Das große Interview im buchholzblog – Stadtbaurätin Doris Grondke: „Wir sind dabei, Visionen zu entwickeln“

Porträt GrondkeSWOT und ISEK – noch weiß kaum jemand in Buchholz mit diesen Abkürzungen etwas anzufangen. Das wird sich hoffentlich bald ändern, denn die Kürzel stehen für Aufgaben und Prozesse, die für die Zukunft der Stadt von zentraler Bedeutung sein werden. SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats, also Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, ISEK steht für „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“. Im Kern geht es darum, dass in den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren ein strategisches Leitbild und ein Maßnahmenkatalog für Buchholz erarbeitet werden. Dass ausgelotet wird, wie es in den kommenden 15 bis 20 Jahren mit der Stadt weitergeht, und die Weichen dafür gestellt werden.

Die neue Stadtbaurätin Doris Grondke, die Ende Januar ein halbes Jahr im Amt ist, macht in einem ausführlichen Interview mit dem bucholzblog deutlich, dass sie in diesem Prozess auf die extensive Beteiligung von Bürgern und externen Experten setzt. Grondke ist offenbar gewillt, in Sachen Stadtentwicklung in Buchholz für ein neues Klima des Dialogs und der Kreativität zu sorgen. Im Interview erläutert sie die bevorstehenden Aufgaben und verrät auch Persönliches über ihren Werdegang.

Kristian Stemmler: Frau Grondke, Sie haben als Intensivkrankenschwester gearbeitet und sich dann noch entschieden, etwas ganz anderes zu machen, haben dann Architektur studiert. Wie kam es zu diesem Umschwung?

Ich habe ja ziemlich lange als Krankenschwester gearbeitet, 15 Jahre insgesamt. Als ich 27 war habe ich mich gefragt: Willst Du das eigentlich noch machen, bis du 65 bist? Und dann habe ich angefangen zu studieren, habe aber bis zum Ende des Studiums noch auf der Intensivstation weiter gearbeitet.

In welchem Krankenhaus war das?

In der MHH – der Uniklinik in Hannover.

Sie kommen aus Hannover?

Ursprünglich komme ich aus dem Kreis Hildesheim, und ich habe in Hannover die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht. Dann kam die Entscheidung, dass ich das nicht bis zur Rente machen möchte. Freunde haben mich gefragt, warum ich nicht Medizin oder Sozialpädagogik studiert habe – aber das wollte ich gerade nicht. Ich wollte den Gegensatz, etwas Technisches, mich heranwagen an etwas, das ich noch nicht gemacht hatte. Mein Vater war Zimmermann und ich bin schon als Kind auf dem Dachfirst herum gelaufen und habe ihm geholfen. Das hat mich womöglich inspiriert!

Sie sind jetzt gut fünf Monate hier. Sie sind ja sicher mit einem Bild von Buchholz und von öffentlicher Verwaltung hierher gekommen. Hat sich das erfüllt oder sind Sie überrascht worden?

Ich bin eigentlich nicht überrascht worden weil ich mir auch kein Bild gemacht habe. Ich wusste natürlich, dass die Mühlen in der Verwaltung anders mahlen. Und dass der Kommunikationsstil ein anderer ist, das habe ich mittlerweile gelernt. Das finde ich aber nicht hinderlich. Hier ist man eben viel breiter aufgestellt, man hat sehr viele Menschen, die zu beteiligen sind.

Soll aber nicht heißen, dass hier weniger professionell gearbeitet wird?

Nein, im Gegenteil. Die Kolleginnen und Kollegen sind hochgradig professionell.

Aber es wird doch immer gesagt, in der Wirtschaft können sie alles besser.

Das stimmt aber nicht. Es ist halt ein anderes Arbeiten. Was ich mit meinen Erfahrungen einbringen kann, ist noch mal eine andere Sicht auf die Dinge, ein Blick über den Tellerrand, ein Querdenken. Mir geht es darum, dezernatsübergreifend zu kommunizieren. Stadtplanung ist nicht nur Bauen und Planen sondern auch Kultur und Bildung, Wirtschaft und Arbeiten, Verkehr sowie soziale Themen

Können Sie schätzen, mit wie vielen Leuten Sie gesprochen haben in diesen fünf Monaten?

Gefühlt 1000.

Schwirrt einem da nicht irgendwann der Kopf.

Doch. Ich hab im Moment so eine Phase.

Sie haben schon viel angestoßen: die „Buchholzer Dialoge“, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz: ISEK, mit einer SWOT-Analyse (SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats, also, Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken, die Red.) Können Sie erklären, was es damit auf sich hat?

Die SWOT-Analyse ist ein wichtiger Teil vom ISEK. Das ISEK selbst ist ein übergeordnetes Instrument um ein strategisches Leitbild für eine Stadt zu entwickeln. Dieses wird dann in Abstimmung mit Politik, Verwaltung und Bürgern gemeinsam erarbeitet. Das wird ein spannender Prozess, der etwa eineinhalb bis zwei Jahre dauert. Das ISEK soll – vor demHintergrund der demographischen Entwicklung – ein handlungs- und umsetzungsorientiertes Projekt sein. Es wird eine Strategie aufzeigen, wohin sich Buchholz unter anderem in den Bereichen Wirtschaft, Siedlungsentwicklung, Sport, Kultur, Soziales, Einzelhandel entwickeln kann. Am Ende hat man eine Art Werkzeugkasten, einen Handlungskatalog.

zu welchem Zweck?

Man kann dann zielgenau sagen, was wie in den nächsten 15 bis 20 Jahren umgesetzt werden kann. Welche Angebote muss man Jugendlichen machen, um sie noch besser an den Ort zu binden? Haben wir genügend Angebote für ältere Menschen? Gibt es Bedarf an weiteren Sport- und/oder an Baulandflächen? Und wenn ja, was wird nachgefragt? Wie kann sich eine Innenstadt profilieren um attraktiv zu bleiben? Und vieles mehr.

Also kommt am Ende ein dickes Papier heraus, wo drin steht, wie es mit Buchholz weitergehen soll?

Richtig. Wie beim Klimaschutzkonzept, aber eben für alle Bereiche die eine Stadt betreffen. Es ist auf jeden Fall mehr als ein Papier: es ist ein Zukunftskonzept für die gesamte Stadt und ein Leitfaden für politische und wirtschaftliche Entscheidungen.

Und die SWOT-Analyse ist Teil des ISEK.

Ja genau. Eine Stärke-Schwächen-Analyse wird auf unterschiedlichen Ebenen gemacht. Da wird man jeden Bereich analysieren und untersuchen und die jeweiligen Stärken und Potenziale aber auch die Missstände und Hemmnisse unter die Lupe nehmen. Das machen wir als Verwaltung selbst. Wir werden Expertengespräche und runde Tische organisieren, aus allen Bereichen Akteure befragen und wir werden durch die Stadt laufen um eine fachliche Bewertung anzustellen, was gut ist und was nicht gut ist.

Sie setzen da auf eine breite Bürgerbeteiligung…

Richtig. Wenn wir alles erarbeitet und recherchiert haben, dann machen wir eine große Präsentation. Und die wird dann in der Politik und einmal der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Danach schließen sich dann öffentliche Foren an. Die wollen wir viermal im Jahr mit Bürgern machen, um gemeinsam Schwerpunktthemen zu erarbeiten und zu diskutieren. Das soll ein großer Beteiligungsprozess werden. Die politischen Gremien sind während des gesamten Prozesses über einen sogenannten Lenkungsausschuss beteiligt.

Im buchholzblog habe ich schon mehrfach geschrieben, dass nach meiner Ansicht eine systematische Stadtplanung in Buchholz bisher nicht stattgefunden hat. Vieles wurde den Investoren überlassen. Jemand kommt mit einem Koffer voll Geld und dann heißt es von der Stadt: Ja, mach mal! Wie sehen Sie das Thema?

Mit dem ISEK gibt es ein abgestimmtes Zukunftskonzept für Buchholz. Jedes Vorhaben, auch die Projektvorschläge von möglichen Investoren, wird mit diesem Plan kritisch abgeglichen. So besteht eine klare Beurteilungs- und Handlungsvorlage für vorgeschlagene Projekte, nach denen dann entschieden werden kann.

In Hamburg ist das ja gang und gäbe. Aber passt das auch in eine Stadt von der Größe Buchholz‘?

Warum nicht. Wenn man es schafft, den Investor, der zum Beispiel ein Altenheim bauen will, davon zu überzeugen,einen Wettbewerb oder ein konkurrierendes Verfahren durchzuführen, dann ist das eine Leistung, wenn er mitgeht. Was Buchholz Galerie und Volksbank-Gebäude angeht, da hätte ich schon versucht, auf einen Wettbewerb hinzuwirken, wenn ich damals schon in Buchholz gewesen wäre.

Dann haben sie noch die „Buchholzer Dialoge“ initiiert. Die Kommunalpolitiker sprechen Sie auch an. Was wollen Sie damit erreichen?

Mit den Buchholzer Dialogen möchte ich für baukulturinteressierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein Forum schaffen, um über den Lebensraum Stadt zu diskutieren. Ich stelle mir vor, dass ich vier Mal pro Jahr eine Gesprächesreihe anbiete und Inputreferate organisiere, die mit Buchholz-relevanten Themen zu tun haben. Das Forum soll die Baukultur in Buchholz fördern, mit fachlicher Kompetenz über stadtrelevante Themen informieren und zu einem lebendigen Dialog mit den Buchholzerinnen und Buchholzern führen. Dabei fällt mir zum Beispiel der Oberbürgermeister von Ludwigsburg ein. Den habe ich neulich auf einer Tagung kennen gelernt, der hat von einem tollen Projekt zum Thema Bürgerengagement referiert. So jemanden würde ich zum Beispiel gern einladen.

…und die Kommunalpolitiker?

Ein weiterer Schwerpunkt der Buchholzer Dialoge sollen die bereits begonnenen Exkursionen mit den politischen Gremien sein. Auch hier möchte ich die Meinungsbildung durch Anschauung bestehender Projekte und gebauter Beispiele fördern. Die Politiker haben oft weitreichende Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es deswegen, von gelungenen Beispielen und positiven Erfahrungen anderer Städte und Gemeinde zu lernen. Im Oktober waren wir zum Beispiel in Lübeck und haben uns zu dem Thema Außenentwicklung und dem Bauen auf der grünen Wiese informiert. Die zweite Exkursion wird sich mit dem Thema Innenentwicklung und Verdichtung bei Flächendruck auseinandersetzen. Auch hier werden uns externe Referenten und Planer den entsprechenden Input geben. Natürlich sind die Projekte nicht eins zu eins vergleichbar. Aber ich bin überzeugt, dass der Austausch über gute wie auch schlechte Beispiele einen fruchtbaren Dialog anstößt, der nachhaltig und meinungsbildend ist.

Muss im Zentrum eigentlich immer alles unter dem Vorzeichen des Konsums stehen, kann man da nicht auch zweckfrei zusammenkommen?

Dafür muss es natürlich Raum geben. Wir sind gerade dabei, ein Innenstadtkonzept zu entwickeln und haben dafür ein externes Planungsbüro angeheuert. Wir sind dabei, Visionen zu entwickeln.

Sie haben also das Interesse, die Innenstadt zu beleben….

Auf jeden Fall. Da gibt es bestimmte Dinge, die kann man verbessern. Zum Beispiel durch Verkehrsberuhigung. Durch eine gewisse Ordnung der querenden Verkehre kriegt man noch mal eine andere Aufenthaltsqualität hin. Die dadurch geschaffenen Räume müssen dann gefüllt, also genutzt werden. Was ich noch nicht einschätzen kann in Buchholz: Gibt es den Bedarf an Außenflächen für die Gastronomie? Dabei gibt es in der durch die alten Eichen geprägten Buchholzer Innenstadt sehr schöne Ecken. Die Innenstadt gewinnt durch sie einen unheimlichen Charme, und der hat mit der Geschichte des Ortes zu tun. So etwas findet man sonst nicht, und darauf können wir aufbauen. Deswegen bin ich überzeugt: Dieser ganze öffentliche Raum im Zentrum – der wirkt wie ein Magnet, der hält alles zusammen. Und der muss gut funktionieren. Dann ist das Ganze stabil und bietet eine Struktur für Angebote, die sich drum herum andocken können.

Was wird aus dem Caspers Hoff, einer Fläche, die jetzt als Parkplatz genutzt wird?

Caspers Hoff wird in die Überlegungen auf jeden Fall einbezogen, und wird womöglich nicht mehr lange Parkplatz sein.

Wobei sich dann die Frage ergibt: Wohin mit den Autos?

Ja, aber da wird an Lösungen gearbeitet. Das ist ja auch eine Frage des Maßstabs. Wenn ich nach Hamburg fahre, stehe ich zehn Minuten an der Ampel und freue mich, dass ich nur zehn Minuten gestanden habe. Das ist insofern relativ.

Und das City Center?

Natürlich muss man langfristig schauen, was mit dem City Center wird. Das ist eine große städtebauliche Aufgabe. Da geht es auch um Fragestellungen wie: Wie bindet man das City Center nutzungstechnisch an die Innenstadt an? In diesem Zusammenhang taucht sofort die Frage auf: Wie geht man zum Beispiel mit dem Parkplatz hinter dem City Center um? Das ist eine Fläche, die plötzlich eine wichtige Aufgabe übernimmt. Wenn man da schlau antwortet, dann kann das City Center eine wichtige Passagenfunktion bekommen – nämlich die Buchholz Galerie mit der neuen Nutzung zu verbinden.

Aus Anlass des Vortrags des Bürgermeisters zu seinen Visionen für Buchholz habe ich davon gesprochen, dass es offenbar darum geht, den Brückenschlag von der Fußgängerzone zum Bahnhof zu vollbringen. Können Sie mit dieser Interpretation etwas anfangen?

Auch das werden wir untersuchen. Das ist ein Punkt, ein Szenario, das beim Innenstadtkonzept eine wichtige Rolle spielt

Wo soll Buchholz noch wachsen?

Parallel zum ISEK werden wir schauen, wie wir in der Innenstadt bestimmte Situationen heilen können, ob es Potenziale zur Entwicklunggibt. Das ist eine gesonderte Untersuchung, die wir verwaltungsintern parallel zum ISEK untersuchen.

Wie ist es mit Neubaugebieten?

Da habe ich zurzeit nur ein großes Areal im Auge – die Rütgers-Fläche an der Südseite des Bahnhofs.

Als autofreie Siedlung?

Das bekommen Sie den Menschen nicht unbedingt vermittelt. Der Bedarf und die Nachfrage müssen da sein, dann kann man auch entsprechende Angebote schaffen.

Die Grünen haben bereits mit einem Antrag die Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft in den Rat gebracht. Was halten Sie davon?

Warten wir doch noch drei, vier Monate ab, dann haben wir ein Wohnungsmarktkonzept, welches unter anderem die Grundlage für unsere ISEK-Arbeit sein wird. Und dann wissen wir, ob der Bedarf nach weiteren Wohnungen da ist und wo er genau liegt. Erst danach finde ich es sinnvoll über das Für und Wider einer städtischen Wohnungsbaugenossenschaft nachzudenken.

Buchholz wird ja inzwischen gern als Boomtown beschrieben. Dann gibt es aber auch viele, vor allem Einheimische, die den alten Zeiten nachtrauern, dem Backstein-Buchholz, den alten Bauernhöfen.

Ja, da gibt es die zwei Lager. Ich kenne Buchholz ja nur als Stadt, nicht als Dorf. Buchholz ist gewachsen. Ich fand sehr treffend was ein Landschaftsarchitekt neulich sagte: Die Stadt ist wie ein Kind, das nun langsam in die Pubertät kommt. Ich würde Buchholz sehr viel zutrauen, es kann weiter wachsen. Aber man muss das mit Augenmaß tun und mit hohen Qualitäten in den Außenräumen. Das Verhältnis zwischen bebauten Flächen und Grünflächen muss zum Beispiel stimmen.

Sie pendeln immer noch, wohnen in Hamburg. Ihrem Vorgänger hat man vorgeworfen, dass er erst nach 20 Jahren nach Buchholz gezogen ist. Warum haben Sie sich nicht schon einen Bauplatz gesichert?

Grundsätzlich bin ich nicht abgeneigt, aber die Idee muss wachsen und zu Hause abgestimmt werden. Ich habe in Hamburg mein privates Umfeld, mein Mann hat dort ein eigenes Büro. Wirhaben Freunde, Familie und Bekannte, die ich nicht einfach über Bord werfen kann.

Wo wohnen Sie in Hamburg?

In Barmbek-Nord, in einem ehemaligen Krankenhaus.

Fahren Sie mit Auto oder mit der Bahn?

Mit der Bahn, mit dem Metronom.

Was gefällt Ihnen in Buchholz am besten?

Im Sommer habe ich mich gern im Zentrum auf die Steinmauern unter die alten Eichen gesetzt und am Wochenende fahre ich auch gern ins Umland. Das übt auf mich einen großen Reiz aus. Touristisch hat Buchholz mehr Potenzial und Kraft, da kann meines Erachtens noch mehr draus gemacht werden.

Welche Fähigkeiten, die Sie als Intensivkrankenschwester erworben haben, helfen ihnen in Ihrem Job weiter?

Dass ich ausdauernd bin. Ich war auf der kardiologischen Intensivstation, musste oft wiederbeleben. Ich musste deshalb schmunzeln, als ich auf Ihrem Blog die Anspielung las, ich wolle das Zentrum der Stadt wiederbeleben. Ja, ich bin zäh und lass mich so schnell nicht verschrecken. Und ich versuche immer, authentisch zu sein. Ich sage immer, was ich meine. Manchmal ist das auch nicht so gut – weil ich dann übers Ziel hinausschieße.

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