Gefährliche Prediger – Christus Centrum Tostedt lädt Reinhard Bonnke zum Jubiläum ein

Reinhard Bonnke predigt den Massen - das Cover des Buches "Mission Gottesreich"
Reinhard Bonnke predigt den Massen – das Cover des Buches „Mission Gottesreich“

Von Kristian Stemmler

Sie sind radikal, sendungsbewusst und zunehmend erfolgreich: christliche Fundamentalisten in Deutschland. Die Bibel ist für sie die Lebens- und Glaubensgrundlage, andere Religionen lehnen sie ab, alle Nichtchristen wollen sie bekehren, Homosexualität gilt als Sünde, Sex vor der Ehe ist verpönt. – Mit diesen Worten beginnt das Buch „Mission Gottesreich“ von Oda Lambrecht und Christian Baars, das detailliert über die Umtriebe fundamentalistischer Christen hierzulande berichtet. Kritisch erwähnt wird in dem Buch auch explizit eine Gemeinde aus dem Landkreis Harburg: das Christus Centrum Tostedt (CCT) und ihr Pastor Ingolf Ellßel.

Völlig unkritisch berichtet dagegen das Nordheide Wochenblatt über die pfingstlich-charismatische Gemeinde. Gleich in zwei Ausgaben wird aus Anlass der 60-Jahr-Feier des CCT jeweils auf einer ganzen Seite die Geschichte und das Wirken der Gemeinde dargestellt. Unter der Überschrift „Nächstenliebe als Antriebsfeder“ darf der zweite Pastor, Andreas Timm, Harmlosigkeiten über „gelebten Glauben“ und den Willen, anderen zu helfen, von sich geben. In der aktuellen Mittwochausgabe wird das Programm der Jubiläumsfeier abgedruckt, verziert mit netten Fotos von jungen Sängern, darunter die zur Gemeinde gehörende Florence Joy (Gewinnerin der Sat 1-Show „Star Search“ 2004), und einer lustigen Kinderschar.

Dass in den redaktionellen Beiträgen kein einziges kritisches Wort zu finden ist, hat zum einen den Grund, dass es sich um bezahlte Seiten mit Anzeigen von Kunden und Unterstützern des CCT handelt. Zum anderen hat das Wochenblatt aber auch bereits mehrfach seine Unkenntnis der Hintergründe in der evangelikalen Szene bewiesen, etwa als sie das Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, einer schlimmen Sekte, hochjubelte (der blog berichtete),

Darum ist es der Zeitung offenbar auch nicht aufgefallen, dass im Festgottesdienst heute vormittag in Tostedt einer der gefährlichsten Protagonisten der christlichen Fundamentalistenszene seinen Auftritt hat: der Prediger Reinhard Bonnke. Dabei hätte es nur einiger Klicks im Internet bedurft, um sich über den Mann, der sich selbst auch gern als „Mähdrescher Gottes“ bezeichnet, zu informieren. Bonnke missioniert seit Jahrzehnten vor allem in Afrika, predigte in Ländern wie Nigeria und Kenia teilweise vor Hunderttausenden und transportiert dabei einen gefährlichen Aberglauben.

Mit seinem Werk „Christus für alle Nationen“ scheffelt der Prediger Millionen. Im Buch „Mission Gottesreich“ heißt es, dass er zum Beispiel 2007 einen Überschuss von zwei Millionen Euro erwirtschaftet hat. Dazu tragen auch seine vielen Bücher und Broschüren bei, die nach Angaben der Homepage des Werkes eine Gesamtauflage von rund 190 Millionen erreicht hätten und in 143 Sprachen übersetzt worden seien. Dabei propagiert er nicht nur immer wieder angebliche Wunderheilungen, er heizt auch die Spannungen zwischen Christen und Muslimen in diesen Ländern an, was bereits zu Hunderten von Toten geführt hat.

Immer wieder präsentiert Bonnke bei seinen Evangelisationen auf der Bühne Menschen, die ihr Glaube angeblich geheilt hat. Auf einer seiner DVDs sagt er: „Nun liebe Freunde, während ich Jahr für Jahr weltweit vor Millionen Menschen das Wort Gottes predige, geschehen Tausende und Abertausende Wunder. Blinde können sehen, Lahmen können gehen, taube Ohren öffnen sich, stumme Münder beginnen zu sprechen. Die Mächte der Finsternis werden zerstört und kostbare Leben werden wieder hergestellt.“

Nigeria ist ein Schwerpunkt von Bonnkes Aktivitäten. Dass es seit Jahren in dem Land erhebliche Spannungen zwischen Christen und Muslimen gibt, hält ihn nicht von seinen Kreuzzügen ab. Als er 1991 in der Millionenstadt Kano im Norden Nigerias predigen wollte, so berichtet „Mission Gottesreich“, kam es zu schweren Unruhen mit Hunderten von Toten. Muslime hatten sich provoziert gefühlt. Einige Städte im Norden Nigerias verhängten daraufhin ein Aufenthaltsverbot gegen Bonnke. Als er 1999 erneut in dem Land missionierte, wurden 16 Menschen bei einer seiner Veranstaltungen zu Tode getrampelt. Ende 2001 heizte er im Südwesten Nigerias den Religionskonflikt an, mehrere Kirchen wurden zerstört, ein Pastor totgeschlagen. Bonnke scherte das nicht: „Er reiste unter Sirengeheul in einer Mercedes-Limousine an.“

Dass die Gemeinde in Tostedt ausgerechnet einen solch mehr als dubiosen Mann als „Stargast“ für ihr Jubiläum engagiert (Bonnkes Homepage meldet übrigens, die Veranstaltung sei ausgebucht), das zeigt, wes‘ Geistes Kind man dort ist. Andererseits passt es auch, denn zumindest der einflussreiche Gemeindeleiter Ingolf Ellßel dürfte theologisch nicht weit weg von Bonnke sein.

„Ingolf Ellßel glaubt an Wunder und die heilende Wirkung des Gebets“, heißt es im Buch „Mission Gottesreich“, „er glaubt an das Gute und das Böse auf der Welt, an Gott, den Teufel und Dämonen. Es gibt sehr intelligente Dämonen, ich empfehle grundsätzlich, nicht mit ihnen zu reden, erklärt der Pfingstprediger zum Beispiel auf seiner CD Befreiungsdienst für Fortgeschrittene. Dämonenaustreibung ist aus seiner Sicht eine Aufgabe der Seelsorger.“

Ellßel ist nicht irgendjemand in der freikirchlichen Szene, er gehört zu den einflussreichsten pfingstlich-charismatischen Predigern. Seit 2001 ist er Vorsitzender der Europäischen Pfingstbewegung (PEF), bis September 2008 war er auch Präses des deutschen „Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden“ (BFP) und bis Mai 2008 Vorstandsmitglied der „Vereinigung evangelischer Freikirchen“ (VEF). Mitschnitte einiger seiner Predigten und Seminare kann man bei „Ellßel-Medien“ kaufen.

Auf einer CD, so zitiert das Buch, erklärt der Prediger, dass andere Religionen von Satan geschickt worden seien. „Grundsätzlich sollte man einen Moslem auffordern, dass er den Götzendienst des moslemischen Glaubens entsagt.“ Ellßel lehne Pluralismus ab, das mache das Volk anfällig für „okkulte Unterwanderung“. In seiner Gemeinde habe man sich für die Theokratie entscheiden, erklärte er in einer Predigt 2001.

Diese gefährliche Intoleranz ist typisch für viele freikirchliche Gemeinschaften, ebenso wie der abstruse Aberglauben an Wunderheilungen und Dämonen. Nach innen wird ein moralischer Rigorismus exekutiert, der oft zu einem enormen Gruppendruck führt. Wer den angeblich biblisch begründeten Direktiven nicht entspricht, zum Beispiel seinen Ehepartner verlässt, wird bestraft, geschnitten oder sogar ganz rausgeworfen. Wenn Kinder daheim geschlagen werden, interessiert das weniger, denn schließlich steht schon in der Bibel, dass die Eltern nicht mit der Rute sparen sollen.

Es ist erschreckend, wie wenig man in der Öffentlichkeit über diese Zustände weiß, wie wenig man von den theologischen Hintergründen versteht – und das Nordheide Wochenblatt ist da keine Ausnahme. Immerhin druckt die Zeitung in der Ausgabe vom 11. September einen Leserbrief des Tostedter Malers und Autors Erwin Hilbert ab, der vor dem CCT warnt. Darin heißt es: „Aus jahrelanger eigener Erfahrung kann ich nur davor warnen, sich in den Einflussbereich einer der vielen außerkirchlichen Gruppen und Gemeinschaften zu begeben. In ihnen dominiert oft, und meist von der Gruppe selber nicht erkannt, eine sektiererische und geistliche Enge.“

Und Hilbert fährt fort: „Hinzu kommt ein falsch verstandenes Heilig-Geist-Wirken, das die Menschen nicht in das zentrale Gnaden- und Heilsgeschehen Jesu Christi (Erlösung) führt, sondern sie an die Gruppe bindet und ihnen damit die persönliche Freiheit nimmt. Die Gläubigen enden meist in einem von Schmalspurtheologie beseelten Gedankengebäude ohne jegliche theologische Weite und Fundament!“

Das bringt es auf den Punkt!

 

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31 Comments

  1. Mein Arbeitskollege ist Pfingstler. Er hat eine besonders spitzfindige und aggressive Art mit seinen Mitmenschen um zu gehen. Zudem scheint so etwas wie Charmegefühl und Respekt nicht zu existieren. Unbeantwortete Fragen sind für Ihn ein Grauel. Dann lieber etwas Interpretieren, damit in seinem Kopf nichts durcheinander kommt. Für mich ist das überhaupt nicht Gesellschaftsfähig und einfach nur anstrengend. Er mag zwar mit sich im reinen sein, aber gemocht wird er von niemanden.

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  2. Ich habe oben angefangen zu lesen und dann nur immer mal einige Kommentare, da ich diese unendlichen Diskussionen und verblendeten Einwände charismatisch pfingstlicher Christen leid bin…die wollen es nicht merken. Dabei bin ich mir sicher, dass die Mehrheit in diesen Gemeinden sich öfters mit schlechtem Bauchgefühlt plagt. Nur schaffen diese es durch gezielte Manipulation mehr Angst auszusteigen zu erzeugen, als diesen Warnungen nachzugeben. Ich kenne das….habe das jahrelang auch zu hören bekommen. Irgendwann hast Du keine Freunde und Bekannte mehr außerhalb der Gemeinden. Mein Bauchgefühl hat mich aber nicht getäuscht, Irgendwann nach unzähligem…wenn Du diese Stufe nicht erreichst und dann die nächste und die nächste….bist Du kein wahrer Christ und von außen wirkt nur der Teufel…dieser war immer ein großes Druckmittel in meiner Gemeinde. Oh…..jetzt hat mich der Teufel geholt und ich bin abtrünnig…..was ein Blödsinn- Zum ersten Mal im Leben fühle ich mich wirklich sicher im Glauben und LEBE diesen Tag für Tag OHNE meine armen Mitmenschen mit schlauen Bibelsprüchen zu belabern an die man sich selber nicht hält. Leute … vorleben und Liebe und ein Lächeln schenken, das bekehrt die Menschen besser zu werden und ihr Herz für Gott zu öffnen. Er weiß dass ich ihn liebe und ihm vertraue, muss ich mir das aufs T-Shirt drucken?? Leute wenn Ihr kein Gutes Gefühl dabei habt, steigt aus. Ihr seid erstmal alleine, aber ich kann nur aus eigner Erfahrung sagen dass Gott mir Klarheit geschenkt hat. Leicht ist das Leben trotzdem nicht immer, das ist es nie…wir würden sonst ja nicht wachsen, im Herzen und im Geist. ……. und Kommentar von Herrn Christoph Gumpert : Aus meiner Seele gesprochen…dafür Daumen hoch.

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  3. Sie haben ja echt Ahnung… Ist Ihnen schon mal die Idee gekommen, dass hinter den IS auch Geheimdienste stecken könnten resp. dass deren Hochkommen erst entstanden ist durch das Eingreifen des (christlichen) Westens im Irak und Syrien und anderswo. Aber es gibt doch nichts Entlastenderes als ein einfachen Weltbild!

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  4. Für mich stellt sich einfach die Frage, was die Unterschiede zu den fundamentalistischen Islamisten zu den fundamentalistischen Christen wie die im Christus Centrum Tostedt sind?
    Für mich ist die Bibel und der Koran etwas, was in einem zeitlichem Kontext sowie in der Interpretation des Predigers zusehen und somit zu hinterfragen ist.
    Wenn es Gott, Allah, Buddha usw. tatsächlich geben sollte, dann möchten sie nach meiner Auffassung nach, wie John Niven in seinem Buch „Gott Bewahre“ schrieb:
    „seit lieb zueinander“.

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  5. Sie werden wohl kaum bestreiten können, dass in freikirchlichen Gemeinden mehr Menschen und Familien zu finden sind, die von schwarzer Pädagogik geprägt sind. Das liegt sozusagen in der Natur der Sache. Natürlich gibt es in diesen Gemeinden auch liberal und freiheitlich erzogene Menschen, aber die sind doch eher in der Minderzahl. Dass Sie auf diesem Auge blind sind, glaube ich gern.

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  6. Interessante Unterhaltung 🙂
    Nur mal eben zum letzten Punkt: Ich bin bekehrte, und wenn Sie so wollen auch fundamentalistische, Christin UND ich bin Psychologin. Werde ich jetzt rausgeschmissen oder verteufelt? Nein 🙂 Warum nicht? Weil Psychologie und Psychotherapie überhaupt nichts schlimmes ist, es dient dem Menschen. Grenzen gibt es da ggf. im Bereich der Psychoanalyse, da dieses Menschenbild und jenes, welches sich in der Bibel findet, an einigen Stellen nicht zusammen gehen. Da es aber auch keinen wirklich wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit der Psychoanalyse gibt, ist es eh die Frage, wie sinnvoll eine solche Therapie ist.
    Natürlich gibt es Menschen, die sagen, dass Psychotherapie allein womöglich nicht reicht, weil es eben nicht nur die Seele ist, die Schaden genommen hat, sondern auch der Geist, das mag sein, aber das ist etwas anderes, als Menschen eine Therapie oder eine andere ärztliche Versorgung zu versagen.
    Ich als Psychologin habe jedenfalls noch keine Ablehnung in christlichen (Frei-)kirchen erlebt und ich habe auch schon ein paar von Innen gesehen, übrigens auch das hier zitierte CCT.
    Ich schließe mich einigen meiner Vorredner an: bilden Sie sich eine eigene Meinung 🙂

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  7. So sehe ich es auch, Herr Gumpert! Ein Problem scheint mir vor allem auch zu sein, dass in der Amtskirche viele nicht begreifen, dass das Wirken der meisten Freikirchen/Pfingstkirchen dem christlichen Geist widerspricht – zum Beispiel in der sozialen Kontrolle ihrer Mitglieder. Viele Menschen werden ins Unglück getrieben, zum Beispiel weil man ihnen einredet, wenn sie psychotherapeutische Hilfe aufsuchen wollten, seien sie von Dämonen beherrscht u. ä. Die CCT ist da sicher keine Ausnahme.

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  8. Ich bin evangelischer Pastor im Ruhestand und habe mich mein ganzes Berufsleben mit „bekehrten Christen“ befasst. Ich betrachte Jesus Christus als den Mittelpunkt des Christentums und meines Glaubens. Ein Fazit nach langen Jahren meines Dienstes: Mit selbstsicheren Bekehrten kann man nicht reden. Denen ist der Friede mit Gott wichtiger als der Friede mit den Menschen. Ihr Denken (falls man es so nennen kann) und meines und das meiner evangelischen Mitchristen sind diametral entgegengesetzt. Schlimm ist nur, dass die Tostedter Couleur so stark erscheinen kann, weil die Kirchenchristenheit so schwach ist. Und da muss jeder seine Hausaufgaben machen.

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  9. Hallo Herr Stemmler. Ich habe Ihren Artikel heute auch zufällig mal gelesen und bin überrascht wie ähnlich oder gleich Sie reagieren, wenn Zeugen und/oder nüchterne Christen und welche die dem Christentum offen gegenüber stehen sachlich berichten und zu Ihrem Artikel entsprechende Erfahrungswerte oder Erkenntnisse und sachlich bezogene Meinung abgeben, selbst in eine Schutzhaltung gehen. Nicht nur das, Menschen (<– das Wort sollte man wohl unterstreichen) die dort selber Gast oder Gemeindemitglied sind strafen Sie gleich mit Missachtung und einem kurzen Satz Abwehrhaltung als Kennzeichen von aller Sekten…! Vor allen wenn Sie regelrecht durch Ihren Artikel dazu animieren sich solche und vor allen auch mal das CCT anzusehen um sich eine Meinung zu machen.
    Wie wenig Ahnung Sie haben über was Sie schreiben als Argumentation und mit entsprechenden Fachausdrücken versuchen Ihren Artikel zu würzen ist ein weiteres Merkmal, dass Sie wahrscheinlich , wie jede Zeitung etwas suchen um sich interessant zu machen und dann versuchen mit ein paar Büchern von Fachmaterial zu sprechen. Sie scheinen ein reiner Agnostiker zu sein…?
    Um Sie mal aufzuklären. SEKTE heißt Religionsgemeinschaft. Das betrift alle gläubigen gemeindlichen Bewegungen auf der Welt. Im juristischen wurde deswegen das Wort sektierisch als fanatisch , gefährlich Menschen denkendes Gut gefährdendes und kindesgefährdendes Wort gewählt um es von dem falsch im Volksmund verstandenen Wort SEKTE zu unterscheiden! Desweiteren IST das CCT wie alle anderen Pfingstgemeinden Deutschlands in der Evangelischen Allianz Mitglied, in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, mit PROChrist (gegründet von Billy Graham Baptisten USA), etc. Wo christliche Kirchen nur Mitglied werden können oder eine Zugehörigkeit erhalten, wenn nach dem Evangelium ausgerichtet sind und die Bibel Ihr Glaubensfundament (oh da kommt ja das Wort Fundament vor…). Die ZEugen Jehovas haben schon häufiger anträge gestellt, verfehlen aber immer das Ziel, da Sie die Bibel immer noch leicht verändert auslegen und Ihre Mitglieder tatsächlich abhängiger machen, wobei auch die ZJ einen Wandel durchmachen, der nur langsam vonstatten geht.
    Das alle evangelischen Freikirchen, wie auch die kathol. als auch die protest. als auch die lutherische Kirche Ihre negativen Vergangeheiten hatten und teilweise auch immer noch haben interessiert Sie auch nicht. Das die katholische Kirche im Grunde einer der christlich neutestamentlich abweichensde Kirche mit ist scheint Sia cuh nicht zu interessieren. Das Moslems so ziemlich allesamt (bis auf einige wirkliche Ausnahmen) unter Zwang und befürchtung um Ihrl Leben Ihren Glauben leben, obwohl Sie zum größten Teil gerne ausbrechen würden und zum Teil in eine andere Religion (oftmals sogar zur christlichen) Wechseln wollen würden (oder sich zumindest gerne mal Evangelium = gute Botschaft lesen) , Viele von sektierischen Imamen verführt und Gehirn gewaschen werden, deswegen Menschen umbringen, etc. scheint weniger in Ihrem Fokus zu legen.

    Das Erwin Hilbert selber ursprünglich als Oberhaupt einer sektierischen Bewegung seinen Glauben begonnen hat, und von einem katholischen Priester zumindest zum Teil vom Irrweg weggeführt wurde, er später der katholischen Bewegung beigetreten ist. Scheinen Sie auch nicht zu wissen. Das die katholische Kirche Menschen anbetet, wie es die Römische Kirche zur Zeit des Römischen Reiches getan hat, noch heute macht, indem Sie Tote nachträglich zu heiligen ausspricht und als Schutzpatron und stellvertreter Gottes den Glaubenden verkauft und anderes mehr, auch darüber scheinen Sie sich nicht informiert zu haben und scheinbar an Ihr Wissen zu grenzen. Das bei großen Bewegungen und Predigtveranstaltung wie u. a. bei Rainer Bonnke leider auch mal Menschen zu tote getrampelt werden vor allen wenn mal eben 100.000 und mehr Menschen zusammen kommen. Und Afrikaner eh viel sehnsüchtiger inbrünstiger und impulsiver von Natur aus sind scheinen Sie zu übersehen. Das das extrem tragisch ist, steht außer Frage. Woher wissen Sie aber das das Rainer Bonnke nicht interessiert und Ihn nicht erschüttert. Ist das ein Grund deswegen für eine Sache wovon man überzeugt ist sich weiter einzusetzen und zu verbreiten? Natürlich ist das schrecklich. Haben Sie schon mit Ihm persönlich gesprochen oder ziehen Sie das auch nur aus einigen schriftmaterialien, bzw dem so vertrauenswürdigen und sachlich nachweisbaren Internet?

    Schlussendlich geht es bei dem Artikel doch nur um eines. Sie brauchen einen Artikel, wo Sie Presseberuf mäßig versuchen als glaubhafter Journalist einen angeblich sachlich recherchierten Artikel geschrieben zu haben, der die Leser interessiert und Sie eine Leserschaft haben und Ihr Produkt verkaufen. Medien sind schon lange nicht mehr an Wahrheiten oder wirklicher Aufklärung interessiert, sonst hätten Sie sich ein Bild von in diesem Fall dem CCT gemacht und wären höchstwahrscheinlich, mit großer Wahrscheinlichkeit, zu einer anderen Erkenntnis gekommen. – Ehrlich gesagt finde ich sie gefährlicher als jede Kirche, denn Sie verursachen als Journalist der Medienlandschaft die Leute zu beeinflussen, und die Dummschwätzigkeit und Faulhiet der Leute zu nutzen um Sie aufzuwiegeln und noch weiter von einander fern zu bringen indem Sie solche Artikel verfassen, die auf keinen wirklich echten nachweisbaren Bericht beruhen. Das ist auch eine Art von sektierischer Beeinflussung. Denn Glauben tut jeder an etwas. Und Sie scheinen tatsächlich an das zu glauben was Sie hier schreiben.. oder was halt doch nur einer von vielen Artikel die sie halt geschrieben haben um Ihre Auflage noch etwas mit hochzupuschen.

    Wissen Sie wo Erfolge sind gibt es oft viele Neider. Und da Sie die Arbeit und das Weitergeben des Wortes Gottes (Jesu) und die Nächstenliebe Gottes in Tat und Handeln nicht verstanden haben hat Ihr Artikel leider auch nicht den entsprechenden Wert den er wohl haben sollte – Schade. Aber vielleicht lesen Sie die Bibel noch einmal durch, dann sehen Sie auch, das was viele Prediger und nicht nur Ingolf Ellßel predigen absolut dem Wort und den Aufforderung des Biblischen Wortes entspricht. Wenn Sie davor zurückschrecken und finden das Demut, Barmherzigkeit, Fürsorge, Freundlichkeit, Langmut, Gaben des Heiligen Geistes, etc. für Sie erschreckend sind, dann…. dann sollten sie insgesamt über Ihre Arbeit und Ihre gesamt Einstellung noch einmal gründlich nachdenken. Auch vor allen was Ihre beeinflusste Unwissenheit durch irgendwelche Lektüren, wo sich genug Menschen auch im Fachbereich nur Anerkennung und Ruhm verschaffen wollen (nicht das A und das O sind und Ihre Meinung und angebliche Erkenntnis Gesetz sind) angeht, und Ihre Abwehr davor sich selbst ein persönliches Bild vor Ort und persönliche Gespräche mit den benannten Personen zu machen.

    Falls ich Sie irgendwo beleidigt haben sollte oder Ihnen respektlos zu sein scheine, möchte ich mich hierfür entschuldigen, aber mich regen solche Presseartikel wie der Ihre extrem auf und vor allen wenn Sie in einer sachlich und freundlichen Art hochmütig auf die Kommentare Stellung beziehen, das macht Sie einfach nicht besser, als das worüber Sie glauben aufklärend geschrieben zu haben.

    Mit einem freundlichen Gruß trotz allem und Gotte Segen Ihnen

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  10. dk und Jelly, möchte euch voll Unterstützen. Gegen Bonnke und das CCT ist nichts Negatives vorzubringen. Leute die solche Artikel schreiben, haben keine Ahnung und/ oder sie haben noch irgend eine Rechnung offen, die sie begleichen wollen.

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  11. Manchmal verstehe ich Menschen nicht. Sie schreiben über Dinge die sie gar nicht kennen. Ich bin in der Gemeinde aufgewachsen und ich und meine Freunde wurden nie geschlagen.
    Öfters Frage ich mich , wie solche Vorurteile eigentlich entstehen, denn ich bin als Kind immer gern in unsere Gemeinde gegangen. Auch habe ich Gott nie als strafenden Gott erlebt, sondern immer als liebenden Vater für dem keine Sünde zu groß ist um sie zu vergeben. Auch haben wir nichts gegen Homosexuelle und Sex vor der Ehe. Es sind doch alles geliebte Kinder Gottes, unsere nächsten, unsere Geschwister! Wir wissen aber, dass es so nicht von Gott gedacht ist. Um ihnen dies zu zeigen muss man ihnen doch die Liebe die Gott uns gegeben hat- ohne das wir sie verdient haben- weitergeben. Es ist nicht unsere Aufgabe ihnen ihre Fehler zu zeigen, es ist unsere Aufgabe sie zu Lieben wie sie sind, denn Menschen auf ihre Fehler aufmerksam machen darf nur einer und jeder weiß das. Ich habe nicht das recht mich über Andere zu erheben. Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein.

    Be Blessed… (;

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  12. Mich würde mal interessieren, wer von denen, die hier ihre Kommentare hinterlassen, schon mal selbst im CCT war oder Bonnke persönlich erlebt hat… braklo44 empfiehlt zu Recht sich „solche Gemeinden“ anzusehen.
    Das CCT und die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen und Gemeinden habe ich über lange Zeit kennen lernen dürfen. Es sind viele Menschen da, die Zeit, Geld und vor allem Zuwendung für Hilfesuchende haben und dabei nicht aufdringlich oder gar „drohend“ sind. Von „Zwängen“ und „Ängsten“ habe ich trotz intensivem Kontakt nichts erlebt und erst recht keine „Enge“, sondern eher Befreiung und Weite. Die Bibel wurde immer anschaulich ausgelegt, und es hat Spaß gemacht, sich selbst mit den Texten zu beschäftigen.
    Das kann ich auch jetzt nach zeitlichem und räumlichen Abstand mit dem Vergleich vieler unterschiedlicher Gemeinden unterschiedlicher Konfessionen sagen.
    „Wenn Kinder daheim geschlagen werden, interessiert das weniger, denn schließlich steht schon in der Bibel, dass die Eltern nicht mit der Rute sparen sollen.“ Diesen Satz im Artikel oben fand ich sehr erschreckend, da er nicht zutrifft! Ich habe selbst in der Nordheide mit Kindern gearbeitet und erlebt, wie u.a. von Mitgliedern des CCT versucht wird, diesen Kindern bzw. den Familien zu helfen. In Familien, die zum CCT gehören, habe ich einiges über Erziehung gelernt, und staune immer wieder über den liebevollen Umgang miteinander!

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  13. Man kann die Kritik nicht so pauschal verabreichen, denn es gibt ja sehr viele und sehr unterschiedliche Freikirchen. Einige wenige sind in in der Tat noch recht unterirdisch, viele allerdings auch echte Lichtblicke. Vielerorts haben sich verschiedenste Freikirchen zum Teil mit landeskirchlichen Gemeinden zu Ortsgruppen der „Evangelischen Allianz“ zusammen geschlossen. Dort blickt man auf die Gemeinsamkeiten, führt gemeinsame Aktionen durch und lernt voneinander. Ein viel versprechender Weg, denke ich. Ansonsten wie gesagt, mal selbst anschauen und mit den Leuten reden. Die verstehen durchaus auch Kritik und diskutieren sehr offen.

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  14. Das ist wenigstens mal eine sachlich vorgetragene Kritik, wobei ich den Vorwurf, der Beitrag sei oberflächlich und von keiner Fachkenntnis getrübt, nicht nachvollziehen kann. Erstens habe ich selbst schon viel über Freikirchen recherchiert und geschrieben und zweitens mich auf das genannte Buch ausgewiesener Fachleute bezogen. Ich bleibe bei meiner Kritik an den Freikirchen – mit einem selbstbewussten Protestantismus und der Freiheit eines Christenmenschen hat das wenig zu tun.

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  15. Leider ist Deutschland – was den Glauben betrifft – im internationalen Vergleich ein echtes Entwicklungsland. Die alteingesessenen Landeskirchen haben sich weit von ihrer eigentlichen Botschaft entfernt und verwalten nur noch ihren Mitgliederschwund – völlig zu Recht. Viele protestantische Freikirchen haben sich hingegen inzwischen positiv weiter entwickelt und vermitteln eine biblisch fundierte Botschaft, die den Einzelnen nicht einengt sondern frei macht von Dingen, die ihn zuvor belastet haben – daher auch der Erfolg, sonst würde ja niemand dort bleiben. Sicher gibt es noch Verbesserungsbedarf und auch schwarze Schafe, aber insgesamt kann jedem ernsthaft Suchendem nur empfohlen werden, sich solche Gemeinden mal selbst anzuschauen. Der vorliegende Artikel ist leider sehr oberflächlich und von keinerlei Fachkenntnis getrübt und daher in keiner Weise hilfreich.

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  16. Es gibt keine Ungläubige Menschen! Jeder glaubt an etwas, ganz besonders „intelligente“ Atheisten. Tatsächlich, es gibt blinder Glaube – nicht aber der Glaube an Gott.

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  17. Da gibt es aber eine Menge Leute, die als Gegenbeispiel taugen. Und ich frage mich, ob zum Beispiel der blinde Glaube an Technik und die Kraft des Fortschritts ein Ausweis von Intelligenz ist.

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  18. Als Journalist betrachte ich es als mein Aufgabe, auf Missstände, auch im religiösen Bereich, hinzuweisen. In vielen Freikirchen herrscht eine geistige, geistliche und emotionale Enge, die nach meinem Verständnis mit einer christlichen Einstellung nicht zu tun hat. Für mich ist das Christentum eine Religion, die befreit. Zwänge und Ängste haben da nichts zu suchen.

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  19. Ich verstehe Ihr Gedanken! Sie schreiben, dass Jesus Lehre ausgelegt, interpretiert werden muss.
    Wenn Sie ein Buch lesen, brauchen Sie Auslegung oder Interpretation? Selbstverständlich, man kann (soll) diskutieren, Austausch haben, diverse Gesichtspunkten haben – aber jeder versteht die Grundgedanken.
    Als Theologe (gläubiger Theologe) werde ich hier keine Interpretation bzw. Auslegung führen, sonder Sie bitten: Lesen Sie Neuen Testament (am besten Luther Bibel 1984) mit offenen Herzen und richtigen Einstellung (Gott – Jesus besser kennen lernen).
    Mit besten Grüßen!

    P.S. Übrigens: Wovon kommt Ihre Intoleranz gegenüber CCT?

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  20. Fundament ist „nur Jesus“, was heißt das schon?! Auch seine Lehre muss ausgelegt, interpretiert werden – und wenn das zu Intoleranz und Absolutheitsanspruch führt, dann hat man seine Lehre für mein Empfinden diametral falsch ausgelegt. All denen, die an Jesus vorbeigehen, die „ewige Verdammnis“ anzudrohen, wie das das CCT tut, das geht gar nicht und ist reine Angsttheologie!

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  21. „Wenn“ – ist gut!

    Also: Fundament für Christen ist nur Jesus – einverstanden? (Ich werde hier nicht mit Bibelzitaten „schießen“, weil jeder intelligente Christ das weißt).
    Auf Jesus zu „bauen“, heißt ihm zugehören (Bekehrung, geistlicher Geburt) und ihn nachfolgen (Wachstum in Gnade und Erkenntnis). Er, Fundament, ist Maßstab!
    Nun: was falsches Jesus gelehrt hat? „Sand“? Nein! Beste „Programm“ und Lösung für jeden Mensch, für Sie auch. Man soll falsche (!) liberale Theologie (echte Sand) lieber prüfen und ohne Angst (vor dem Fundament) sich für Jesus entscheiden.
    Und wenn zwischen die guten Fundamentalisten hier und dort (kleine und ungefährliche) Abweichungen von dem Fundament auftauchen, dann brauchen sie guten, gesunden, geistlichen, fundamentalen Theologen.
    Beste Grüße!

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  22. Mit der Freiwilligkeit ist es so eine Sache. Auch Erwachsene lassen sich beeinflussen. Gefährlich daran, ist zum Beispiel, wenn man Menschen weis macht, sie seien im Banne von Dämonen, und sie damit etwa davon abhält, die Hilfe eines Psychologen aufzusuchen.

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  23. Ich verstehe eure Aufregung und euer Problem nicht…. Was an denen ist so gefährlich….. Die tun niemandem etwas böses und alle Besucher ihrer Veranstaltungen kommen freiwillig.

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  24. Ungekürzter Leserbrief!

    Es ist nicht alles Gott was glänzt!
    Ich kann mich über die Pfingstbewegung in Tostedt nicht so freuen wie sie im Wochenblatt unter dem „Mantel der Nächstenliebe“ dargestellt wird. Aus jahrelanger eigener Erfahrung kann ich nur davor warnen sich in den Einflussbereich einer der vielen ausserkirchlichen Gruppen und Gemeinschaften zu begeben.

    In ihnen dominiert oft, und meist von der Gruppe selber nicht erkannt, eine sektiererische und geistliche Enge. Hinzu kommt ein falsch verstandenes Heilig-Geist Wirken das die Menschen nicht in das zentrale Gnaden und Heilsgeschehen Jesu Christi ( Erlösung) führt, sondern sie an die Gruppe bindet und ihnen damit die persönliche Freiheit nimmt. Die Gläubigen enden meist in einem von Schmalspurtheologie und Schwarzweißdenken beseelten Gedankengebäude ohne jegliche theologische Weite und Fundament!

    Die Abhängigkeit der Mitglieder von ihren Predigern und deren eigenartigen und oft abstrusen Lehren ist groß und z.T. auch gefährlich. Meist haben die Pastoren lediglich eine Bibelschulausbildung und kein echtes Theologiestudium.

    Andere Religionen werden im Denken der Freikirchen oft verteufelt und es wird Wert darauf gelegt, dass die Mitglieder den Zehnten ihres Einkommens der Gemeinde überlassen. Überhaubt wird Fundamentalismus in solchen Kreisen oft sehr groß geschrieben. Nur bekehrte Christen gelten als gerettet und wer sich nicht bekehrt, lebt noch ungerettet und ist ausgerichtet auf die Hölle. Er muss dann missioniert werden. Kuriose, angebliche Heilungen, Gemeindezucht, Teufelsaustreibungen und Seelsorge von unausgebildeten Laien sollten die Leser ins Nachdenken führen. Mein Fazit: Es ist nicht alles Gott was glänzt….Theologie ohne Weite hat mit Gott nix am Hut!“

    Erwin Hilbert Buchautor u. Kirchenkritiker

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