Madness zieht auf die andere Straßenseite, Lidl verlässt City Center

Von Kristian Stemmler

DSC_8003Im Buchholzer Einzelhandel tut sich einiges. So eröffnen im neuen Gebäude der Volksbank, dessen protziges Äußeres ich bereits kritisiert habe, demnächst diverse Geschäfte. Unter anderem zieht der Optiker „Brillen Chic‟ von der Neuen Straße an den Marktplatz. In die dann leerstehenden Räume wird das besondere Geschäft für Mode und Ausgefallens „Madness‟ auf der anderen Straßenseite ziehen. Die Eröffnung soll Anfang Mai, eventuell auch früher, sein, wie Geschäftsinhaber Rainer Lelewel dem buchholzblog mitteilte. In Vorbereitung auf den Umzug hat er bereits mit einem Räumungsverkauf begonnnen.

Wie berichtet, wird das Haus, in dem sich „Madness‟ jetzt befindet, abgerissen. An seiner Stelle wird ein mehrstöckiges Geschäftshaus gebaut. Das Gerücht, dass es sich um ein Ärztehaus handeln soll, wurde bisher nicht bestätigt. Dass das alte Backsteingebäude abgerissen wird, ist bedauerlich, da es sich um das mit Abstand schönste Haus an der Neuen Straße handelt, andererseits typisch für die bisherige Stadtentwicklungspolitik von Buchholz.

Eine weitere, noch gravierendere Veränderung betrifft das City Center. Wie das Nordheide Wochenblatt berichtete, wird der Discounter Lidl seine Filiale in dem Einkaufszentrum jetzt doch schließen, am 4. Mai soll der letzte Verkaufstag sein. Lidl, so das Wochenblatt, ziehe sich vor allem wegen des baulichen Zustands der Räumlichkeiten zurück. Der Fußboden sei kaputt, der Lastenfahrstuhl funktioniere nicht. Am Standort habe die Entscheidung nicht gelegen. Wenn ein Investor etwas Neues baue, werde man gern wieder dort einziehen.

Noch vor einigen Wochen hatte es Meldungen gegeben, dass Lidl sich aus dem City Center zurückziehen wolle. Der Discounter hatte damals noch, allerdings nicht besonders glaubwürdig, derartige Behauptungen dementiert.

Mit dem Auszug von Lidl verlässt nach Heymann ein weiterer Frequenzbringer das antiquierte Einkaufszentrum, dessen Niedergang sich damit wohl kaum noch aufhalten lässt. Centermanager Franz Jebavy wird im Wochenblatt zwar mit den Worten „Wir werden die leerstehenden Flächen wieder vermieten‟ zitiert, aber das ist wohl kaum mehr als ein Pfeifen im Keller. Er hoffe auf einen raschen Verkauf des City Centers. Sollte es wirklich dazu kommen, müsste wohl erst mal eine Stange Geld investiert werden, um das Center komplett umzukrempeln und baulich auf den neuesten Stand zu bringen.

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