kompakt, platzsparend eingerichtet und vor allem verkehrsgünstig gelegen. „Dieses Projekt zeigt beispielhaft, dass Buchholz ein Herz für sozial schwache Menschen hat“, sagte Bürgermeister Wilfried Geiger (parteilos) bei der Eröffnung der Siedlung.

Die neue Siedlung ist der erste Schritt, um zu demonstrieren, dass in Buchholz nicht nur teure Miet- und Eigentumswohnungen gebaut werden. In den vergangenen Wochen und Monaten waren in Buchholz vor allem postmoderne Blocks für solvente Leute errichtet worden, weitere sind in Planung oder im Bau. Zum Beispiel an der Ferdinandstraße, an der Schützenstraße gegenüber der Polizeiwache, am Kamillenweg oder an der Parkstraße. Wer hier einziehen will, muss schon einiges in der Brieftasche haben.

Die ersten Bewohner der neuen Siedlung zeigten sich begeistert. „Die Reihenhäuser haben nicht besonders viel Platz“, meinte zum Beispiel Markus Schmidt, „aber dafür ist es sehr gemütlich. Und die Miete ist sensationell niedrig: nur 42 Euro im Jahr!“ Das Einzige, was ihn stört, so Schmidt weiter, seien die Leute, „die ständig ankommen und ihr Fahrrad bei mir unterstellen wollen“.

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Kommentare
  1. Uwe Schulze sagt:

    Dieses vermutlich total überteuerten Dackelgaragen sind ein weitere Kustfehler den die Stadt Buccholz sich geleistet hat. Sicherlich ein verzweifelter Versuch den Titel „Fahrradfreundlichste Stadt in Niedersachen“ zurück zu bekommen.
    Ebenso ist das auch mit den weißen Strichen auf der Schützenstraße, hier will man sein schlechtes Gewissen beruhigen, denn man hat lang genug nichts gemacht.
    Was haben diese Blechhütten wohl gekostet, und was hätte man sinnvolleres mit dem Geld anfangen können?
    Solche Kunstfehler müssen mal benannt werden!
    Ein ähnliches aus meiner Sicht unnötiges Bauprojekt war der Treppenabgang an der Canteleu-Brücke- aus Seppensen kommen in Richtung Buchholz. Hier war offensichtlich nur jemand zu faul, oder sich zu fein wie ein normaler Bürger über die Ampelüberwegen zu gehen. Tja, und behindertengerecht ist der Treppenabgang auch nicht, aber dafür war er wenigstens teuer.

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  2. Jannik Serger sagt:

    Ich finde die Gruppenfahrradkäfige an der Tigerbrücke besser, weil es günstiger und sozialer ist. Einfach nur grässlich, diese „Häuser“. Neben den offenen Ständern sieht das nach einer geteilten Gesellschaft aus, und sowas fördert die Stadt…

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  3. Peter Arald sagt:

    Holm Seppensen war etwas schneller, aber dort finden sich nicht so viele Mieter… Wie sieht die Nutzung in Buchholz aus?

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  4. Uwe Schulze sagt:

    Hat dies auf Gegengift -Mirror rebloggt.

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