Ostring – in diesem Jahrzehnt nicht mehr!

Ein Paukenschlag in der Buchholzer Kommunalpolitik: Der Ostring ist fürs erste gestorben! Wie das Nordheide-Wochenblatt in seiner Sonnabend-Ausgabe berichtet, sieht ein vom Landkreis Harburg eingesetzter Spitzenjurist keinerlei Aussicht, das Urteil des Verwaltungsgerichts Lüneburg zu kippen, das den Planfeststellungsbeschluss zum Ostring kassiert hatte. Davon hätten Landrat Joachim Bordt und Erster Kreisrat Rainer Rempe jetzt Bürgermeister Wilfried Geiger bei einem Gespräch im Rathaus in Kenntnis gesetzt.

Das Votum des Juristen bedeutet: In diesem Jahrzehnt ist mit dem Bau des Ostring nicht mehr zu rechnen! Die Befürworter des Ostrings im Rathaus, zu denen Geiger gehört, und die Initiatoren des erfolgreichen Bürgerentscheids im Januar hatten gehofft, eine Berufung gegen das Urteil des VG Lüneburg zu erreichen. Wenn das nicht klappt, muss ein ganz neues Planfeststellungsverfahren in Gang gesetzt werden, was Jahre dauert.

Die Initiatoren des Bürgerentscheids haben also, das zeigt sich jetzt mit neuer Deutlichkeit, die Buchholzer unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an die Urnen gelockt. In den Flyern der Initative und in Gesprächen haben sie immer wieder den Eindruck erweckt, die Buchholzer Verkehrsprobleme würden schon bald gelöst sein, wenn die Wähler nur für den Ostring stimmten. Dann würden goldene Zeiten für die Stadt anbrechen – war wohl nix!!

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3 Comments

  1. Wer hat jetzt Recht gehabt?
    Die, den ersten Bürgerendscheit eingereicht hatten oder die Blender des zweiten?
    Denkt mal drüber nach ?

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  2. Der Ostring würde und wird ohnehin niemals kommen..!! Zu oft ist er, man kann schon fast sagen: seit Jahrzehnten, politisch, finanziell oder juristisch gescheitert und bei einer Neuauflage der Planung würde er wiederum finanziell, politisch und juristisch scheitern. Tatsächlich müsste die Stadt nach dem VG-Urteil das gesamte Planungsverfahren neu aufstellen und bereits hierfür hätte sie kein Geld (> 1 Million reine Planungskosten!). Bleibt zu hoffen, dass die Befürworter sich endlich von ihren Verkehrskonzepten der 1970er Jahre verabschieden und nicht in ihrem Trotz verharren…

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