Glückwunsch! Prof. Otto schafft es in die Bild-Zeitung

3,w=985,c=0.bildVon Kristian Stemmler

Wenn es noch einen Grund gegeben haben sollte, ein gewisses Mitgefühl mit Prosper-Christian Otto zu entwickeln, so sollte das spätestens jetzt vorbei sein. Denn der Tenor und Berufsquerulant, dessen schwarz gebautes Haus im Sprötzer Wohngebiet Lohbergen in den vergangenen Tagen abgerissen wurde (der buchholzblog berichtete), hatte offenbar kein Problem damit, jetzt auch noch die Bild-Zeitung in seine Kampagne einzuspannen.

Der buchholzblog hat 99 Cent investiert, um den Zugang zu dem betreffenden Beitrag bei Bild + zu erhalten. Unter der Überschrift „Mein Traum-Haus ist ein Trümmer-Haus“ ist da ein Foto von Prof. Otto im Anzug mit verschränkten Armen vor seinem schon halb abgerissenen Haus zu sehen. Ich kann nur sagen: Peinlicher geht’s nicht! Damit hat Otto alle Sympathiepunkte verspielt, die er zuletzt vielleicht noch als „Heimatvertriebener“ in Wenzendorf verdient hatte.

Im Text, der wie immer bei „Bild“ bis zum Äußersten komprimiert ist, wird der Streit zwischen Otto und der Stadt Buchholz zwar weitgehend korrekt wiedergegeben. Aber im Zusammenklang mit dem Foto bleibt eben doch der Eindruck hängen, dass hier ein aufrechter Mann Opfer staatlicher Willkür geworden ist. Otto wird am Schluss mit den Worten zitiert: „Ich überlege, ins Ausland zu ziehen.“

Da kann ich nur sagen: Nur zu, Herr Otto, möglichst weit weg! Wie wäre es mit Feuerland!

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