Stadtfest: Traumwetter im Anmarsch +++ Rathausparkbühne wieder dabei +++ Aber wieso haben die Zeugen Jehovas einen Stand?!

presse_stadtfest_logo[1]_sVon Kristian Stemmler

Der Countdown läuft: Noch vier Tage bis zum Feierhöhepunkt im Buchholzer Veranstaltungsjahr – dem Stadtfest. Es wird wieder tolle Musik geben, Leckereien bis zum Abwinken, reichlich Bier und anderes Trinkbares, vor allem aber jede Menge Kontakte und gute Gespräche! Wer heute aus dem Fenster gesehen hat, könnte vielleicht Böses befürchten, aber der Blick auf den Wetterbericht verheißt tatsächlich Wunderbares: Buchholz bekommt zum Stadtfest aller Voraussicht nach herrliches Spätsommerwetter geschenkt! Erst am Sonntagabend kann es Regen geben.

Hier der entsprechende Passus aus der Zehn-Tage-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes: „Am Freitag ist es vielfach sonnig, nur gelegentlich auch mal wolkig und trocken. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich zwischen 22 Grad an der Ostseeküste und bis zu 30 Grad an Rhein, Neckar und Main. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Ost. In der Nacht zum Samstag ist es vielfach klar oder gering bewölkt, örtlich bildet sich Nebel. Die Luft kühlt sich auf 16 bis 10 Grad ab. Von Samstag bis Montag ist es meist sonnig, im Südwesten nachmittags und abends auch zeitweise wolkig und dort sind einzelne Schauer oder Gewitter zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen weiterhin zwischen 22 und 30 Grad.“

Na, das hört sich doch gut an! Auch das Programm lässt auf einige Höhepunkte hoffen, wobei die Stadt insgesamt auf Bewährtes setzt. Zu den Bands, Künstlern und Chören, die so gut wie jedes Jahr dabei sind, hat man einige neue gemischt, die Auftrittstage und Bühnen wurden teilweise durchgetauscht. Wobei ich es persönlich zum Beispiel schade finde, dass Cockroach schon am Freitag spielen und das auf der Empore-Bühne statt auf der großen Bühne vor dem Rathaus, wo Les Amis antreten. Die Bühne vor dem Emporeteich und der Platz davor sind ne Nummer zu klein für die Powerrocker, und es gibt keinen Tanzboden – ich hätte es andersherum gemacht.

Am Sonnabend kommen vor dem Rathaus „Nora Sänger & Band“ und ab 21 Uhr Rock Department zum Zuge, was Stimmung verspricht. Besonders erfreulich ist natürlich, dass die Rathausparkbühne, hinten im Park, wieder dabei ist. Dort gibt es freitags ein Programm für Feinschmecker mit Bands wie Jazz con Fusion (Jazz und Fusion), Supersonic (Rock und Hardrock) und den Lunantishees (Space- und Progressive Rock), und am Sonnabend heizen gleiche mehrere Cover-Rock-Bands ein.

Im vergangenen Jahr war die dritte Bühne gestrichen worden, nachdem Uwe Minio aus der Organisation ausgestiegen war und die Finanzierung nicht mehr geklärt war. Der Autor hatte in seiner Eigenschaft als Mitglied des Stadtrats mit Anfragen bei der Verwaltung nachgesetzt und das Thema öffentlich gemacht. Mit gutem Ende, wie man jetzt sieht: Die Rathausparkbühne brachte schon immer eine besondere Farbe in das Stadtfest, sie ist der Ort, wo man aufschlägt, wenn man über die Festmeile gelaufen ist.

Ansonsten sind wieder viele dabei, die man von den Stadtfesten der letzten Jahre kennt. Das Stadtorchester Buchholz natürlich oder die Gesangsschule „Die Stimme“ (in der Paulus-Kirche, wo die Stimmung auch eine besondere ist), Schmidt`s Five, die BiSchu Theaterwerkstatt mit „Hilfe, die Herdmanns kommen!“ und Kekso mit seiner afrikanischen Trommelmusik. Und natürlich sind auch wieder viele der in Buchholz aktiven Vereine am Start.

Wie bisher ist die Festmeile quasi zweigeteilt. Vom City Center Parkplatz bis zur Pauluskirche reicht der kommerzielle Teil mit Fahrgeschäften und Buden, der von der Großmarkt Bremen GmbH verantwortet wird und auf dem die Preise den Standard von Dom und ähnlichen Volksfesten haben. Auf dem Rathausparkplatz und im Rathauspark stehen die Stände der Vereine und Organisationen vom DLRG über 08 und Blau-Weiß bis zum NABU, der Polizeiinspektion Harburg und dem Naturkindergarten Buchholz. In diesem Teil der Festmeile gibt es Steaks, Suppe, Bier und anderes um einiges billiger.

Zu recht sind hier auch die Kirchengemeinden vertreten, denn sie gehören natürlich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt. Aber was haben die Zeugen Jehovas auf der Vereinsmeile zu suchen!? Es handelt sich bei den Zeugen Jehovas um eine beinharte Sekte, die was die ideologische Verbohrtheit und die psychischen Folgen für viele ihrer Mitglieder angeht, nicht weniger bedenklich und gefährlich ist als Scientology. Diesen Leuten darf man keine Bühne geben!

Ich kündige hiermit eine Anfrage zum Thema im Stadtrat an.

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1 Comment

  1. Also das mit den Zeugen Jehovas finde ich auch mal ein starkes Stück!
    Ich bin auch dagegen denen eine Bühne zu bieten.
    Also wenn Du Unterschriften sammeln müsstest, meine hättest du.

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