NPD ballert ungestraft Buchholz mit Plakaten zu

Veröffentlicht: 2013-01-15 in Lokales, Politik

DSC_8963Von Kristian Stemmler

Leider ist diese Partei ja immer noch nicht verboten und stehen ihr daher immer noch die Rechte zu, die auch anderen Parteien zugestanden werden. Dazu gehört auch das Aufhängen von Plakaten in Wahlkämpfen. In Buchholz sind jetzt die ersten Wahlplakate der NPD aufgetaucht, so ist etwa der nördliche Ortseingang, die Hamburger Straße, von den Faschos zugeballert worden, ebenso die Kirchenstraße und die Soltauer Straße. Offenbar wohlweislich erst einige Tage vor der Landtagswahl – denn bekanntlich sind die Plakate der Nazis besonders von Vandalismus betroffen.Das ist sicher auch der Grund, dass die meisten Plakaten sehr hoch aufgehängt worden sind.

Natürlich kann ich in diesem blog nicht zum Begehen von Straftaten aufrufen, aber ich fände es persönlich schade, wenn ausgerechnet diese Plakate hängen bleiben, während die der anderen, demokratischen Parteien schon seit Wochen runtergerissen und beschädigt werden. Auf jeden Fall macht es für die Buchholzer und auch Besucher unserer Stadt keinen guten Eindruck, wenn sie von Plakaten der NPD begrüßt werden. Soviel lässt sich sagen.

Mit ihrem Slogan „Raus aus dem Euro!“ reiten die Nazis wie gehabt auf der Welle der Europa-Feindlichkeit und versuchen die von der Boulevardpresse geschürten Antipathien gegen die südeuropäischen Staaten für sich zu nutzen. Und mit dem Slogan „Zeitarbeit stoppen – gerechte Löhne jetzt!“ instrumentalisieren sie das Thema soziale Gerechtigkeit für ihre braunen Ziel. Widerlich wie immer!

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Kommentare
  1. buchholzblog sagt:

    Bitte genau lesen! Ich habe geschrieben, dass die NPD das Thema instrumentalisiert, es also damit nicht ernst meint, sondern nur für die Stimmenfängerei benutzt – das ist bei der Partei DIE LINKE anders: Das Thema soziale Gerechtigkeit ist das Kernanliegen dieser Partei und und zwar aus sehr grundsätzlichen Erwägungen. Also, lieber zweimal nachdenken, bevor man einen unsinnigen Kommentar absondert!

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  2. Moment sagt:

    NPD: “ Und mit dem Slogan „Zeitarbeit stoppen – gerechte Löhne jetzt!“ instrumentalisieren sie das Thema soziale Gerechtigkeit für ihre braunen Ziel. Widerlich wie immer!“

    LINKE:“Die Linke verlangt in ihrem Antrag ein Verbot der Leiharbeit und deren Umwandlung in reguläre Beschäftigung. Die Fraktion kritisiert, Zeitarbeitnehmer seien „Beschäftigte zweiter Klasse“. Sie fordert die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Leiharbeit untersagt.“
    Damit instrumentalisieren sie das Thema soziale Gerechtigkeit für ihre linken Ziele. Widerlich wie immer!

    Sie sehen, warum Ihre Argumenation nicht ganz optimal ist?

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